Anton Mahdalik, Klubobmann der FPÖ im Wiener Gemeinderat, müsse zurücktreten: Das hat NEOS-Wien-Klubobmann Christoph Wiederkehr heute, Dienstag, in einer Pressekonferenz gefordert. Grund dafür sei laut Wiederkehr Mahdaliks Verwicklung in die „Causa Ibiza-Video“: In einer Presseaussendung aus dem Jahr 2017 habe Mahdalik den Strabag-Miteigentümer Peter Haselsteiner als „Geste des guten Willens gegenüber der angeblichen russischen Oligarchennichte“ kritisiert. „Laut Parteifreund Walter Rosenkranz hat Mahdalik den Auftrag für die Aussendung von Gudenus bekommen“, sagte Wiederkehr. Auch die Wiener FPÖ müsse deshalb von unabhängigen Stellen „gründlich durchleuchtet“ werden. „Es hat sich hier ein zutiefst korruptionsanfälliges Sittenbild offenbart, weshalb wir dringend Aufklärung fordern“, sagte Wiederkehr. Zudem müssten Wahlkampffinanzen transparenter und „Geldflüsse an parteinahe Vereins-Konstruktionen“ offengelegt werden. Wichtig hierfür sei die Einführung des Straftatbestands der illegalen Parteienfinanzierung, forderte Wiederkehr.