Walldürn: PS-Freunde kamen bei Danny Brink voll auf ihre Kosten
Walldürn. (adb) Wer am Freitag das "Goldschmitts" betrat, fragte sich möglicherweise, ob er irrtümlich die Türen zu einem Autohaus geöffnet hatte - aber der orange-blau lackierte Rennwagen auf Basis eines 3er-BMWs, der schwarze BMW i8 des Buchener Edeltuners "Maxklusiv", ein Mercedes SL der legendären "Pagoden"-Serie und BMW-M-Fahrzeuge verstanden sich als Beiwerk zum Themenabend "Motorsport zum Anfassen" mit dem als besten BMW-Privatfahrer der Saison 2018 ausgezeichneten Rennfahrer Danny Brink aus Külsheim.
Zahlreiche motorsportlich interessierte Besucher nutzten die Gelegenheit, sich mit Brink zu unterhalten und sich aus erster Hand über die Geschehnisse auf deutschen Rennstrecken zu informieren. Bei "Benzingesprächen" wurde in lockerer Atmosphäre munter geplaudert - selbstverständlich griff auch mancher Autofan für ein Selfie zum Smartphone.
Neben Danny Brinks Rennwagen zogen auch der schwarze BMW-Supersportwagen i8 aus der Schmiede von Max Stühler ("Maxklusiv"), die leuchtend goldgelben BMWs der durch Helmut Hilpert und Cihak Tamer repräsentierten Firma Auto-Müller (Hettingen) sowie ein echter Klassiker die Autofans an: Als echter Sympathieträger erwies sich der silbergraue Mercedes 280SL, der allerdings nur optisch an die "goldenen Sechziger" erinnerte - seine technischen Komponenten inklusive des Fünfgang-Automatikgetriebes stammen aus einem deutlich neueren Mercedes-SL und lassen den optisch so harmlos wirkenden Veteranen bei Bedarf zum echten "Autobahnschreck" werden.
Organisiert wurde der gemütliche "Abend-Boxenstopp" von Dieter Goldschmitt, der den seit 2013 auf der Rennstrecke aktiven Danny Brink bereits seit zwei Jahrzehnten kennt: Bevor er sich 2010 im Bereich der Fahrwerkstechnik selbstständig machte, war Brink als Entwickler und Konstrukteur in der damaligen Goldschmitt Techmobil AG tätig. "Ich glaube seit 20 Jahren an Danny Brink und werde ihn für die kommende Saison sponsern", kündigte Dieter Goldschmitt an und bezeichnete den in Oberbalbach aufgewachsenen Brink als "talentierten Racer". Ganz bestimmt auch aufgrund dieses besonderen Talents überreichte Rudolf Brandl (Brandl Engineering) ihm am Freitag das ADAC-Sportabzeichen in Silber nebst Urkunde.
