Corona-Ticker Neckar-Odenwald: Fünf weitere Fälle von Mutationen (Update)
Neckar-Odenwald-Kreis. (lu) Die Coronazahlen im Landkreis bleiben auf einem verhältnismäßig niedrigen Niveau, doch immer wieder werden auch Ansteckungen mit der britischen Virusvariante B.1.1.7 festgestellt. Am Wochenende meldete das Landratsamt zwölf Neuinfektionen mit dem Coronavirus (elf am Samstag, eine am Sonntag). Bei fünf bereits bekannten Fällen wurde die Mutante nachgewiesen.
Da die Infektionszahlen im Vergleich zum letzten Wochenende erneut leicht zurückgegangen sind, ist auch die Sieben-Tage-Inzidenz (Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuansteckungen pro 100.000 Einwohner) weiter gesunken. Am Samstag lag sie bei 36,9, am Sonntag bei 35,5. Eine Woche zuvor betrug der Inzidenzwert noch 55,0.
Bisher wurden insgesamt 4240 Einwohnerinnen und Einwohner des Neckar-Odenwald-Kreises positiv auf Sars-CoV-2 getestet. Davon galten am Freitag 3986 als nicht mehr ansteckend (an Wochenenden wird diese Zahl nicht gemeldet), 122 sind verstorben.
Impfwilligen rät das Landratsamt, sich über die Telefonnummer 116.117 auf die Warteliste setzen zu lassen. Diese wird sukzessive abgearbeitet. Impfberechtigt sind weiterhin nur Angehörige der Personengruppe der ersten Priorität.
Update: Sonntag, 21. Februar 2021, 15.54 Uhr
Zahlen bleiben erfreulich niedrig
Neckar-Odenwald-Kreis. (lu) Auch heute gibt es wieder gute Nachrichten zur Coronalage im Neckar-Odenwald-Kreis: Wie bereits in den Tagen zuvor, ist die Sieben-Tage-Inzidenz auch am Freitag weiter gesunken. Das Gesundheitsamt hat einen Wert von 38,3 errechnet. Sieben Neuinfektionen mit dem Coronavirus wurden am Freitag bekannt. Gemeinschaftseinrichtungen sind nicht betroffen, dafür wurde aber bei einem bereits bekannten Fall die britische Virusvariante B.1.1.7 festgestellt.
Insgesamt wurden bisher 4228 Einwohner des Landkreises positiv auf Sars-CoV-2 getestet. Davon gelten 3986 als nicht mehr ansteckend, 122 sind verstorben. Nachweislich akut mit dem Virus infiziert sind somit derzeit 120 Kreisbewohner.
Update: Freitag, 19. Februar 2021, 18 Uhr
Inzidenzwert sinkt auf 41,8
Neckar-Odenwald-Kreis. (tra) Der Wert der Sieben-Tage-Inzidenz ist weiter gesunken und lag am Donnerstag bei 41,8. Wie die RNZ bereits berichtete, ist die nächtliche Ausgangssperre somit aufgehoben.
Das Gesundheitsamt meldete am Donnerstag 14 neue Infektionen mit Sars-CoV-2. Unter den Neuinfizierten befinden sich keine Menschen, die in Gemeinschaftseinrichtungen wohnen. Bei einem bereits bekannten Fall wurde die britische Virus-Mutation B.1.1.7. festgestellt.
Von den 4221 Personen, die sich im Kreis bislang infiziert haben, waren am Donnerstag 3972 nicht mehr infektiös. Auch die Zahl der im Zusammenhang mit einer Infektion verstorbenen Einwohner des Landkreises liegt unverändert bei insgesamt 122. Somit sind aktuell 127 Bürger akut infiziert.
Das Bürgertelefon des Neckar-Odenwald-Kreises wurde zu Beginn der Corona-Pandemie als Service für die Bürger eingerichtet. In Summe haben die geschulten Mitarbeiter seitdem nahezu 13 000 Anrufe angenommen. Da die Anrufe an Sonntagen weniger geworden sind, wurden die Zeiten angepasst: Das Bürgertelefon ist von Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr unter Tel. 06261/843333 und Tel. 06281/5212 3333 sowie ab dem kommenden Wochenende immer samstags von 11 bis 15 Uhr erreichbar.
Update: Donnerstag, 18. Februar 2021, 17.57 Uhr
Ausgangssperre ab Donnerstag aufgehoben
Neckar-Odenwald-Kreis. (lu) So richtig einleuchtend erscheint es zwar nicht, warum das Landesgesundheitsamt bei der Berechnung der Sieben-Tage-Inzidenz regelmäßig zu anderen Ergebnissen kommt als die Gesundheitsbehörde des Neckar-Odenwald-Kreises. In diesem Fall dürfen sich aber alle Kreisbewohner, die ihr Haus auch wieder nach 21 Uhr verlassen wollen, darüber freuen. Denn während das hiesige Gesundheitsamt erstmals am Dienstag eine Unterschreitung der "Hotspot-Grenze" von 50 neuen Corona-Infektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche feststellte, tat das LGA dies bereits einen Tag zuvor.
Da für die Frage der Anwendung von regionalen Coronabeschränkungen der vom Landesgesundheitsamt errechnete Wert ausschlaggebend ist, laufen die für eine Lockerung notwendigen drei Tage, die der Inzidenzwert in Folge unter 50 liegen muss, im Landkreis bereits in der Nacht zu Donnerstag ab. Am Mittwoch hat das Gesundheitsamt des Kreises eine Sieben-Tage-Inzidenz von 43,2 errechnet, und auch das LGA kam auf einen Wert deutlich unterhalb der kritischen Marke.
Folgerichtig hat das Landratsamt seine Allgemeinverfügung zur nächtlichen Ausgangsbeschränkung mit Wirkung vom Donnerstag, 0 Uhr, aufgehoben. Heißt: Ab Donnerstag gibt es – solange die Inzidenz nicht wieder über 50 steigt – keine Ausgangssperre mehr. Sämtliche Ge- und Verbote aus der Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg gelten aber weiterhin.
Am Mittwoch sind zwölf neue Sars-CoV-2-Infektionen im Kreis gemeldet worden, darunter auch vier weitere Fälle, die in der Johannes-Diakonie Mosbach auftraten. Bei drei bereits bekannten Infizierten wurde die britische Virusmutante B.1.1.7 nachgewiesen.
Update: Mittwoch, 17. Februar 2021, 20.08 Uhr
Inzidenz im Landkreis Miltenberg bei 75,3
Walldürn. (lra) "Die Gesamtentwicklung ist derzeit positiv und gut für mögliche Erleichterungen bei Schule und Kindergärten ab kommenden Montag sowie für dringend erhoffte Erleichterungen zum Beispiel für den Einzelhandel oder unseren Alltag", lautet die Bilanz von Miltenbergs Landrat Jens Marco Scherf.
Dennoch brauche es weiterhin viel Disziplin und Besonnenheit, um das Coronavirus Sars-CoV-2 im Griff zu halten. Er betont: "Die gesundheitlichen Folgen von Covid-19 können verheerend sein. Am Mittwoch hat wieder ein Mensch den Kampf gegen diese tückische Covid-19-Erkrankung verloren." Es ist das 107. Todesopfer der Pandemie im Landkreis Miltenberg.
Aktuell werden 39 Personen aufgrund eines schweren Verlaufs in einer Klinik behandelt – fünf davon intensivpflichtig. 123 Personen im Landkreis Miltenberg gelten als akut infiziert, 216 weitere Menschen befinden sich als Kontaktpersonen ersten Grades in Quarantäne. Die amtliche Sieben-Tage-Inzidenz laut RKI liegt mit 75,3, erstmals seit Oktober 2020 wieder unter 80.
Inzidenz liegt im Main-Tauber-Kreis nun bei 40,8
Main-Tauber-Kreis. (lra) Im Main-Tauber-Kreis wurden am Mittwoch acht Fälle einer Coronavirusinfektion bestätigt. Es handelt sich in sechs Fällen um Kontaktpersonen zu bereits bekannten Fällen. Sieben der neu Infizierten befinden sich in häuslicher Isolation, eine Person wird stationär behandelt. Die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen im Landkreis beträgt nun 3109. Der Wert der Sieben-Tage-Inzidenz lag am gestrigen Mittwoch bei 40,8.
Update: Mittwoch, 17. Februar 2021, 19.30 Uhr
Inzidenz liegt bei 45,3 – Fünf neue Fälle
Neckar-Odenwald-Kreis. (tra) Das Gesundheitsamt des Neckar-Odenwald-Kreises vermeldet am Dienstag, 16. Februar, die Sieben-Tage-Inzidenz von 45,3. Somit wurde ein Meilenstein erreicht: Der Neckar-Odenwald-Kreis wird somit nicht mehr zu den Corona-Hotspots gezählt. Eine Inzidenz von unter 50 wurde mit 48,0 letztmals am 18. Oktober vermeldet. Ab Montag, 19. Oktober, wurde mit 53,4 die Grenze zum Hotspot überschritten.
