Angelbachtal: Nur wenige Schäden durch die Stürme
Angelbachtal. (ram) Gleich mehrere Stürme fegten in den vergangenen Tagen über die Region, von größeren Schäden blieb die Gemeinde aber glücklicherweise verschont. Man sei "mit einem blauen Auge davongekommen" bilanzierte am Montag Bürgermeister Frank Werner. Einen Feuerwehreinsatz hatte es am Freitag am Eichtersheimer Ortsausgang Richtung Eschelbach gegeben, dort waren Weiden und Eschen am Bachlauf umgedrückt worden und ragten auf die Bundesstraße B39.
Der Schlosspark sei, abgesehen von kleineren Ästen, zum Glück von Schäden verschont geblieben, erklärte der Bürgermeister im Gespräch mit der RNZ. Sicherheitshalber waren die Schlossparkeingänge seit vergangenem Mittwoch, nachdem der Wetterdienst erste Stürme vorhergesagt hatte, mit Absperrbaken versehen worden.
Schilder wiesen Spaziergänger auf die Unwetterwarnung hin. Diese Vorsichtsmaßnahme wolle man auch in Zukunft anwenden, sagte Werner, denn schon kleinere Äste können, wenn sie von hohen Bäumen stürzen, zu einer großen Gefahr werden. Er betonte auch, dass der Park nicht hermetisch abgeriegelt war: Wer dennoch durch den Park wollte, kam an der Absperrung vorbei, wurde jedoch vor der Gefahr gewarnt, die ihm sonst eventuell nicht bewusst gewesen wäre. Inzwischen ist der Schlosspark wieder komplett geöffnet.
Nicht ganz ohne Schäden sei der Wald davongekommen, doch die Sturmschäden lägen dort im "normale Bereich" für derartige Sturmböen. Viele Baumkronen hatten in den zurückliegenden trockenen Sommern Schaden genommen, durch den Wind kam es daher auch vermehrt zu Astbrüchen.
