Die deutschen Frauen stehen nach einem denkwürdigen Sieg gegen Frankreich im EM-Viertelfinale. Der Triumph wirkte nicht nur auf emotionaler Ebene am folgenden Tag noch nach. Dieses Spiel hat nicht nur jede Menge Nerven, sondern auch ganz viel Kraft gekostet. Für die deutsche Frauen-Nationalmannschaft geht die Reise bei der EM in der Schweiz weiter – mit dem Halbfinale gegen Topfavorit Spanien am Mittwoch (21 Uhr). Dank des 6:5 im Elfmeterschießen gegen die favorisierten Französinnen darf das Team von Bundestrainer Christian Wück weiter vom Titel träumen. Gegen Frankreich trotzte die DFB-Elf einer Roten Karte, insgesamt 107-minütiger Unterzahl und einem verschossenen Elfmeter in der regulären Spielzeit. Nicht allein wegen des dramatischen Spielverlaufs war es für Giovanna Hoffmann ein ganz besonderes Spiel. Die Angreiferin von RB Leipzig stand erstmals bei einem großen Turnier in der Startelf. Wück gab ihr den Vorzug vor Lea Schüller. Hoffmann: "Da hatte ich echt schon Gänsehaut" Die 26-jährige Hoffmann gestand hinterher: "Einzulaufen und dann den ersten Ball zu spielen – da hatte ich echt schon Gänsehaut. Über den Tag war ich immer mal wieder in Wellen nervös. Dann war ich zwischendurch wieder total gelassen, weil ich ganz, ganz sicher war, dass wir das Spiel gewinnen, egal wie. Deswegen wurde ich im Spiel auch nicht so aus dem Konzept gebracht, bei all dem, was da so passiert ist." Sie überzeugte mit Kampfgeist, rannte, sicherte vorne wichtige Bälle und warf sich schonungslos in die Zweikämpfe. Nach 97 Minuten hatte sie völlig ausgelaugt Feierabend, Schüller kam für sie in die Partie. Wie viel Kraft sie der Auftritt gekostet hat, verriet Hoffmann am Tag danach: "Ich bin um 8 Uhr von den Schmerzen in meinem Körper aufgewacht und konnte nicht mehr schlafen. Dann habe ich mich noch eine halbe Stunde in die Boots (Regenrationsgerät für die Beinmuskulatur, d. Red.) gelegt und währenddessen noch gedöst. Dann hatte ich Hunger und bin frühstücken gegangen." Gut möglich, dass Wück gegen Weltmeister Spanien trotz des kräftezehrenden Auftritts gegen Frankreich erneut auf Hoffmann in der Sturmspitze setzt – sofern sie in den kommenden Nächten nicht weiterhin von ihren Schmerzen aus dem Schlaf gerissen wird.
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