Insolvenz: Luftreiniger-Hersteller Venta vor dem Aus
Der Luftreiniger-Hersteller Venta ist zahlungsunfähig. Trotz florierender Geschäfte während der Coronajahre, ist der Betrieb mittlerweile stark geschrumpft. Jetzt soll ein Investor helfen. Das Insolvenzverfahren gegen die Venta-Luftwäscher GmbH ist eröffnet worden. Das teilte der vorläufige Insolvenzverwalter Martin Hörmann mit. Die "Schwäbische Zeitung" berichtete zuerst. Familienunternehmen: Spielehersteller: HCM Kinzel ist insolvent Christoph Gröner: Insolvenzverfahren gegen Bauimperium Das Unternehmen mit Sitz in der oberschwäbischen Stadt Weingarten produziert seit 2004 Luftbefeuchter und Luftreiniger für den Innenbereich, wurde allerdings bereits 1981 in Heilbronn gegründet. Die Ursachen für die wirtschaftlichen Schwierigkeiten wollte weder die Geschäftsführung noch der Insolvenzverwalter benennen. Hörmann erklärte: "Derzeit verschaffen wir uns einen umfassenden Überblick über die wirtschaftliche Gesamtsituation des Unternehmens." Der Geschäftsbetrieb werde derzeit uneingeschränkt fortgeführt, so Hörmann weiter. Ziel sei es, Venta im Rahmen eines strukturierten Investorenprozesses zu sanieren. Dafür werde nach Investoren gesucht, die Kapital einbringen oder das Unternehmen übernehmen könnten. Corona-Boom half Venta Noch im Jahr 2021 hatte Venta rund 120 Beschäftigte. Der damalige Geschäftsführer erklärte der "Schwäbischen", dass der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 70 Prozent gestiegen sei. Grund dafür sei die starke Nachfrage nach Luftreinigungsgeräten während der Coronapandemie gewesen. Auch das Auslandsgeschäft trug zum Wachstum bei: Laut Unternehmensangaben wurde insbesondere der chinesische Markt erschlossen, zudem hätten sich die Umsätze in den USA verdoppelt. Inzwischen beschäftigt das Unternehmen nur noch 51 Personen. Laut Insolvenzverwalter sei bislang niemand entlassen worden – und derzeit auch keine Kündigungen geplant. Die Löhne und Gehälter seien bis einschließlich Juli 2025 durch das Insolvenzgeld der Bundesagentur für Arbeit gesichert. Die Tochtergesellschaften in den USA, China , Japan, Benelux und der Schweiz seien vom Insolvenzverfahren nicht unmittelbar betroffen. Ihre Perspektive werde jedoch im Zuge des Sanierungsprozesses ebenfalls geprüft.
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