Die ARD-Show zum 75. Geburtstag hat im Nachhinein Diskussionen entfacht. Im Zentrum: Äußerungen von Dieter Hallervorden. Jetzt nimmt der Sender Stellung. Mehr als sechs Millionen Menschen schalteten gestern die "75 Jahre ARD"-Jubiläumsshow ein. Dabei bekamen sie einen Sketch von Dieter Hallervorden zu sehen, der fast 50 Jahre alt ist und aus der Reihe "Nonstop Nonsens" stammt. Der Komiker führte ihn gemeinsam mit seinem Comedy-Kumpel Harald Effenberg erneut auf – veränderte aber an entscheidender Stelle den Ablauf. Denn statt direkt mit dem ikonischen Kaufmannsladen-Spiel loszulegen, wählte Hallervorden eine Einleitung, in der er das N-Wort verwendete. Mehr zum Eklat um Hallervorden lesen Sie hier. Die Äußerung in der ARD-Show löste Diskussionen in den sozialen Netzwerken aus, auch verschiedene Medien griffen die Formulierung auf. So schrieb die "Zeit" in einer TV-Kritik zur Sendung von einem "Tiefpunkt des Abends", als sie Hallervordens Aussage beschrieb. Tatsächlich warf der Vorfall besonders deshalb Fragen auf, weil er ohne Weiteres hätte vermieden werden können. Denn das vom NDR verantwortete Format "75 Jahre ARD – Die große Jubiläumsshow" war keine Live-Sendung. Die Show wurde vor Tagen aufgezeichnet und am Samstagabend zur Primetime erstmals ausgestrahlt. Aus diesem Grund wollte t-online von den Verantwortlichen wissen, warum die umstrittenen Begrifflichkeiten in der Endfassung blieben – und nicht herausgeschnitten wurden oder wieso der Sender nicht die Chance nutzte und einen Disclaimer als Erklärung einblendete. "Bewusst als Provokation gesetzt" Auf Anfrage hieß es in einer "Stellungnahme im Namen der ARD-Programmdirektion", wie es eine Sendersprecherin am Sonntag formulierte: "Dieter Hallervorden, einer der prägendsten Köpfe der deutschen Fernsehunterhaltung, präsentierte im Rahmen von '75 Jahre ARD – Die große Jubiläumsshow' einen leicht veränderten Einstieg in seinen legendären Sketch 'Palim-Palim'. In seiner Rolle als Häftling thematisierte er überspitzt den Wandel der Sprache und verwendete dabei Begriffe, die heute aus guten Gründen nicht mehr zeitgemäß sind – in diesem satirischen Kontext jedoch bewusst als Provokation gesetzt wurden." Weiter ließ der Sender mitteilen: "Die ARD spricht sich gegen Rassismus aus und steht für Vielfalt sowie für Kunstfreiheit."
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