Nach der Störaktion bei ihrem "Sommerinterview" äußert sich der Sprecher der AfD-Chefin. Die Berliner Polizei hat zwei Verfahren eingeleitet. Nach dem Chaos-Interview mit Alice Weidel am Sonntag in der ARD bestätigt die AfD-Chefin, dass sie in einer kurzen Pause während der ersten Hälfte zugestimmt habe, das Gespräch weiterzuführen. Weidels Sprecher teilte t-online mit: "Es ist richtig, dass Herr Preiß und Frau Weidel sich in einer kurzen Einspielerpause darauf verständigt haben, das Interview fortzusetzen. Im Hinblick darauf, dass das Interview live gestreamt wurde, hätte ein Abbruch auch als Kapitulation vor den Störern gewirkt." Das "Sommerinterview" der AfD-Chefin unter freiem Himmel im Regierungsviertel war am frühen Sonntagnachmittag durch lautstarke Demonstranten am anderen Spreeufer gestört worden. Weidel und ihr Interviewer, der Leiter des ARD-Hauptstadtstudios Markus Preiß, verstanden sich zeitweise kaum und wurden von Chorgesängen übertönt. Preiß sprach anschließend in der Tagesschau von einem "Interview unter Extrembedingungen". "Es wurde dann während eines Beitrags auch kurz darüber gesprochen, wie wir jetzt mit der Situation weiter umgehen, und wir waren uns einig: Wir setzen das Interview fort", so Preiß weiter. Und: "Ich muss schon sagen, auch von Alice Weidel, das war schon sportlich, angesichts eben dieser Lautstärke da." Alles falsch gemacht: Alice Weidel im ARD-Sommerinterview Neue Forderung: AfD-Politiker fordert Wiederholung von ARD-Sommerinterview mit Alice Weidel Polizei: Zwei Verfahren wegen Ordnungswidrigkeiten eingeleitet Hinter der Störaktion steckt nach eigenen Angaben die Gruppe "Zentrum für Politische Schönheit". Sie ist für ihre umstrittenen und oft aufsehenerregenden Aktionen bekannt – 2017 baute sie beispielsweise AfD-Rechtsaußen Björn Höcke eine kleine Version des Berliner Holocaust-Mahnmals in Sichtweite seines Hauses. Höcke hatte das Kunstwerk zuvor als "Mahnmal der Schande" bezeichnet. In den vergangenen Monaten fiel die Gruppe in mehreren Fällen durch Lautsprecher-Aktionen auf, bei denen wie auch nun am Sonntag der auf den Namen "Adenauer SRP+" getaufte Bus zum Einsatz kam. Die Polizei Berlin teilte t-online am Montag auf Nachfrage mit, dass sie zwei Ordnungswidrigkeitsverfahren angestrengt habe, weil die Aktivisten ihren Protest nicht angemeldet und gegen das Berliner Versammlungsfreiheitsgesetz verstoßen hatten. Die Verfahren richteten sich gegen die "schlüsselverantwortliche Person des Busses" sowie gegen eine weitere Person, die die Kundgebung erst vor Ort angemeldet habe. Die Frage, warum die Polizei die laute Musik zunächst weiter laufen ließ, konnte ein Sprecher zunächst nicht beantworten. "Da sind wir noch in der Informationsgewinnung", teilte er mit.
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