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Март
2025

Wien hat ein Müllproblem: Bezirke mit hohem Migrantenanteil trennen schlechter

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Wien hat mit erheblichen Problemen in der Mülltrennung zu kämpfen. Im Durchschnitt produziert jeder Einwohner der Hauptstadt 261,5 Kilogramm Restmüll pro Jahr – rund 100 Kilogramm mehr als im österreichischen Mittel. Experten weisen darauf hin, dass kulturelle Faktoren eine wesentliche Rolle spielen. Besonders in Bezirken mit hohem Migrantenanteil ist die Trennquote unterdurchschnittlich.

Offiziell legt die Stadt Wien großen Wert auf Mülltrennung. Doch die Realität sieht anders aus. Wiener sammeln signifikant weniger Plastik- und Metallverpackungen als der österreichische Durchschnitt. Während Tiroler und Vorarlberger jährlich bis zu 35 Kilogramm Leichtverpackungen trennen, sind es in Wien lediglich 8,1 Kilogramm pro Kopf.

Bemühungen, das Trennverhalten zu verbessern, zeigen bislang kaum Wirkung. Selbst in Wohnanlagen mit zusätzlichen Müllbehältern landen Kunststoffverpackungen oft im Restmüll. Der Mehraufwand der Müllabfuhr hat sich verdoppelt, ohne dass sich die Trennquote verbessert hat.

Einfluss von Migration auf das Müllverhalten

Vor allem in Bezirken mit hohem Migrantenanteil sind die Herausforderungen besonders groß. In Favoriten, wo mehr als 42 Prozent der Bevölkerung keinen österreichischen Pass besitzen, bleibt die Mülltrennung hinter den Erwartungen zurück. Die Stadt Wien hat bereits Informationsbroschüren in 17 Sprachen herausgegeben, doch Experten bezweifeln, dass Sprachbarrieren der Hauptgrund für die mangelnde Mülltrennung sind.

Marion Huber-Humer, Abfallexpertin an der Universität für Bodenkultur, betont, dass Umweltbewusstsein stark von kulturellen Prägungen abhängt. In bestimmten sozialen Gruppen ist das Bewusstsein für Recycling und Nachhaltigkeit weniger ausgeprägt, was sich in den niedrigen Trennquoten widerspiegelt.

"Wir wissen aus diversen Milieustudien, dass gewisse Bevölkerungsschichten für Umwelt- und Nachhaltigkeitsfragen wenig zugänglich sind", sagt Huber-Humer. 

Die Stadt Wien hat zahlreiche Initiativen gestartet, um das Mülltrennverhalten zu verbessern. Neben mehrsprachigen Aufklärungskampagnen wurden zusätzliche Mülltonnen in Wohnanlagen aufgestellt. Dennoch bleibt der Fehlwurfanteil hoch, und eine signifikante Verbesserung der Recyclingquoten ist nicht erkennbar.

Experten fordern verstärkte Sensibilisierungskampagnen sowie gezielte Bildungsprogramme, um das Umweltbewusstsein langfristig zu stärken. 

Mehr zum Thema – Auswirkungen des Ramadan auf Schulen: FPÖ kritisiert Migrationspolitik







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