Bislang galt im Landkreis eine nächtliche Ausgangssperre von 21 bis 5 Uhr. Wenn die Inzidenz an drei Tagen in Folge unter 50 liegt, ist diese Ausgangssperre aufzuheben. Jedoch wurde laut der Inzidenzzahlen des Landesgesundheitsamts eine Inzidenz unter 50 bereits am Rosenmontag erreicht. Das Landratsamt nimmt dazu Stellung: "Wie das Landesgesundheitsamt auf seine Werte kommt, ist für uns nicht nachvollziehbar. Die Allgemeinverfügung tritt außer Kraft, sobald die Sieben-Tage-Inzidenz von 50 gemäß dem Lagebericht des Landesgesundheitsamts bezogen auf den Neckar-Odenwald-Kreis an drei aufeinanderfolgenden Tagen unterschritten wurde. Daher gehen wir davon aus, dass die Ausgangsbeschränkung am Mittwochabend letztmalig im Kreis gilt", so Pressesprecher Jan Egenberger.
Das Gesundheitsamt meldete am Dienstag fünf neue Infektionen mit Sars-CoV-2. Es sind weder Gemeinschaftseinrichtungen betroffen noch wurden Mutationen entdeckt. Von den 4195 Personen, die sich insgesamt infiziert hatten, waren 3949 nicht mehr infektiös. Die Zahl der Todesfälle lag unverändert bei insgesamt 122.
Hoffen auf weitere Erleichterungen im Landkreis Miltenberg
Miltenberg. (lra) "In Sachen Pandemie beklagen wir zwei weitere an beziehungsweise mit Covid-19 Verstorbene", verkündete Landrat Jens Marco Scherf am Dienstag. Die Gesamtzahl der Verstorbenen ist damit am Montag auf 106 gestiegen. Das Infektionsgeschehen im Landkreis Miltenberg flacht dagegen kontinuierlich ab. 33 Menschen verließen zum Wochenbeginn die staatlich verordnete Quarantäne nach überstandener Infektion, vier Infektionen wurden neu registriert. Die Anzahl der aktuell Infizierten sinkt damit auf 124 Personen. Die Zahl der Personen, die mit einem schweren Verlauf im Krankenhaus behandelt werden müssen, sinkt ebenso stetig: auf derzeit 40 Menschen.
Den amtlichen Inzidenzwert gab das Robert-Koch-Institut am Dienstagmorgen mit 83,9 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb von sieben Tagen bekannt. Einen Tag zuvor lag der Wert minimal höher bei 85,4. "Diese Entwicklung kann und möge uns Kraft bei der Pandemiebewältigung geben, damit neben der Aufhebung der Ausgangssperre und weiteren Schritten Richtung Normalität für Schule und Kindergärten hoffentlich ab dem 22. Februar auch für den Einzelhandel und den Sport in den Vereinen Erleichterungen bald durch die Staatsregierung ermöglicht werden", teilte der Landrat mit.
Update: Dienstag, 16. Februar 2021, 19.30 Uhr
Im Landkreis entspannt sich die Lage
Neckar-Odenwald-Kreis. (tra) Der Neckar-Odenwald-Kreis scheint auf einem guten Weg zu sein: Am Rosenmontag vermeldete das Gesundheitsamt nur eine neue Infektion mit Sars-Cov-2. Am Fastnachtssonntag waren es drei neue Fälle.
Auch die Sieben-Tage-Inzidenz ist gefallen: Während sie am Montag vor einer Woche noch bei 69,6 lag, war sie am Rosenmontag auf 55,0 gesunken.
Der nachfolgende Überblick zeigt, wie sich der Inzidenzwert seit der Verkündung des "Lockdown light" Ende Oktober entwickelt hat:
> 26. Oktober: 70,4
> 2. November: 78,0
> 9. November: 77,3
> 16. November: 75,2
> 23. November: 111,5
> 30. November: 131,0
> 7. Dezember: 167,2
> 14. Dezember: 277,1
> 21. Dezember: 361,3
> 28. Dezember: 226,3
> 4. Januar: 171,3
> 11. Januar: 184,5
> 18. Januar: 169,9
> 25. Januar: 150,4
> 1. Februar: 91,2
> 8. Februar: 69,6
> 15. Februar: 55,0
Die Zahl der aktiven Corona-Fälle lag am Rosenmontag bei 134. Von den 4190 Landkreisbewohnern, die sich seit Beginn der Pandemie insgesamt infiziert haben, waren am 15. Februar 3934 nicht mehr infektiös. Die Zahl der im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion verstorbenen Einwohner des Neckar-Odenwald-Kreises lag unverändert bei 122. Eine gute Nachricht ist auch, dass es in keiner Gemeinschaftseinrichtung zu Infektionen gekommen ist.
Es stellte sich jedoch heraus, dass bei einem bereits bekannten Infektionsfall die britische Virusvariante B.1.1.7 festgestellt wurde.
Die Lage in den Kliniken
In den Neckar-Odenwald-Kliniken werden aktuell insgesamt zehn positiv getestete Patienten behandelt (Vorwoche 17). Am Standort Buchen werden vier Patienten mit Positivbefund auf den Isolierstationen medizinisch versorgt. Auf der Intensivstation wird ein Covid-Patient behandelt. Fünf Verdachtsfälle werden derzeit abgeklärt. Am Standort Mosbach werden auf den Isolierstationen drei und auf der Intensivstation zwei positiv getestete Patienten medizinisch behandelt. Hier ist jeweils eine Beatmung notwendig. Zusätzlich läuft an diesem Klinikstandort in sieben Fällen eine Verdachtsabklärung.
Blick in die Kommunen
Wie jeden Montag hat das Landratsamt die Infektionszahlen aus den Städten und Gemeinden vermeldet. Bei der Zahl der Neuinfektionen liegt Mosbach (+15) an der Spitze, gefolgt von Buchen (+10), Aglasterhausen (+7) und Schwarzach (+7).
Impfungen
Für das Kreisimpfzentrum in Mosbach sind diese Woche weitere 300 Termine buchbar. Die Termine werden ab der Nacht von Dienstag auf Mittwoch nach und nach im Laufe der Woche jeweils immer um 0.00 Uhr freigeschaltet. Die entsprechenden Impftage liegen zwischen dem 10. und dem 13. März. Terminvereinbarungen sind online unter www.impfterminservice.de und unter der Telefonnummer 116117 möglich. Wer bereits auf einer Warteliste steht, wird zurückgerufen und muss sich nicht erneut um einen Termin bemühen. Geimpft werden weiterhin nur Bürger der Priorität 1.
Ein weiterer Toter, keine neuen Fälle im Main-Tauber-Kreis
Main-Tauber-Kreis. (lra) Das Gesundheitsamt hat am gestrigen Montag einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus bestätigt. Bei dem Verstorbenen handelt es sich um einen Mann im Alter von über 90 Jahren, der in einem Pflegeheim lebte. Weitere Angaben macht das Landratsamt aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes nicht. Damit sind im Main-Tauber-Kreis mittlerweile 61 Menschen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie verstorben, davon 41 im Jahr 2021.
Positive Nachrichten gibt es jedoch bezüglich der Neuinfektionen: Hier wurden keine neuen Fälle gemeldet. Derzeit sind 144 Personen aktiv von einer nachgewiesenen Infektion betroffen.
Der Wert der Sieben-Tage-Inzidenz lag am Montag bei 47,6. Eine Woche zuvor, am Montag, 8. Februar, lag er bei 64,2.
Ausgangssperre im Landkreis Miltenberg könnte auslaufen
Miltenberg. (lra) Die Ausgangssperre zwischen 22 und 5 Uhr gilt im Landkreis Miltenberg noch mindestens bis Mittwoch. Frühestens am Donnerstag – das erklärt Landrat Jens Marco Scherf – könnte der Nachbarkreis die Vorgabe des Staatsministeriums für eine Lockerung erfüllen: Dafür muss die Sieben-Tage-Inzidenz am siebten Tag in Folge unter 100 liegen. Erstmals gelang das am Freitag. Die Regelung ist zugleich entscheidend, ob Erleichterungen für Schule und Kindertagesbetreuung möglich sind. Im besten Fall wäre im Nachbarkreis ab Montag, 22. Februar, in den Kindertagesstätten der eingeschränkte Regelbetrieb sowie die nächste Stufe der Rückkehr zum Präsenzunterricht in den Schulen möglich.
Update: Montag, 15. Februar 2021, 18 Uhr
Inzidenzwert sinkt auf 55,0
Neckar-Odenwald-Kreis. (lu) Die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Infektionen im Landkreis ist am Wochenende erneut gesunken. Nachdem am Samstag 13 und am Sonntag drei Neuansteckungen gemeldet wurden, liegt der Wert nun bei 55,0 und damit um 6,3 unter der am Freitag errechneten Inzidenz.
Zwei der am Samstag nachgewiesenen Infektionen traten in der Johannes-Diakonie Mosbach auf; weitere Fälle von Ansteckungen mit der mutierten britschen Virusvariante B.1.1.7 wurden am Wochenende nicht bekannt.
Insgesamt wurden bisher 4189 Kreisbewohner positiv auf Sars-CoV-2 getestet. Davon gelten 3889 als nicht mehr ansteckend, 122 sind verstorben. Nachweislich aktiv mit dem Virus infiziert sind aktuell 178 Menschen im Landkreis.
Das Corona-Bürgertelefon des Landratsamts ist werktags von 8 bis 16 Uhr sowie an Wochenenden von 11 bis 15 Uhr unter 06261/84-3333 und 06281/5212-3333 erreichbar.
