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Май
2019

Pulverfass voraus: US-Flugzeugträger wagt einen der gefährlichsten Vorstöße der vergangenen Jahre

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Sie haben es fast geschafft. Sie sind fast am Ziel. Gut zwei Wochen ist es her, dass die US-Regierung die Flugzeugträgerkampfgruppe „USS Abraham Lincoln“ in den Nahen Osten kommandierte. Jetzt befinden sich die Verbände um den 100.000 Tonnen schweren Träger „USS Abraham Lincoln“ zumindest im Arabischen Meer.

Dort führten sie am Freitag und Samstag mit der Amphibious Ready Group, einer weiteren Kampfgruppe der US Navy, Militärübungen durch. Das könnte noch nützlich werden für die nächste Etappe, die auf die US-Truppen wartet: die Einfahrt in die Straße von Hormus, die Meerenge, die den Persischen Golf mit dem Indischen Ozean verbindet, wo sich Golfstaaten und der Iran direkt gegenüberstehen, wo der nächste große Konflikt im krisengebeutelten Nahen Osten entflammen könnte. Kurzum: Die Kampfgruppe steuert direkt in ein Pulverfass.

Bereit für die nächste Etappe wäre die „USS Abraham Lincoln“. Warum sich die Weiterfahrt überhaupt hinausgezögert hat, ist unklar. US-Militärs wollten dazu keine Auskunft geben. Möglich ist, dass die USA nicht unnötig provozieren wollen. Schließlich ist die Lage im Nahen Osten gerade aufgeladen genug.

Lage im Nahen Osten ist angespannt

„Wenn der Iran kämpfen will, wird das das offizielle Ende des Iran sein“, twitterte US-Präsident Donald Trump am Sonntag. „Drohen Sie den Vereinigten Staaten nie wieder!“ Noch am gleichen Tag landete eine Rakete nahe der US-Botschaft in Iraks Hauptstadt Botschaft. Nicht ausgeschlossen, dass dahinter iranische Verbündete stehen, die nach wie vor großen Einfluss im Irak haben. So oder so: Die Lage bleibt angespannt.

Die USA und der Iran stehen sich spätestens seit Trumps Entscheidung im Mai 2018, aus dem Nuklearabkommen auszusteigen, unversöhnlicher denn je gegenüber. Die USA haben seitdem drakonische Sanktionen gegen das Mullahregime in Teheran verhängt und die wirtschaftliche Not im Land weiter verschärft.

Im Gegenzug kündigte der Iran nun an, seine Uranproduktion um das Vierfache zu erhöhen. Es blieb unklar, ob er damit gegen das Atomabkommen verstößt. Jedenfalls wachsen die Sorgen, dass Teheran sein Atomprogramm wieder ganz aufnehmen, ja vielleicht sogar eine Atombombe anstreben könnte.

„USS Abraham Lincoln“ als Bedrohung für den Iran

Trump führte Irans aggressive Expansionspolitik als einen der Hauptgründe für den US-Ausstieg aus dem Atomdeal an. Teheran habe die mit dem Ende der Sanktionen einhergehende Geldschwemme vor allem genutzt, um die  sogenannte schiitische Internationale, ein Netzwerk irantreuer Milizen, zu stärken und die arabische Welt noch tiefer ins Chaos zu stürzen, argumentierte er.

Lest auch: Machtkampf am Himmel: Die USA verlegen immer mehr F-35-Kampfjets in ein Pulverfass

Die US-Flugzeugträgerkampfgruppe „USS Abraham Lincoln“ soll nun helfen, genau diese iranischen Expansionsbestrebungen einzudämmen. Sie soll insbesondere die Straße von Hormus, eine der wichtigsten Passagen für Öltanker weltweit, schützen. Ohne Weiteres dürfte der Iran das nicht hinnehmen. Er fürchtet, dass die USA iranischen Öltankern den Zugang zum Indischen Ozean sperren könnten, ja im Ernstfall sogar von der „USS Abraham Lincoln“ aus Luftangriffe auf das iranische Festland fliegen könnten.

Wie leicht die Lage außer Kontrolle geraten kann, zeigt ein Vorfall vom 3. Juli 1988. Damals hielt der Raketenkreuzer USS Vincennes ein iranisches Passagierschiff fälschlicherweise für ein Kampfflugzeug und schoss es ab. Alle 290 Passagiere kamen ums Leben. Vor Fehleinschätzungen ist die US Navy auch jetzt, fast 31 Jahre später, nicht gefeit. Auch deshalb dürfte die Einfahrt in die Hormus-Straße für die USS Abraham Lincoln eine der gefährlichsten Vorstöße der letzten Jahre werden.

ab/BI US

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