Überflutungen im Hettinger Tal: Scherzbold weist mit "Vorsicht Wasserbüffel!"-Schild auf Biber hin
Buchen. (MB) Mit Humor hat ein unbekannter Schilder-Aufsteller im Hettinger Tal, unterhalb der Straße "Am Eckenberg", auf die Überschwemmungen auf der angrenzenden Wiese reagiert. Er stellte eine Tafel mit der Bemerkung "Vorsicht Wasserbüffel" auf. Auf der Wiese macht dem Landwirt Herbert Kieser, der diese Fläche bewirtschaftet, seit Monaten ein Biber zu schaffen. Dieser staut mit mehreren Dämmen in der Morre das Wasser auf.
Bisher fruchteten die Maßnahmen nicht, die man in Absprache mit dem Biberbeauftragten und dem Regierungspräsidium sowie im Einklang mit den gesetzlichen Verordnungen zum Biberschutz getroffen hatte.
Für den Landwirt Herbert Kieser ist die Situation allerdings nicht zum Lachen. Nach seinen Worten ist das Wasser auf der Wiese an manchen Stellen sogar 1,80 Meter tief. 80 Prozent des Morrewassers laufe über seine Wiese statt im Bachbett.
Enten fühlen sich auf dem kleinen Weiher sehr wohl. Mit einem Traktor ist die Fläche nicht befahrbar.
Im März will der Landwirt eigentlich düngen. Solange bis das Klima sich womöglich so stark verändert hat, dass Herbert Kieser auf der Fläche Reis anbauen und Wasserbüffel halten kann, kann der Landwirt nicht warten.