Update: Sonntag, 14. Februar 2021, 18.30 Uhr
Zwölf Infizierte und ein Todesfall
Neckar-Odenwald-Kreis. (lu) Licht und Schatten weist die jüngste Corona-Statistik des Neckar-Odenwald-Kreises aus. Die gute Nachricht: Mit zwölf Neuinfizierten wurden am Freitag erneut weniger Fälle gemeldet als eine Woche zuvor (17), womit auch die Sieben-Tage-Inzidenz weiter sinkt. Sie liegt nun bei 61,3.
Da sie somit noch über 50 liegt, wird die seitens des Landratsamts verordnete Ausgangsbeschränkung ab 21 Uhr aufrechterhalten.
Erneut Virusmutation festgestellt
Allerdings wurde bei zwei bereits bekannten Fällen die hochansteckende britische Virusmutation festgestellt. Außerdem hat ein weiterer Covid-19-Patient seine Erkrankung nicht überlebt: Im Buchener Krankenhaus starb ein 84-jähriger Bewohner des Pflegeheims "Im Sonnengarten". Insgesamt wurden bisher 4173 Einwohner des Landkreises positiv auf das Coronavirus getestet. Davon gelten 3889 als nicht mehr ansteckend, 122 sind verstorben. Nachweislich akut infiziert sind aktuell 162 Menschen im Kreis.
Landrat: "Es kommt auf uns alle an"
Miltenberg. (lra) "Seit einer guten Woche flacht das Infektionsgeschehen kontinuierlich ab", teilt Landrat Jens Marco Scherf mit. Vor rund zwei Wochen hatte der Inzidenzwert im Landkreis Miltenberg noch an der 200er-Grenze gekratzt. Am Donnerstag registrierte das Gesundheitsamt 19 Neuinfektionen, gleichzeitig durften 50 Personen nach überstandener Infektion mit Sars-CoV-2 die staatlich verordnete Quarantäne verlassen. Die Anzahl der aktuell Infizierten sinkt damit auf 206 ab – in der Vorwoche waren es noch 315. Aktuell müssen 42 Menschen wegen eines schweren Krankheitsverlaufs mit Covid-19 behandelt werden. Die positive Entwicklung spiegelt sich auch im Inzidenzwert des Landkreises Miltenberg wider, den das RKI am Freitag mit 94,8 angab. "Das alles bedeutet noch keine Entwarnung, vielmehr sollte es uns jedoch Mut und Zuversicht geben, dass die Maßnahmen zur Kontaktbeschränkung und unser Tun tatsächlich Wirkung zeigen", erklärt Scherf. "Es kommt auf uns alle auch in den nächsten Tagen und Wochen an."
Update: Freitag, 12. Februar 2021, 18.11 Uhr
Landratsamt ordnet neue nächtliche Ausgangsbeschränkung an
Neckar-Odenwald-Kreis. (RNZ) Aufgrund der Infektionslage im Neckar-Odenwald-Kreis hat das Landratsamt am Donnerstag eine nächtliche Ausgangsbeschränkung jeweils ab 21 Uhr bis 5 Uhr des Folgetags angeordnet. Damit folgt das Landratsamt einem Erlass des Sozialministeriums. Die landesweiten Ausgangsbeschränkungen der letzten Wochen werden danach durch eine inzidenzbasierte regionale Regelung abgelöst. Die Regelung gilt auch im Rhein-Neckar-Kreis und Mannheim.
Die 7-Tages-Inzidenz im Landkreis liegt weiterhin über dem Landesschnitt, außerdem besteht ein diffuses Infektionsgeschehen, wobei auch Mutanten des Virus auftreten. Die Allgemeinverfügung tritt in der Nacht von Donnerstag auf Freitag, 12. Februar um 0 Uhr in Kraft. Die Verfügung ist bis zum 28. Februar befristet. Sie tritt bereits vorher außer Kraft, wenn die 7-Tages-Inzidenz drei Tage in Folge unter 50 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner liegt.
Unabhängig von rechtlichen Regelungen bitten Landrat Dr. Achim Brötel und die Leiterin des Gesundheitsamts Dr. Martina Teinert die Bevölkerung darum, dieses Jahr Fastnacht in der Kernfamilie oder in Online-Formaten zu feiern, um eine weitere Verbreitung des Virus und die Gefahr einer Infektion von Risikopatienten zu minimieren.
16 Neu-Infektionen und ein Todesfall - Inzidenz im Neckar-Odenwald-Kreis sinkt auf 64,7
Neckar-Odenwald-Kreis. (lu) Im Vergleich zu den Infektionszahlen, die noch vor wenigen Wochen zu verzeichnen waren, ist die aktuelle Corona-Entwicklung im Landkreis weiter auf einem erfreulichen Weg: 16 neue Fälle hat das Landratsamt am Donnerstag gemeldet – das sind sieben weniger als eine Woche zuvor. Entsprechend sinkt auch die Sieben-Tage-Inzidenz: 64,7 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner hat das Gesundheitsamt für den Zeitraum vom 5. bis 11. Februar errechnet. Unter den Neuansteckungen sind auch wieder zwei Fälle aus der Johannes-Diakonie Mosbach, aber kein weiterer Fall der britischen Virusmutation B.1.1.7. Allerdings ist erstmals seit über einer Woche wieder ein Todesfall zu beklagen: Im Krankenhaus Hardheim ist ein 88-jähriger Covid-19-Patient gestorben. Seit Ausbruch der Pandemie wurden bisher insgesamt 4161 Einwohner des Landkreises positiv auf Sars-CoV-2 getestet.
Vorerst keine Ausgangssperre im Main-Tauber-Kreis
Main-Tauber-Kreis. (lra) Seit einem Urteil des Verwaltungsgerichtshofs haben es Landkreise zum Teil selbst in der Hand, ob sie mit einer Allgemeinverfügung eine nächtliche Ausgangssperre verhängen. Zumindest der Nachbarkreis verzichtet zunächst auf diese "Ultima Ratio". "Für den Main-Tauber-Kreis hat das Gesundheitsamt nach intensiver Prüfung und Abstimmung mit dem Arbeitsstab Corona entschieden, derzeit noch keine solche Allgemeinverfügung zu erlassen", erklärt Landrat Reinhard Frank. "Diese Einschätzung kann sich bei einer erneuten Zunahme des Infektionsgeschehens aber jeden Tag ändern." Zudem weist er darauf hin, dass sämtliche weiteren Maßnahmen bestehen bleiben – insbesondere die Kontaktbeschränkungen. Im öffentlichen und im privaten Raum darf zu den Mitgliedern des eigenen Haushalts weiterhin maximal eine Person hinzukommen. Das Gesundheitsamt hat am Donnerstag sieben neue Corona-Infektionen registriert, 20 Personen gelten als genesen. In den 42 Tagen seit dem Jahreswechsel sind im Nachbarkreis 38 Menschen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie verstorben.
Update: Donnerstag, 11. Februar 2021, 18.30 Uhr
Ausgangssperre hat wohl Bestand – Inzidenz sinkt auf 69,6
Neckar-Odenwald-Kreis. (rüb) Die Entwicklung der Infektionszahlen im Landkreis gibt weiter Hoffnung: Die Sieben-Tage-Inzidenz ist am Mittwoch auf 69,6 gesunken. Es gab 15 bestätigte Neuinfektionen, darunter auch ein Fall in der Johannes-Diakonie in Mosbach. Weitere Gemeinschaftseinrichtungen waren nicht betroffen. Fälle von Mutationen wurden nicht vermeldet, ebenfalls keine Todesfälle. Insgesamt haben sich seit Beginn der Pandemie nachweislich 4145 Landkreisbewohner mit Sars-CoV-2 infiziert.
Mit Blick auf die Entscheidung des Verwaltungsgerichtshofs zur landesweiten nächtlichen Ausgangsbeschränkung und den heutigen "Schmutzigen Donnerstag" warnt das Gesundheitsamt vor einer zu weitgehenden Interpretation des Urteils. "Die Entscheidung trifft keine Aussage über die Zulässigkeit privater Ansammlungen und Veranstaltungen. Zusammenkünfte im öffentlichen Raum bleiben daher untersagt. Auch ist angesichts der Inzidenzwerte im Kreis zu erwarten, dass eine nächtliche Ausgangsbeschränkung wieder angeordnet wird", erklärt die Leiterin des Gesundheitsamts, Dr. Martina Teinert. Eine entsprechende Änderung der Corona-Verordnung wurde noch am Mittwoch erwartet.
Unabhängig von den rechtlichen Regelungen sei es ein Gebot der Vernunft, nicht über Fastnacht eine dritte Welle der Pandemie anzufachen. "Wir bitten die Bevölkerung darum, dieses Jahr die tollen Tage in der Kernfamilie oder in Online-Formaten zu feiern, um eine weitere Verbreitung des Virus und die Gefahr einer Infektion von Risikopatienten zu minimieren", so Dr. Teinert weiter. "Wir wollen sicherlich keine Spielverderber sein und respektieren die Traditionen. Aber gerade die im Landkreis aufgetretenen Corona-Virusmutationen bereiten uns größte Sorge. Weitere Lockerungen und lokale und regionale Öffnungen werden nur dann möglich sein, wenn die Inzidenz weiter sinkt", so die Einschätzung der Gesundheitsamtsleiterin.
