Jemen: Huthis behaupten, US-Flugzeugträger attackiert zu haben
Die US-Armee hat schwere Angriffe gegen die islamistischen Huthis im Jemen geflogen. Jetzt spricht die Terrorgruppe von einem angeblichen Vergeltungsangriff. Nach den schweren US-Angriffen gegen ihre Stellungen im Jemen am Samstag behaupten die islamistischen Huthi-Terroristen, sie hätten den US-Flugzeugträger Harry S. Truman angegriffen. Bei dem Vergeltungsangriff gegen das Kriegsschiff im Roten Meer seien 18 Raketen und eine Drohne zum Einsatz gekommen, behauptete Huthi-Sprecher Jahia Saree am Sonntag. Die US-Armee äußerte sich nicht zu dem angeblichen Angriff. Auf Befehl von Präsident Donald Trump hatte das US-Militär Ziele der vom Iran unterstützen Miliz massiv angegriffen. Den Angriffen der US-Armee waren Drohungen der Huthis vorausgegangen, Handelsschiffe im Roten Meer anzugreifen. Mit den Luftangriffen sollten US-Schiffe geschützt und die Freiheit der Schifffahrt wiederhergestellt werden, schrieb Trump zur Begründung auf seiner Plattform Truth Social. Huthi-Anführer flüchten offenbar aus Sanaa Nach Angaben der Huthis wurden bei den US-Angriffen am Samstag mindestens 31 Menschen getötet und 101 weitere verletzt. Überprüfen lassen sich die Angaben nicht. Die Angriffe der US-Armee galten auch mehreren Zielen in der jemenitischen Hauptstadt Sanaa . Führende Mitglieder der Huthi-Miliz sollen die von ihnen kontrollierte Hauptstadt verlassen und in ländliche Gegenden geflohen sein. Das berichtete der von Saudi-Arabien finanzierte Nachrichtenkanal Al-Arabija. Hochrangige Mitglieder der Huthis hätten die Anweisung erhalten, ihre Häuser wegen der Gefahr weiterer US-Luftangriffe zu verlassen. Sie sollten auch öffentliche Plätze meiden und keine Aufenthaltsorte ranghoher Huthi-Funktionäre öffentlich machen, berichtet die Deutsche Presse-Agentur . Die US-Angriffe hätten die Gegend al-Dschiraf im Norden Sanaas getroffen, wo viele Huthi-Vertreter leben. Die Huthi beherrschen große Gebiete vor allem im nördlichen Jemen. Nach Ausbruch des Gaza-Kriegs zwischen Israel und der islamistischen Hamas im Oktober 2023 begannen sie zur Unterstützung der Hamas mit Angriffen auf Schiffe mit angeblicher Verbindung zu Israel sowie auf Israel selbst. An der Küste des Jemen entlang führt eine der für den Welthandel wichtigsten Schifffahrtsrouten. Im Jemen tobt seit zehn Jahren ein Bürgerkrieg, der in dem ohnehin sehr armen Land eine der größten humanitären Krisen weltweit ausgelöst hat.
Moscow.media
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