TSG 1899 Hoffenheim: Die Nachwuchsakademie sorgt für Training und einen Plan B
Sinsheim. (of) "Wir wollen unseren guten Ruf als eine der besten deutschen Nachwuchsakademien weiterhin durch Leistung bestätigen. Um das zu schaffen, müssen wir uns täglich weiterentwickeln, dürfen uns nicht auf bisherigen Erfolgen ausruhen", eröffnet Dirk Mack. Der 50-Jährige ist seit vier Jahren als Direktor Nachwuchs bei der TSG Hoffenheim in der Verantwortung. Sein Aufgabengebiet umfasst die sportlichen Belange der Teams von der U12 bis zur U23 - insbesondere der drei Leistungsteams U23, U19 und U17.
Neben des sportlichen Erfolgs sei es für die Akademie ein Anliegen, den jungen Spielern sowie den Trainern eine ganzheitliche Ausbildung zu bieten. Die jungen Fußballer würden schulisch unterstützt und ihnen alles Mögliche für einen Plan B - wenn es mit einer späteren Profikarriere nicht klappen sollte - auf den Weg gegeben.
Aktuell ist die U19-Mannschaft das Aushängeschild. "In der Youth-League hat die U19 unsere kühnsten Erwartungen übertroffen", freut sich Mack. "Die Spiele bei Schachtar Donezk sowie Manchester City und Olympique Lyon waren echte Highlights." In allen sechs Gruppenspielen blieb der TSG-Nachwuchs unbesiegt. Gerade diese Begegnungen, auch in den jeweiligen Ländern und der besonderen Atmosphäre, sei für die gesamte Akademie etwas ganz Besonderes gewesen.
Was in Sinsheim und Zuzenhausen in den vergangenen Jahren aufgebaut wurde, sei vorbildlich. "Die hervorragende Infrastruktur hat der Verein natürlich in allererster Linie Dietmar Hopp zu verdanken", findet Mack, der Hopp als ehrlichen Menschen, der mit jedem respektvoll umgehe und dem die Jugend besonders am Herzen liege, kennengelernt hat. Und Julian Nagelsmann? "Er war schon bei uns in der Akademie ein fleißiger, ehrgeiziger, zielstrebiger und datailbesessener Trainer. Seine Fachkompetenz ist über jeden Zweifel erhaben."
Wie Dirk Mack die Entwicklung der TSG Hoffenheim sieht und was er sich für die Zukunft wünscht? "In den vergangenen Jahren hat der sportliche Erfolg enorm zugenommen und die Entwicklung der Mitgliederzahlen ging ebenfalls in eine sehr positive Richtung." Dass man in einem Zeitraum von fünf Jahren die Zahl der Mitglieder verdoppeln konnte, sei außergewöhnlich.
In seinem eigenen Aufgabenbereich wünscht er sich, dass die Akademie weiterhin zu den führenden Ausbildungsstätten in Deutschland zählt und den hohen sportlichen Ansprüchen gerecht wird. "Dafür müssen wir unsere Spieler- und Trainerentwicklung weiterhin optimieren", ist Mack überzeugt.