Main-Tauber-Kreis: "Die Zeichen stehen nicht auf Feiern"
Main-Tauber-Kreis. (lra) Im Main-Tauber-Kreis meldete das Gesundheitsamt am Mittwoch 14 neue Fälle einer Coronavirus-Infektion. Es handelt sich in elf Fällen um Kontaktpersonen zu bereits bekannten Fällen. Eine der 14 Personen wird stationär behandelt. Derzeit sind 175 Personen aktiv von einer nachgewiesenen Infektion betroffen. Einer der neuen Infektionsfälle betrifft eine Person, die im Haus am Sonnenberg in Igersheim lebt. Der betreffende Wohnbereich wurde unter Quarantäne gestellt. Bei nachträglichen Typisierungen von Laborproben hat man drei weitere Personen ermittelt, die sich mit der mutierten Variante des Coronavirus aus dem Vereinigten Königreich (B.1.1.7) angesteckt haben. Alle drei neuen Fälle stehen im Zusammenhang mit anderen bekannten Mutationsfällen. Damit wurde bei sieben Fällen im Landkreis eine Virusmutation nachgewiesen. Das Landratsamt weist darauf hin, dass es zu Fastnacht keine Ausnahmen bei den Kontaktbeschränkungen gibt: "Die Zeichen stehen nicht auf Feiern." Die Polizei überwacht auch bis Aschermittwoch die Einhaltung der Corona-Regeln.
Infektionsgeschehen beruhigt sich im Landkreis Miltenberg
Miltenberg. (lra) "Insgesamt zeigt sich in den vergangenen sieben Tagen eine Beruhigung des Infektionsgeschehens im Landkreis Miltenberg", verkündet Landrat Jens Marco Scherf. Am Dienstag wurden 27 Neuinfektionen registriert, parallel dazu dürfen 35 Menschen nach überstandener Infektion die Quarantäne verlassen. Die Anzahl der aktuell Infizierten beträgt somit 242 – in der Vorwoche waren es exakt 100 mehr. Die Kliniken behandeln derzeit 47 Menschen wegen eines schweren Krankheitsverlaufs mit Covid-19 stationär. Die Anzahl der Verstorbenen ist erneut angestiegen – nun auf 104 Todesfälle. "Es kommt auf alle an, dass das Infektionsgeschehen weiter abflacht", appelliert Scherf an die Bürger, bevor er abschließend das Impfgeschehen streift: "Über 20 000 Menschen aus dem Landkreis Miltenberg sind für die Impfung registriert. Für die allermeisten heißt es wegen der schleppenden Lieferungen an Impfstoff: Geduld haben!" Das barrierefreie Impfzentrum Miltenberg ist am Mittwoch in den Regelbetrieb gegangen. Einer der ersten war der 100-jährige Heinrich Vad aus Obernburg, der unbedingt geimpft werden wollte und den Pieks seelenruhig ertrug. Bis Freitag steht Impfstoff für 240 Impfungen zur Verfügung.
Update: Mittwoch, 10. Februar 2021, 18.45 Uhr
Große Menge Impfstoff - 800 Termine ab Donnerstag buchbar
Mosbach. Aufgrund einer angekündigten großen Impfstofflieferung für das Kreisimpfzentrum (KIZ) in Mosbach sind für die nächsten drei Wochen insgesamt rund 800 Termine buchbar. Die Termine werden am Donnerstag, 11. Februar am späten Nachmittag als auch wieder in der Nacht von Donnerstag, 11. Februar auf Freitag, 12. Februar um 0 Uhr freigeschaltet. Die entsprechenden Impftage liegen zwischen dem 17. Februar und dem 5. März.
Um die Impftermine zügig abzuwickeln wird das Kreisimpfzentrum ab sofort bis auf Weiteres an vier Tagen pro Woche geöffnet. Die Impfdosen werden dann in der Regel auf vier Impfstraßen parallel verimpft. Terminvereinbarungen sind online unter www.impfterminservice.de und unter der Telefonnummer 116117 möglich. Geimpft werden weiterhin nur Bürgerinnen und Bürger der Priorität 1.
Umfassende Informationen zum Thema Impfen und Kreisimpfzentrum stellt der Landkreis auf seiner Website im Rahmen der Corona-Informationen oder unter dem Suchwort "Kreisimpfzentrum" zur Verfügung. Dort ist auch aufgelistet, wer in die Personengruppen mit der höchsten Priorität fällt.
Update: Mittwoch, 10. Februar 2021, 11.29 Uhr
Inzidenz steigt leicht auf 72,4
Neckar-Odenwald-Kreis. (rüb) 19 Neuinfektionen hat das Landratsamt am Dienstag verkündet. Dadurch steigt der Inzidenzwert wieder leicht auf 72,4 (+2,8). Betroffen ist auch eine Gemeinschaftseinrichtung: In der Johannes-Diakonie in Mosbach gab es zwei neue Fälle. Als akut infiziert gelten aktuell 167 Landkreisbewohner. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung liegt unverändert bei 120. Acht Tage in Folge gab es keine neuen Todesfälle. Ebenfalls erfreulich: Neue Fälle von Mutationen wurden nicht vermeldet.
Inzidenz bleibt im Main-Tauber-Kreis auf niedrigem Niveau
Main-Tauber-Kreis. (lra) Der Wert der Sieben-Tage-Inzidenz lag am Dienstag im Main-Tauber-Kreis bei 64,2. Eine Woche zuvor, am 2. Februar, lag er bei 66,5. Die Sieben-Tage-Inzidenz beschreibt die Zahl der Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen je 100 000 Einwohnern, berechnet durch das Gesundheitsamt anhand der tagesaktuellen Fallzahlen. Am Dienstag registrierte das Gesundheitsamt im Nachbarkreis zehn neue Fälle, sieben Personen gelten als genesen.
Landkreis Miltenberg meldet zwei Corona-Tote
Miltenberg. (lra) Mit zwei weiteren Todesfällen ist die Anzahl der Verstorbenen im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion auf 103 gestiegen. Weiterhin positiv entwickeln sich dagegen die Infektionszahlen. Fünf bestätigten Neuinfektionen am Montag stehen 23 Menschen gegenüber, die nach überstandener Infektion aus der Quarantäne entlassen werden konnten. "Somit ist die Anzahl der aktuell Infizierten mit Sars-CoV-2 auf 251 gesunken", freut sich Landrat Jens Marco Scherf. Vor einer Woche lag diese Zahl noch bei 342. Aktuell müssen 48 Menschen mit einem schweren Krankheitsverlauf mit Covid-19 in einer Klinik behandelt werden.
Update: Dienstag, 9. Februar 2021, 16.45 Uhr
Inzidenz sinkt auf 69,6 – Vier weitere Fälle der britischen Mutation (Update)
Neckar-Odenwald-Kreis. (rüb) Die erfreuliche Entwicklung der letzten Wochen hat sich fortgesetzt: Die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis erreichte am Montag mit 69,6 einen neuen Jahres-Tiefstwert. Trotz der guten Zahlen ist weiter Vorsicht angebracht: Das Landratsamt teilte mit, dass bei vier weiteren bereits bekannten Infektionsfällen die britische Mutation des Coronavirus festgestellt wurde.
Wie schon am Sonntag wurde auch am Montag lediglich eine nachgewiesene Neuinfektion bekannt. Die Zahl der Landkreisbewohner, die sich seit Beginn der Pandemie vor einem Jahr mit Sars-CoV-2 infiziert haben, ist auf 4111 gestiegen. Die Zahl der aktiven Fälle ist auf 161 gesunken. Vor einer Woche waren es noch 233. Auch die Zahl der Neuinfektionen der letzten sieben Tage geht zurück: Am Montag waren es 100, vor einer Woche 131 und vor zwei Wochen 216.
Der nachfolgende Überblick zeigt, wie sich der Inzidenzwert seit der Verkündung des "Lockdown light" Ende Oktober entwickelt hat:
26. Oktober: 70,4
2. November: 78,0
9. November: 77,3
16. November: 75,2
23. November: 111,5
30. November: 131,0
7. Dezember: 167,2
14. Dezember: 277,1
21. Dezember: 361,3
28. Dezember: 226,3
4. Januar: 171,3
11. Januar: 184,5
18. Januar: 169,9
25. Januar: 150,4
1. Februar: 91,2
8. Februar: 69,6
Die Lage in den Kliniken
In den Neckar-Odenwald-Kliniken werden aktuell 17 positiv getestete Patienten behandelt (Vorwoche: 26). Am Standort Buchen werden sechs Patienten mit Positivbefund auf der Isolierstationen medizinisch versorgt. Auf der Intensivstation wird hingegen derzeit kein Covid-Patient behandelt. Zwei Verdachtsfälle werden derzeit abgeklärt.
Am Standort Mosbach werden auf zwei Isolierstationen neun und auf der Intensivstation zwei positiv getestete Patienten medizinisch behandelt. Hier ist jeweils eine Beatmung notwendig. Zusätzlich läuft an diesem Klinikstandort in drei Fällen eine Verdachtsabklärung.
