Black Metal | Black Metal: Haela Hunt-Hendrix findet Spiritualität im brutalen Lärm
Hell und klar, verletzlich, so hebt der Gesang an. Haela Ravenna Hunt-Hendrix steht allein auf der kleinen Bühne, nur einen Mikrofonständer zwischen sich und den knapp hundert Metalheads, die in die Hamburger Hafencity gepilgert sind, um sich die Solo-Show der New Yorkerin anzusehen, die unter dem Namen Liturgy sonst als Quartett unterwegs ist. Loop über Loop erschafft sie einen Chor und das Gefühl der Verletzlichkeit transformiert sich in Erhabenheit. Für einen Augenblick fühlt sich das Clubschiff MS Stubnitz an wie ein Kirchenschiff.
Dann bricht das erste Riff herein, hart, brutal, heavy. Mühelos wechselt Hunt-Hendrix die Register: zwischen filigranen Melodien und schweren Riffs, sakralem Gesang und kultischem Gekrächze. In ihrer Solo-Show transform
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