Die Bundesligen machen Sommerpause. Ruhig ist es dennoch nicht rund um das Bochumer Stadion. Am Trainingsgelände des Zweitligisten VfL Bochum wurde am Donnerstag eine Weltkriegsbombe gefunden. Das bestätigte die Stadt Bochum in einer Pressemitteilung. Demnach sei die Bombe dem Kampfmittelbeseitungsdienst aufgefallen, es handelt sich um eine 250 Kilogramm schwere englische Fliegerbombe. Etwa einhundert Anwohnerinnen und Anwohner mussten ihre Wohnungen und Häuser aufgrund der Evakuierung verlassen, wie die Stadt Bochum bekanntgab. Es wurde eine Evakuierungsstelle eingerichtet, in der sich evakuierte Menschen aufhalten können. Zeitweise musste auch die Autobahn A40 gesperrt werden, weil auch sie im Evakuierungsradius liegt. Am späteren Abend gab es dann Entwarnung, die Bombe wurde entschärft und die Menschen konnten zurück in ihre Häuser und Wohnungen. Ein unschöner Abend war es auch für Menschen, die Tickets für das Musical "Starlight Express" hatten. Die Vorstellung musste abgesagt werden. Auf die Spieler oder das Training des VfL Bochum hatte die Evakuierung keine Auswirkungen. Der Bundesliga-Absteiger bereitet sich in Scheffau am Wilden Kaiser (Österreich) auf die in zwei Wochen beginnende Zweitligasaison vor.