Auch im Krankenhaus in Hardheim entspannen sich die Zahlen weiter, wie Verwaltungsleiter Lothar Beger im Gespräch mit der RNZ mitteilte: Aktuell gibt es einen Corona-Patienten auf der Isolierstation, einen Verdachtsfall auf der Isolierstation sowie zwei Verdachtsfälle auf der Intensivüberwachung. Am Samstag fand zudem ein weiterer Impftermin für priorisiertes Krankenhauspersonal statt, so dass inzwischen 50 Mitarbeiter des Krankenhauses, die direkt mit Corona-Patienten zu tun haben, ihre Erstimpfung erhalten haben. "Die Abstimmung mit dem Kreisimpfzentrum klappt hervorragend, und die dortige Organisation wird auch von allen Mitarbeitern gelobt", erklärte Lothar Beger.
Blick in die Kommunen
Wie jeden Montag hat das Landratsamt auch diesmal die Infektionszahlen aus den Städten und Gemeinden vermeldet. Bei der Zahl der Neuinfektionen liegt Mosbach (+15) erneut an der Spitze, gefolgt von Buchen, Waldbrunn und Walldürn (jeweils +9). Bei den aktiven Fällen stehen Mosbach (23), Buchen (22) und Aglasterhausen (14) ganz vorne.
Über 3000 Impfungen
Im Kreisimpfzentrum (KIZ) in Mosbach wurden bislang 810 Impfungen vorgenommen. Hinzu kommen weitere 666 Impfungen durch das mobile Impfteam des KIZ. Das mobile Impfteam des zentralen Impfzentrums (ZIZ) in Heidelberg hat im Kreis 1773 Impfungen durchgeführt.
Virusvariante im Main-Tauber-Kreis: 57. Todesfall und vierte Mutation bestätigt
Main-Tauber-Kreis. (lra) Der Main-Tauber-Kreis hat am Montag bestätigt, dass sich eine weitere Person mit "B.1.1.7", der mutierten Variante des Coronavirus aus dem Vereinigten Königreich, angesteckt hat. Dies hatte eine nachträgliche Typisierung der Laborprobe gezeigt. Für die infizierte Person und ihre Kontakte gilt damit eine verlängerte Quarantäne. Dieser vierte Fall einer nachgewiesenen Virusmutation im Landkreis stehe nicht im Zusammenhang mit den bisherigen Mutationsfällen im Landkreis, heißt es vonseiten des Landratsamts. Zudem registrierte das Gesundheitsamt am Montag den Todesfall eines Über-80-Jährigen und eine Neuinfektion. Dagegen gelten zehn weitere Personen als genesen. Damit sind im Main-Tauber-Kreis 158 Personen aktiv von einer nachgewiesenen Infektion betroffen – mehr als ein Drittel davon in Igersheim (61). Der Wert der Sieben-Tage-Inzidenz lag am Montag bei 64,2. Eine Woche zuvor, am 1. Februar, lag er bei 66,5. Das Kreisimpfzentrum hat seit dem Impfstart am 22. Januar 1457 Personen geimpft. Nicht enthalten sind die Impfungen des Zentralen Impfzentrums Rot am See.
Zahl der Infizierten im Landkreis Miltenberg sinkt deutlich
Miltenberg. (lra) Den 101. Todesfall eines Corona-Infizierten im Landkreis Miltenberg hat das Gesundheitsamt am Montag gemeldet. 49 weitere Personen liegen derzeit mit einem schweren Verlauf in einem Krankenhaus, sechs davon sind intensivpflichtig. "Wir sind noch nicht am Ende des Weges", kommentiert Landrat Jens Marco Scherf die Corona-Lage im Nachbarkreis. Dennoch kann er in Sachen Neuinfektionen positive Nachrichten verkünden. Den 42 neuen Fällen am Wochenende stehen 78 genesene Corona-Infizierte gegenüber, die Sieben-Tage-Inzidenz sinkt auf 138. Die Anzahl der aktuell Infizierten liegt mit 271 Menschen deutlich niedriger als noch vor einer Woche, als es 342 Personen waren. "Wir sind alle gefordert, unsere Kontakte konsequent zu beschränken", appelliert mit Blick auf die immer noch überdurchschnittlichen Zahlen an die Bürger. "Ein deutlich niedrigeres Infektionsgeschehen ist notwendig gerade auch im Hinblick auf diskutierte und erhoffte Erleichterungen zum Beispiel für Schulen und Kindergärten, den Einzelhandel oder andere Lebensbereiche."
Landrat Scherf zufolge haben im Landkreis Miltenberg inzwischen mehr als 3750 Menschen (knapp drei Prozent) ihre Erstimpfung erhalten, etwa die Hälfte davon auch die Zweitimpfung. Fast 20 000 Euro haben sich bereits registriert. "Auch wenn Impfstoff weltweit noch immer Mangelware ist, kommt die Impfkampagne im Landkreis Miltenberg allmählich in Fahrt", freut sich der Landrat. Am Mittwoch soll das Impfzentrum Miltenberg mit dem Regelbetrieb für die Über-80-Jährigen beginnen.
Update: Montag, 8. Februar 2021, 18.11 Uhr
Inzidenzwert sinkt auf 70,3
Neckar-Odenwald-Kreis. (rüb) Die erfreuliche Entwicklung setzt sich fort: Die Sieben-Tage-Inzidenz – also die Zahl der Neuinfektionen der letzten sieben Tage, hochgerechnet auf 100.000 Einwohner – ist von Freitag auf Sonntag von 76,6 auf 70,3 gesunken. Über das Wochenende wurden nur 25 nachgewiesene Neuinfektionen bekannt, nachdem es am vergangenen Wochenende noch 34 neue Fälle waren. Am Samstag wurden 24 Neuinfektionen vermeldet – vier weniger als noch vor einer Woche. Nur ein neuer Fall wurde dann am Sonntag bekannt gegeben. Am Sonntag vor einer Woche waren es noch sechs. Von den 25 Neuinfektionen sind auch Gemeinschaftseinrichtungen betroffen: Pflegezentrum St. Josef Waldhausen (1) und Schwarzacher Hof der Johannes-Diakonie Mosbach (2). Neue Fälle von Ansteckungen mit einer Mutation wurden nicht bekannt.
Insgesamt haben sich seit Beginn der Pandemie nachweislich 4110 Landkreisbewohner mit Sars-CoV infiziert, davon sein 120 Menschen gestorben.
Update: Sonntag, 7. Februar 2021, 16.00 Uhr
Infektionszahlen bleiben stabil
Neckar-Odenwald-Kreis. (lu) Zum Ende der Woche bleiben die Corona-Infektionszahlen im Landkreis stabil. 17 Neuansteckungen meldete das Landratsamt am Freitag. Da es eine Woche zuvor drei Fälle mehr gab, geht auch die Sieben-Tage-Inzidenz wieder leicht zurück: Sie lag gestern bei 76,6 (-2,1).
Erfreulicherweise wurde unter den neuen Fällen keine weitere Infektion mit der hochansteckenden britischen Virusmutation B.1.1.7 festgestellt, und auch Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung wurden nicht gemeldet.
Gute Nachrichten gibt es auch aus dem Pflegezentrum Hüffenhardt: Wie die Betreibergesellschaft Domus Cura mitteilte, ist die dort aufgetretene Infektionswelle überstanden. Die Infektionszahlen bei Bewohnern und Mitarbeitern waren schon letzte Woche auf null gesunken, Anfang dieser Woche hat das Gesundheitsamt nun die Quarantäne der Einrichtung aufgehoben. Damit können auch wieder neue Bewohner aufgenommen werden.
Das Gleiche gilt für den Pflegewohnpark Glück im Winkel Neunkirchen, der nach einem Coronafall vorübergehend unter Quarantäne stand. Glücklicherweise blieb es bei einem Einzelfall. Quarantäne und Besuchsverbot sind aufgehoben.
Insgesamt wurden bisher 4085 Kreisbewohner positiv auf Sars-CoV-2 getestet. Davon gelten 3767 als nicht mehr ansteckend, 120 sind gestorben. Nachweislich aktiv mit dem Coronavirus infiziert sind derzeit 198 Personen im Landkreis.
Update: Freitag, 5. Februar 2021, 17.58 Uhr
Vier weitere Fälle von Mutationen
Neckar-Odenwald-Kreis. (rüb) Einen leichten Anstieg des Inzidenzwerts von 77,3 auf 78,7 hat das Landratsamt am Donnerstag vermeldet. Grund sind 23 bestätigte Neuinfektionen, nachdem es am Donnerstag vor einer Woche nur 21 waren. Die Gesamtzahl der nachgewiesenen Infektionen mit Sars-CoV-2 im Landkreis ist dadurch auf 4068 gestiegen.
Unverändert ist die Zahl der Todesfälle: 120 Kreisbewohner sind bislang im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung gestorben. Die Zahl der infektiösen Personen liegt bei 215. Betroffen sind auch Gemeinschaftseinrichtungen: Pflegeheim "Sonnengarten" in Buchen (1) und Johannes-Diakonie Mosbach (5).
Zudem wurden erneut vier Fälle einer Infektion mit der britischen Virusvariante (B.1.1.7.) nachgewiesen, die als leichter übertragbar gilt. "Die notwendigen Maßnahmen zum Umgang mit der Virusmutation wurden veranlasst", teilte das Landratsamt mit.
