Insolvenz-Vorwurf: Rohrhersteller Deutsche Bogenn wehrt sich
Zum Richtfest kam 2016 die damalige Bundeskanzlerin. Nun sieht sich der Rohrhersteller Deutsche Bogenn auf Rügen in einem vorläufigen Insolvenzverfahren. Und das zu Unrecht, sagt der Geschäftsführer. Der Rohrhersteller Deutsche Bogenn GmbH in Mukran auf Rügen sieht sich abermals mit einem Insolvenzverfahren konfrontiert. Ein Insolvenzantrag wurde Angaben des Amtsgerichtes Stralsund zufolge von der Fährhafen Sassnitz GmbH gestellt. Es gehe um "unstreitige" und bislang nicht gezahlte Forderungen in Höhe von 171.000 Euro, teilte ein Sprecher des Amtsgerichtes mit. Zuvor hatte der NDR berichtet. Das Unternehmen widerspricht Vorwürfen und der fraglichen Forderung. Nach dem am vorigen Donnerstag ergangenen Beschluss des Amtsgerichtes wurde der Rechtsanwalt Michael Kukuk aus Rostock als vorläufiger Insolvenzverwalter bestellt (Aktenzeichen 91 IN 104/25). Der prüfe die Finanzsituation des Unternehmens und erstelle ein Gutachten. Über die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens muss dann ein Gericht entscheiden. Beim Landgericht Stralsund liegt zudem seit Juli 2023 eine Zivilklage des Fährhafens gegen die Firma vor. Unternehmen wehrt sich Das Unternehmen wies die Darstellung und damit verbundenen Vorwürfe scharf zurück: "Die Deutsche Bogenn GmbH befindet sich nicht in einer "Zahlungsunfähigkeit". Wir begleichen alle laufenden Betriebskosten (Strom, Wasser, Telefon usw.) pünktlich. Die Gehälter der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Deutsche Bogenn GmbH wurden ohne einen einzigen Tag Verzögerung ausgezahlt", schrieb Geschäftsführer Ibrahim Mirmahmutogullari in einer ausführlichen Stellungnahme. Die Investition der Deutsche Bogenn in Sassnitz sei eine Erfolgsgeschichte. Die vom Fährhafen Sassnitz GmbH behaupteten Forderungen erkenne man nicht an. Aufgrund des vorläufigen Insolvenzverfahrens gebe es derzeit eine zwangsbedingte Pause. Anfang des Jahres hatte die DAK wegen rückständiger Sozialversicherungsbeiträge einen Insolvenzantrag gegen die Deutsche Bogenn gestellt. Das Verfahren wurde laut Amtsgericht Stralsund nach Zahlung der Forderungen am 12. März beendet. Der Start der deutsch-türkischen Firma auf Rügen war von Polit-Prominenz begleitet worden. Beim Richtfest des Rohrwerks im Fährhafen Sassnitz-Mukran in ihrem Wahlkreis war 2016 auch die damalige Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) dabei. Damals war von der Schaffung von 65 Arbeitsplätzen in Produktion und Verwaltung die Rede.
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