Neckarbischofsheim: Benz Baustoffe organisiert Impf-Aktion für Mitarbeiter
Neckarbischofsheim. (jou) Die Firma Benz Baustoffe organisiert an diesem Sonntag von 9 bis 16 Uhr wieder eine Impfaktion für ihre Mitarbeitenden. Diese können auch ihre Familienangehörigen und sogar Bekannte mitbringen und diese anmelden. "Wir sind da auch immer recht kulant", sagt Bianca Seitz, Assistentin der Geschäftsleitung. Es ist die mittlerweile dritte Aktion dieser Art. Schon im Sommer hat die Firma ihren Mitarbeitenden dies ermöglicht. "Es tut uns gut, wenn unsere Mitarbeiter geimpft sind", erklärt Seitz. Das diene der Sicherheit der Angestellten, aber auch der Kunden. Dass die Aktion gut ankommt, zeigen auch die jetzigen Anmeldungszahlen. Rund 400 Menschen möchten ihre Impfung vom Ärzteteam um Dr. Klaus-Gerrit Gerdts entweder auffrischen lassen oder sind wegen einer Erstimpfung angemeldet. Geimpft wird, wie fast überall, mit den Impfstoffen von Moderna und Biontech.
Die Firma kümmert sich um den Auf- und Abbau und stellt zwei Mitarbeitende zur Verfügung, die die Daten der Impfwilligen aufnehmen. Hinzu kommen noch zwei sogenannte "Springer", die dort helfen, wo möglicherweise Not am Mann ist. Die Aktion selbst findet im größten Schulungsraum des Neckarbischofsheimer Standortes statt. In dem 176 Quadratmeter großen Raum stellen freiwillige Helfer Impfkabinen auf. Das Material wie Bauzäune stellt die Firma. "Wir sind damit ja bestens ausgestattet", sagt Seitz und lacht dabei.
Um möglichst keine Wartezeiten zu haben, und damit die Mitarbeiter nicht unnötig lange im Freien in der Kälte stehen müssen, haben Geschäftsführerin Pia Benz und die Personalabteilung, die die Aktion gemeinsam organisiert haben, feste Impftermine vergeben. Wer fertig geimpft wurde, verlässt das Gelände über die Ausstellungsfläche. Das sei ähnlich wie in den Impfzentren mit ihren Einbahnstraßenregelungen. Diesmal müsse man ein wenig mehr Zeit einplanen als im Sommer, da es ein paar mehr Kleidungsstücke gebe, die die Impfwilligen an- und ausziehen müssten, sagt Seitz.
Und auch das Corona-Testzentrum, das die Firma für ihre Mitarbeitenden zwei bis dreimal die Woche anbietet, wird derzeit wieder verstärkt genutzt. Rund 30 Menschen würden sich im Durchschnitt in der Woche testen lassen, erklärt Seitz.
Das vergangene Jahr sei für die Firma turbulent gewesen, sagt Seitz in Bezug auf Corona und die damit einhergehenden Lieferengpässe, von der die Firma, wie viele andere branchenübergreifend auch, betroffen war und teilweise noch immer ist. "Wir mussten Alternativen suchen", sagt Seitz. Denn vor allem beim Holz habe es große Engpässe gegeben. Da habe man kaufen müssen, wenn das Material vorhanden war, egal, ob es gerade benötigt wurde oder nicht.