Update: Donnerstag, 4. Februar 2021, 17.29 Uhr
Inzidenz sinkt auf 77,3
Neckar-Odenwald-Kreis. (lu) Die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Infektionen im Landkreis ist am Dienstag deutlich zurückgegangen: Nach 91,9 am Montag errechnete das Gesundheitsamt gestern 77,3 Neuinfektionen binnen einer Woche pro 100.000 Einwohner. Niedriger war die Inzidenz zuletzt mit 71,01 am 17. November. Sieben Wochen nach Beginn des "harten Lockdowns" scheint Grund zur Hoffnung zu bestehen, dass die Maßnahmen so langsam Wirkung zeigen.
Am Dienstag wurden gezählt, das ist weniger als die Hälfte des eine Woche zuvor gemeldeten Werts. Unter den Neuansteckungen ist auch ein weiterer Fall in einer Notbetreuungsgruppe des evangelischen Kindergartens Kälbertshausen. Zwölf Kinder und drei Erzieherinnen sind weiterhin in Quarantäne.
Neben der niedrigen Inzidenz gibt es noch zwei weitere gute Nachrichten: Infektionen mit der hochansteckenden britischen Virusvariante B.1.1.7 wurden gestern ebenso wenig gemeldet wie weitere Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung.
Insgesamt wurden bisher 4045 Einwohnerinnen und Einwohner des Neckar-Odenwald-Kreises positiv auf Sars-CoV-2 getestet. Davon gelten 3710 als nicht mehr ansteckend, 120 sind verstorben. Somit sind aktuell 215 Kreisbewohner bekannt, die das Virus nachweislich in sich tragen.
Damit sich die derzeit erfreuliche Entwicklung des Infektionsgeschehens weiter fortsetzt, ist es nach wie vor unbedingt notwendig, die Abstands- und Hygieneregeln – auch im Freien – konsequent einzuhalten, Menschenansammlungen zu meiden, Innenräume regelmäßig zu lüften und, wo geboten, eine OP- oder FFP2-Maske zu tragen.
Update: Mittwoch, 3. Februar 2021, 17.43 Uhr
Die Zahlen bleiben moderat
Neckar-Odenwald-Kreis. (lu) Die Zahl der nachgewiesenen Neuinfektionen mit dem Coronavirus im Landkreis bleibt auf einem moderaten Niveau: 15 Fälle hat das Landratsamt am Dienstag gemeldet. Da eine Woche zuvor ein Fall weniger gezählt worden war, steigt die Sieben-Tage-Inzidenz gegenüber dem Vortag leicht an – um 0,7 auf 91,9.
Unter den Neuinfizierten ist auch ein Kreisbewohner, bei dem die erstmals in Großbritannien aufgetretene mutierte Virusvariante B.1.1.7 nachgewiesen wurde. Ein Zusammenhang mit dem am Wochenende gemeldeten Fall konnte nach Auskunft des Landratsamts bisher nicht festgestellt werden.
Seit Beginn der Pandemie wurden 4026 Einwohner des Neckar-Odenwald-Kreises positiv auf Sars-CoV-2 getestet, davon zwei auf die britische Virusmutation. 3688 galten am Dienstag als nicht mehr ansteckend. Somit sind derzeit 218 aktiv infizierte Personen im Kreis bekannt.
Update: Dienstag, 2. Februar 2021, 17.59 Uhr
Infektionskurve zeigt deutlich nach unten
Neckar-Odenwald-Kreis. (rüb) Darauf musste man lange warten: Drei Monate nach Inkrafttreten des "Lockdown light" und gut eineinhalb Monate nach dem Beschluss, die Maßnahmen zu verschärfen, zeigt die Kurve der Neuinfektionen im Landkreis endlich nachdrücklich nach unten. Die Sieben-Tage-Inzidenz war am Donnerstag erstmals seit 19. November unter die 100er-Marke gefallen. Am Montag hat sie mit 91,2 einen neuen Jahres-Tiefstwert erreicht. Die Zahlen geben ebenso wie die Impfungen Hoffnung – auch wenn diese aktuell noch im Schneckentempo vorangehen. Von entscheidender Bedeutung wird es sein, die Ausbreitung der am Sonntag erstmals im Landkreis nachgewiesenen britischen Mutation des Coronavirus zu verhindern. Weitere Fälle der Variante B.1.1.7 wurden am Montag nicht bekannt gegeben.
Dafür gibt es zwei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung: So starben im Standort Buchen der Neckar-Odenwald-Kliniken ein 74-jähriger Bewohner und eine 93-jährige Bewohnerin des Caritas-Pflegezentrums St. Josef in Waldhausen. Die Gesamtzahl der Todesfälle im Kreis steigt somit auf 120.
Inzidenzwert sinkt
Am Montag vermeldete das Gesundheitsamt nur zwei Neuinfektionen mit Sars-CoV-2. Seit Ausbruch der Pandemie haben sich somit 4011 Landkreisbewohner nachweislich infiziert. Die Sieben-Tage-Inzidenz – Anzahl der Neuinfektionen in einer Woche, hochgerechnet auf 100.000 Einwohner – ist auf 91,2 gesunken. Die Zahl der aktiven Fälle ist auf 233 gesunken. Vor einer Woche waren es noch 298. Der Blick auf die Neuinfektionen der letzten sieben Tage: Am Montag waren es 131, vor einer Woche 216 und vor zwei Wochen 244. Der nachfolgende Überblick zeigt, wie sich der Inzidenzwert seit der Verkündung des "Lockdown light" Ende Oktober entwickelt hat:
> 26. Oktober: 70,4
> 2. November: 78,0
> 9. November: 77,3
> 16. November: 75,2
> 23. November: 111,5
> 30. November: 131,0
> 7. Dezember: 167,2
> 14. Dezember: 277,1
> 21. Dezember: 361,3
> 28. Dezember: 226,3
> 4. Januar: 171,3
> 11. Januar: 184,5
> 18. Januar: 169,9
> 25. Januar: 150,4
> 1. Februar: 91,2
Die Lage in den Kliniken
In den Neckar-Odenwald-Kliniken werden aktuell (Stand: Montagmittag) insgesamt 26 positiv getestete Patienten behandelt (Vorwoche: 28). Am Standort Buchen werden zwölf Patienten mit Positivbefund auf den zwei Isolierstationen medizinisch versorgt. Auf der Intensivstation wird hingegen aktuell kein Covid-19-Patient behandelt. Fünf Verdachtsfälle werden derzeit abgeklärt.
Am Standort Mosbach werden auf zwei Isolierstationen zwölf und auf der Intensivstation zwei positiv getestete Patienten medizinisch behandelt. Hier ist jeweils eine Beatmung notwendig. Zusätzlich läuft an diesem Klinikstandort in zehn Fällen eine Verdachtsabklärung.
Auch im Krankenhaus in Hardheim entspannen sich die Zahlen weiter, wie Verwaltungsleiter Lothar Beger im Gespräch mit der RNZ mitteilt: Aktuell gibt es zwei positiv getestete Corona-Patienten auf der Isolierstation sowie einen Verdachtsfall auf der Intensivstation.
Blick in die Kommunen
Wie jeden Montag hat das Landratsamt auch diesmal die Infektionszahlen aus den Städten und Gemeinden vermeldet. Bei der Zahl der Neuinfektionen liegt Mosbach (+17) vor Buchen (+15) und Hardheim (+15). Bei den aktiven Fällen steht Buchen an der Spitze (37), gefolgt von Mosbach (28) und Aglasterhausen (22).
Weitere 216 Termine für das Kreisimpfzentrum Mosbach buchbar
Für das Kreisimpfzentrum in Mosbach stehen diese Woche weitere 216 Termine zur Verfügung. Das teilte Landratsamt des Neckar-Odenwald-Kreises am heutigen Montag mit.
So werden in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag, 3./4. Februar, um 0 Uhr für den Impftag Donnerstag, 25. Februar, insgesamt 108 Impftermine freigeschaltet.
Ebenso werden in der Nacht von Donnerstag auf Freitag, 4./5. Februar, um 0 Uhr für den Impftag Freitag, 26. Februar weitere 108 Impftermine freigeschaltet.
Terminvereinbarungen sind online unter www.impfterminservice.de möglich.
Sofern noch Resttermine vorhanden sind, können diese jeweils ab 7 Uhr unter der Telefonnummer 116117 abgerufen werden.
Geimpft werden derzeit nur Bürger der Priorität 1. Auf den Zeitpunkt der Freischaltung der Impftermine und die Terminvergabe hat der Landkreis keinen Einfluss.
Umfassende Informationen zum Thema Impfen und Kreisimpfzentrum stellt der Landkreis auf seiner Webseite im Rahmen der Corona-Informationen oder unter dem Suchwort "Kreisimpfzentrum" zur Verfügung. Dort ist auch aufgelistet, wer in die Personengruppen mit der höchsten Priorität fällt.
