Luft draußen
Sepp Straka hat erneut bei der Valspar Championship vor allem auf den Frontnine des Copperhead Course einige Schwierigkeiten, kann diesmal jedoch nicht wie am Vortag nach dem Turn richtig kontern. Am Ende geht sich so lediglich eine 74 aus, die ihm viele Ränge kostet und vor der Finalrunde wohl auch einigermaßen die Luft rauslässt.
Nach den zuletzt anstrengenden Wochen merkte man Sepp Straka am Freitag vor allem auf den Frontnine doch bereits etwas die Strapazen an, denn mit einigen Ungenauigkeiten brachte er sich immer wieder in prekäre Situationen, die ihn zwischenzeitlich sogar bereits bis zur erwarteten Cutmarke abrutschen ließen. Erst nach dem Turn brachte ein Chip-in Birdie am Par 5 der 11 dann den Turnaround. Plötzlich ging dem 31-jährigen alles deutlich lockerer von der Hand, was am Ende sogar in einer weiteren 70 (-1) mündete. Damit startet die Nummer 11 der Welt nur mit einem einzigen Schlag Rückstand auf die Top 10 und nur deren vier auf die Spitze ins Wochenende.
Trotz verzogener Attacke bringt Sepp am anfänglichen Par 5 den Pitch aus dem Rough über den Grunbunker durchaus gut aufs Grün, allein der Putter will zu Beginn aus 3,5 Metern noch nicht ganz mitspielen und verweigert vorerst noch die Birdiemitarbeit. Wie schon am Vortag hat er auch am Moving Day wieder vor allem im langen Spiel in der frühen Phase so seine Probleme, denn auf der 2 legt er die Annäherung neben dem Grün im Rough ab, von wo aus sich das Par am Ende nicht mehr ausgeht.
Ziemlicher Kampf
Der Fehler hinterlässt zwar keine Spuren und in Folge agiert er von Tee bis Grün doch ziemlich solide, nachdem jedoch auf der 5 ebenfalls der Birdieputt knapp am Loch vorbeirollt, verpufft auch die zweite lange Bahn der Frontnine noch ungenützt. Der verpasste rote Eintrag fällt im Nachhinen betrachtet sogar richtig schwer ins Gewicht, denn auf der 6 sliced der Drive wild weg und nachdem er sogar auf die Gegenbahn chippen muss um überhaupt weiterspielen zu können, leuchtet schließlich ein Doppelbogey auf, was ihn endgültig um viele Ränge zurückwirft.
Die Probleme reißen auch danach nicht ab, da er auf der 9 aus dem Fairwaybunker nur vorlegen kann und mit dem nächsten Schlagverlust sogar nur bei 4 über Par auf die Backnine abbiegt. Selbst aus richtig starken Annäherungen auf der 10 bis auf 1,5 Metern und am Par 5 der 11 bis auf zwei Meter kann er am Samstag nicht Kapital schlagen und wartet so auch weiterhin noch auf das erste Erfolgserlebnis. Nach den ausgelassenen Großchancen droht es schon am Par 3 der 12 wieder unangenehmer zu werden, der Viermeterputt zum Par fällt diesmal jedoch souverän.
Nachdem sich auch am Par 5 der 14 zum Par kämpft, endet schließlich am Par 3 der 15 aus sechs Metern die birdielose Phase. Die „Snake Pit“ übersteht er dann zwar souverän, weitere Erfolgserlebnisse gehen sich jedoch nicht mehr aus. Schlussendlich kommt er so nur mit der 74 (+3) zum Recording und rutscht um viele Ränge bis auf Platz 49 ab, was auch vor der Finalrunde ziemlich die Luft rauslässt.
Den deutschen Vertretern ergeht es am Samstag deutlich besser, denn Jeremy Paul bleibt der Spitzengruppe dank einer 70 (-1) voll erhalten und auch Stephan Jäger und Matti Schmid können am Moving Day etliche Ränge gut machen.
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Der Beitrag Luft draußen erschien zuerst auf golf-live.at.