Neckarsulm: Stadt will Fußverkehr ins Bewusstsein rücken
Neckarsulm. (rnz) Die Stadt Neckarsulm nimmt als eine von neun Kommunen in Baden-Württemberg am Fußverkehrs-Check 2018 teil. Im Rahmen dieses Projekts bewerten Bürger, Politik und Verwaltung die Situation der Fußgänger vor Ort, identifizieren Problempunkte und Schwachstellen und diskutieren gemeinsam mögliche Lösungsansätze.
Das Projekt startet mit einem Auftaktworkshop am Freitag, 20. Juli, um 17.30 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses. Den Schwerpunkt bilden zwei Begehungen, die zu ausgewählten Problemstellen im Stadtgebiet führen. Die erste Begehung findet am Donnerstag, 26. Juli, um 17.30 Uhr statt. Der Treffpunkt wird noch bekannt gegeben. Die zweite Begehung folgt im Herbst.
Alle Veranstaltungen im Rahmen des Fußverkehrs-Checks sind öffentlich. Bestimmte Zielgruppen wie zum Beispiel Senioren, Menschen mit Behinderung, Eltern und Schüler, Vertreter des Handels- und Gewerbevereins und des Bürgertreffs Neckarsulm werden schriftlich benachrichtigt.
Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, werden Interessierte gebeten, sich zur Teilnahme im Sekretariat des städtischen Tiefbauamtes, Telefon 07132 / 35-335, oder per E-Mail an anja.greiss@neckarsulm.de anzumelden.
Ziel der Fußverkehrs-Checks ist es, den Fußverkehr in Politik und Verwaltung wieder als eigenständige und wichtige Mobilitätsform ins Bewusstsein zu rücken.
Der Rad- und Fußgängerverkehr ist ein Baustein des multimodalen städtischen Mobilitätskonzepts. Daher hatte sich die Stadt Neckarsulm um die Teilnahme beworben. Finanziert und unterstützt werden die Fußverkehrs-Checks vom Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg. Bei der Umsetzung wird die Stadt von dem Fachbüro Planersocietät aus Dortmund unterstützt.
Beim Auftaktworkshop werden die thematischen und räumlichen Schwerpunkte vorgestellt und diskutiert sowie die zwei Begehungen vorbereitet. Die erste Begehung widmet sich dem Themenschwerpunkt Wohnen, Schülerverkehr, Innenstadt und führt von der Hermann-Greiner-Realschule über den "Zentralen Omnibushaltepunkt Ballei" (ZOB) am Rathaus vorbei zum Bahnhof.
Der Rundgang rückt bestimmte, für Fußgänger kritische, Stellen in den Blickpunkt, darunter die B 27-Unterführung in der Gottlob-Banzhaf-Straße, die Querungen in der Urbanstraße und der Kolpingstraße, die Haltepunkte der Stadtbahn und deren Fußgängerverknüpfungen sowie der Aufzug zum Bahnhofsvorplatz am Ärztezentrum. Dabei spielt auch das Thema Barrierefreiheit eine Rolle.
Die Teilnehmer können auch eigene Themenschwerpunkte vorschlagen, die bei der zweiten Begehung in der zweiten Jahreshälfte behandelt werden können. Die Inhalte und Ergebnisse der Begehungen werden bei einem Abschlussworkshop zusammenfassend vorgestellt.