Update: Montag, 1. Februar 2021, 18 Uhr
Mutation erreicht den Landkreis - Inzidenz-Wert sinkt auf 92,6
Neckar-Odenwald-Kreis. (rüb) Im Landkreis ist am Wochenende erstmals die sogenannte britische Variante des Coronavirus nachgewiesen worden. Der Typ B.1.1.7 ist eine Mutation des herkömmlichen Virus und wurde im Rahmen der routinemäßigen Untersuchung eines bereits erfolgten PCR-Tests festgestellt. Die betroffene Person war bereits bei der Durchführung des PCR-Tests in Quarantäne. Die Quarantänezeit der Kontaktpersonen wurde vom Gesundheitsamt auf 14 Tage erhöht.
Nach dem entsprechenden Beschluss der Landesregierung werden ab sofort auch im Neckar-Odenwald-Kreis die Proben aller positiven Coronatests auf Mutanten untersucht. Es ist deshalb möglich, dass zeitnah weitere Fälle gefunden werden. Die Ortspolizeibehörden überwachen die Einhaltung der Quarantäne betroffener Personen dann jeweils engmaschig. Das Gesundheitsamt ruft zudem die Bürgerinnen und Bürger dazu auf, den Schutz mittels medizinischer Masken bei notwendigen persönlichen Kontakten sowohl am Arbeitsplatz als auch im Privaten konsequent fortzusetzen.
Über das Wochenende wurden insgesamt 34 Neuinfektionen vermeldet. 28 neue Fälle waren es am Samstag, sechs dann am Sonntag. Die Sieben-Tage-Inzidenz ist auf 92,6 gesunken. Auch eine Gemeinschaftseinrichtung ist betroffen: Pflegezentrum St. Josef Waldhausen (3 Fälle). Die Gesamtzahl der Infektionen hat die 4000er-Marke überschritten: 4009 Bewohner des Neckar-Odenwald-Kreises haben sich bislang nachweislich mit Sars-CoV-2 infiziert.
Info: Das Corona-Bürgertelefon des Landratsamts ist werktags von 8 bis 16 Uhr sowie an Wochenenden von 11 bis 15 Uhr unter (0 62 61) 84 33 33 und (0 62 81) 52 12 33 33 erreichbar.
Update: Sonntag, 31. Januar 2021, 16.49 Uhr
20 Neuinfektionen und ein Todesfall – Inzidenz steigt auf 100,3
Neckar-Odenwald-Kreis. (lu) Nachdem die Zahl der binnen sieben Tagen erfassten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner des Landkreises am Donnerstag erstmals nach über zwei Monaten wieder unter 100 lag, hat sie diese Marke am Freitag wieder leicht überschritten: 16 Infektionsfälle fielen aus der Wochenstatistik heraus, 20 neue kamen hinzu, sodass die Sieben-Tage-Inzidenz gestern um 2,8 auf 100,3 stieg. Ihren bisherigen Höchststand hatte sie mit 386,4 am 19. Dezember erreicht.
Auch ein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung wurde am Freitag bestätigt: Wie das Landratsamt mitteilte, ist ein 89-jähriger Bewohner des Buchener Pflegeheims "Im Sonnengarten" verstorben.
Unter den 20 Neuinfektionen ist auch ein Fall, der im evangelischen Kindergarten Kälbertshausen auftrat. Die betroffene Notbetreuungsgruppe wurde geschlossen und in Quarantäne geschickt.
Von den 3975 Kreisbewohnern, die bisher positiv auf das Coronavirus getestet wurden, galten am Freitag 3558 als nicht mehr ansteckend, 118 sind verstorben. Somit sind derzeit 299 aktive Infektionsfälle im Neckar-Odenwald-Kreis bekannt.
In den Neckar-Odenwald-Kliniken entspannt sich die Lage leicht, auch wenn dort aktuell immer noch mehr Covid-19-Patienten behandelt werden als zu Spitzenzeiten im vergangenen Frühjahr. Insgesamt sind es 27 bestätigte Fälle.
In Mosbach werden elf positiv Getestete und vier Verdachtsfälle auf den Isolierstationen behandelt, auf der Intensivstation liegen neben zwei Covid-Patienten, die künstlich beatmet werden müssen, zwei weitere Verdachtsfälle. Auf den Isolierstationen am Standort Buchen werden 13 nachweislich Infizierte sowie vier Verdachtsfälle medizinisch versorgt, ein Patient wird auf der Intensivstation beatmet.
Update: Freitag, 29. Januar 2021, 18 Uhr
21 Neuinfektionen und drei Todesfälle
Neckar-Odenwald-Kreis. (tra) Die Sieben-Tage-Inzidenz ist am Donnerstag, 28. Januar, mit einem Wert von 97,5 seit Wochen erstmals wieder unter 100 gefallen – am 19. November ist mit 104,5 zum ersten Mal die 100 über- und seitdem nicht mehr unterschritten worden.
Das Gesundheitsamt meldete mit 21 Fällen verhältnismäßig wenig neue Infektionen, jedoch waren auch drei Todesfälle zu beklagen. Die Zahl der Verstorbenen steigt auf 117. So verstarben am Standort Mosbach der Neckar-Odenwald-Kliniken zwei Frauen im Alter von 83 und 91 Jahren aus dem Pflegeheim "Glück im Winkel" in Michelbach sowie eine 79-jährige Frau aus dem Pflegezentrum Hüffenhardt. Von den 3955 Landkreisbewohnern, die sich bisher infiziert haben, waren am Donnerstag 319 akut infiziert. In zwei Pflegeheimen wurden neue Infektionen gemeldet: Im Pflegeheim St. Josef in Waldhausen gab es einen Fall, im Heim "Glück im Winkel" in Michelbach waren es zwei.
Update: Donnerstag, 28. Januar 2021, 18 Uhr
Die Inzidenz sinkt weiter
Neckar-Odenwald-Kreis. (lu) Die gute Nachricht vorweg: Am Mittwoch wurden im Neckar-Odenwald-Kreis keine weiteren Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung gemeldet. Allerdings registrierte das Gesundheitsamt 40 Neuinfektionen, darunter drei im Buchener Pflegeheim "Im Sonnengarten", zwei im Seniorenheim "Glück im Winkel" in Michelbach sowie einen Fall im Wohn-Pflegeheim "Haus am Limes" der Johannes-Diakonie in Walldürn.
Insgesamt wurden bisher 3934 Einwohnerinnen und Einwohner des Landkreises positiv auf Sars-CoV-2 getestet. Davon gelten 3500 als nicht mehr infektiös, 114 sind verstorben. 320 Kreisbewohner tragen das Virus derzeit nachweislich in sich. Die Sieben-Tage-Inzidenz sank gestern um 13,9 auf 127,4.
Info: Für Fragen steht das Bürgertelefon werktags von 8 bis 16 Uhr und an Wochenenden von 11 bis 15 Uhr unter 0 62 81 / 52 12 33 33 zur Verfügung.
Drei weitere Todesfälle im Main-Tauber-Kreis
Im Main-Tauber-Kreis wurden gestern 26 neue Fälle einer Coronavirusinfektion bestätigt. Es handelt sich in mindestens 21 Fällen um Kontaktpersonen zu bekannten Fällen. 23 neu Infizierte befinden sich in häuslicher Isolation, drei werden stationär behandelt. Für die Kontaktpersonen der neu Infizierten wird, sofern noch erforderlich, Quarantäne angeordnet und eine Testung veranlasst. Die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen im Landkreis beträgt nun 2904.
Mittlerweile sind insgesamt 2583 Personen wieder genesen. Derzeit sind 272 Personen aktiv von einer nachgewiesenen Infektion betroffen.
Das Gesundheitsamt hat am Mittwoch, 27. Januar, drei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus bestätigt. Bei den Verstorbenen handelt sich um Frauen im Alter von über 80, über 85 und über 90 Jahren, die jeweils in einem Pflegeheim lebten. Damit sind im Main-Tauber-Kreis mittlerweile 49 Menschen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie verstorben, davon 29 im Januar dieses Jahres. Der Wert der Sieben-Tage-Inzidenz lag gestern bei 91,4 und damit erstmals seit dem 10. Dezember wieder unterhalb der Marke von 100.
Weitere Termine für das Kreisimpfzentrum Mosbach buchbar
Mosbach. (RNZ) Wie das Landratsamt des Neckar-Odenwald-Kreises am Mittwoch mitteilte, werden am morgigen Donnerstag weitere 150 Termine für Impfungen gegen das Coronavirus am 12. und 18. Februar im Kreisimpfzentrum in Mosbach freigeschaltet.
Terminvereinbarungen sind – voraussichtlich bereits ab Mitternacht – ausschließlich über die Telefonnummer 116 117 beziehungsweise online unter www.impfterminservice.de möglich.
Geimpft werden derzeit nur Bürgerinnen und Bürger der Priorität 1. Umfassende Informationen zum Thema Impfen und Kreisimpfzentrum stellt der Landkreis auf www.neckar-odenwald-kreis.de zur Verfügung. Dort ist auch aufgelistet, wer zu der Personengruppen mit der höchsten Priorität zählt.
Aktuell drei Corona-Patienten im Krankenhaus
Hardheim. (RNZ) Die Zahl der Neuinfektionen ging in den vergangenen Tagen im Neckar-Odenwald-Kreis zurück, auch die Corona-Lage an den Neckar-Odenwald-Kliniken ist etwas entspannter. Im Krankenhaus Hardheim ist die Situation ebenfalls ruhiger, wie Lothar Berger, Verwaltungsleiter des Krankenhausverbands Hardheim-Walldürn, auf RNZ-Anfrage mitteilte. Gestern Nachmittag wurden drei positive Corona-Fälle im Hardheimer Krankenhaus behandelt. "Es handelt sich jeweils um ältere Patienten, einer davon befindet sich in Intensivüberwachung", erklärte Beger. Zudem waren drei Verdachtsfälle auf Station. Eine Neuerung gibt es für Besucher: Nach nochmaliger Änderung der Landesverordnung können sie nun wieder ohne Schnelltest ins Krankenhaus kommen, weiterhin aber nur mit FFP2-Maske. "Auch alle anderen, die ins Krankenhaus kommen, brauchen eine FFP2-Maske (z. B. Patienten der gynäkologischen Praxis, Röntgenpatienten oder Patienten der Physiotherapie Adamski)", so Beger. Der Verwaltungsleiter informierte außerdem, dass am Samstag die ersten 16 Mitarbeiter des Krankenhauses im Kreisimpfzentrum geimpft wurden und auch der Folgetermin für die Zweitimpfung bereits feststeht. Die Rückmeldungen zur Organisation seien durchweg positiv.
Update: Mittwoch, 27. Januar 2021, 15 Uhr
14 Infektionen und ein Todesfall, fünf Tote in Miltenberg
Neckar-Odenwald-Kreis. (lu) 14 Neuinfektionen mit dem Coronavirus meldete das Gesundheitsamt des Neckar-Odenwald-Kreises am Dienstag, darunter je ein Fall im Buchener Pflegeheim "Im Sonnengarten" und in der Awo-Hausgemeinschaft Dallau. Außerdem wurde gestern ein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung bekannt. Dabei handelt es sich nach Mitteilung des Landratsamts um einen 85-jährigen Mann, der am Standort Mosbach der Neckar-Odenwald-Kliniken verstorben ist.
Seit Beginn der Pandemie wurden nun insgesamt 3894 Einwohnerinnen und Einwohner des Landkreises positiv auf Sars-CoV-2 getestet. Davon galten am Dienstag 3475 als nicht mehr infektiös, 114 sind verstorben. Somit sind derzeit 305 Kreisbewohner nachweislich akut mit dem Coronavirus infiziert. Die Sieben-Tage-Inzidenz sank um 9,1 auf 141,3.
In den Neckar-Odenwald-Kliniken werden – Stand Dienstagnachmittag – insgesamt 29 nachweislich an Covid-19 erkrankte Patienten medizinisch versorgt. Auf den Isolierstationen am Standort Mosbach liegen 14 bestätigte sowie zwölf Verdachtsfälle. Auf der Intensivstation werden drei Patienten behandelt, von denen zwei so schwer erkrankt sind, dass eine Beatmung notwendig ist. Im Buchener Krankenhaus werden elf Infizierte und ein Verdachtsfall auf den Isolierstationen behandelt, ein Patient wird auf der Intensivstation künstlich beatmet.
Miltenberg meldet fünf Corona-Tote
Fünf weitere Todesfälle meldet das Gesundheitsamt in Miltenberg für den Montag. Die Anzahl der Personen, die dort im Zusammenhang mit einer Coronainfektion gestorben sind, steigt damit auf 83. Im gleichen Zeitraum registrierte der Nachbarkreis fünf Neuinfektionen mit Sars-CoV-2. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag am Dienstagmorgen bei 183, als akut infiziert gelten 273 Personen, und 47 Menschen müssen stationär behandelt werden.
Info: Das Bürgertelefon des Landratsamts ist werktags von 8 bis 16 Uhr sowie an Wochenenden von 11 bis 15 Uhr unter 0 62 61 / 84 33 33 und 0 62 81 / 52 12 33 33 erreichbar. Vor einem Anruf sollte man sich jedoch zuerst auf den Webseiten des Kreises und übergeordneter Institutionen informieren.
Update: Dienstag, 26. Januar 2021, 17.49 Uhr
Patienten, Infektionen, Inzidenz - Aktuelle Zahlen geben Hoffnung
Neckar-Odenwald-Kreis. (rüb) Diese Zahlen geben Hoffnung: Es gibt weniger Neuinfektionen, der Inzidenzwert sinkt, und die Zahl der in den Kliniken im Landkreis behandelten Covid-19-Patienten ist deutlich geringer als noch vor einigen Wochen, als die Kapazitätsgrenze an manchen Tagen fast erreicht war. Auch wenn inzwischen Licht am Ende des Tunnels zu erkennen ist, so ist der Weg bis zum Ausgang noch lang und beschwerlich. Auch der am Freitag erfolgte Start des Kreisimpfzentrums ist zwar erfreulich, aber auch hier lassen die Zahlen leider kein schnelles Ende der angespannten Lage erwarten – dafür ist bundesweit einfach aktuell viel zu wenig Impfstoff vorhanden.
Das Gesundheitsamt erhielt am Montag Kenntnis über vier weitere Todesfälle im Landkreis mit Covid-19. So starben im Standort Buchen der Neckar-Odenwald-Kliniken ein 82-jähriger Mann aus dem ASB-Seniorenzentrum am Elzpark Mosbach und eine 73-jährige Frau aus dem Wohn-Pflegeheim "Haus am Limes" in Walldürn. Zudem starben im Standort Mosbach eine 83-jährige Frau aus dem ASB-Seniorenzentrum am Elzpark Mosbach sowie ein 82-jähriger Mann. Die Gesamtzahl der Todesfälle im Kreis steigt somit auf 113.
Am Montag vermeldete das Gesundheitsamt nur vier Neuinfektionen mit Sars-CoV-2. Die Inzidenz ist dennoch leicht auf 150,4 gestiegen, da es am Montag vor einer Woche drei Fälle gab. Gemeinschaftseinrichtungen sind diesmal erfreulicherweise nicht betroffen. Klar ist aber auch: Die Zahlen des Montags sind generell sehr niedrig, weshalb sie weniger Aussagekraft besitzen als der Blick auf einen längeren Zeitraum. Deshalb hier der Wochenvergleich: Die Zahl der aktiven Fälle ist am Montag auf 298 gesunken. Vor einer Woche waren es noch 311. Der Blick auf die Neuinfektionen der letzten sieben Tage: Am Montag waren es 216, vor einer Woche noch 244.
Inzidenzwert sinkt
Zwar liegt der Neckar-Odenwald-Kreis immer noch deutlich höher als der Bundes- und der Landesdurchschnitt, aber inzwischen ist zu erkennen, dass die Sieben-Tage-Inzidenz – also die Zahl der Neuinfektionen innerhalb der letzten sieben Tage, hochgerechnet auf 100.000 Einwohner – auch bei uns langsam sinkt. Der nachfolgende Überblick zeigt, wie sich der Wert seit der Verkündung des "Lockdown light" Ende Oktober entwickelt hat:
> 26. Oktober: 70,4
> 2. November: 78,0
> 9. November: 77,3
> 16. November: 75,2
> 23. November: 111,5
> 30. November: 131,0
> 7. Dezember: 167,2
> 14. Dezember: 277,1
> 21. Dezember: 361,3
> 28. Dezember: 226,3
> 4. Januar: 171,3
> 11. Januar: 184,5
> 18. Januar: 169,9
> 25. Januar: 150,4
Die Lage in den Kliniken
In den Neckar-Odenwald-Kliniken werden aktuell (Stand: Montagmittag) insgesamt 28 positiv getestete Patienten behandelt. Auch hier ist eine deutliche Verbesserung erkennbar: Vor einer Woche waren es 37 Patienten, Anfang Januar 59.
Am Standort Buchen werden zehn Patienten mit Positivbefund auf den zwei Isolierstationen medizinisch versorgt, ein weiterer befindet sich auf der Intensivstation. Hier ist eine Beatmung notwendig. Zwei weitere Verdachtsfälle werden derzeit abgeklärt.
Am Standort Mosbach werden auf drei Isolierstationen 15 und auf der Intensivstation zwei positiv getestete Patienten medizinisch behandelt. Hier ist jeweils eine Beatmung notwendig. Zusätzlich läuft an diesem Klinikstandort in zwölf Fällen eine Verdachtsabklärung.
Auch im Krankenhaus in Hardheim entspannen sich die Zahlen, wie Verwaltungsleiter Lothar Beger im Gespräch mit der RNZ mitteilte: Aktuell gibt es drei positive Fälle (einer davon auf Intensivüberwachung) und drei Verdachtsfälle.
Blick in die Kommunen
Wie jeden Montag hat das Landratsamt auch diesmal die Infektionszahlen aus den Städten und Gemeinden vermeldet. Bei der Zahl der Neuinfektionen liegt Buchen weiterhin ganz vorne: 54 Menschen wurden dort in der vergangenen Woche positiv getestet. In Neunkirchen gab es dagegen überhaupt keinen Fall. Auch bei den aktiven Fällen steht Buchen ganz oben (69), gefolgt von Mosbach (45) und Aglasterhausen (33).
Info: Das Corona-Bürgertelefon des Landratsamts ist werktags von 8 bis 16 Uhr sowie an Wochenenden von 11 bis 15 Uhr unter 0 62 61 / 84 33 33 und 0 62 81 / 52 12 33 33 erreichbar.
