Sachbuchempfehlungen von Prof. Erhard Schütz: Inspiriert von Tim & Struppi
Man könnte die letzten 200 Jahre auch so erzählen: Nach dem Tod von Goethe und Hegel fühlte man sich nur mehr epigonal. Doch, wie die antiken Epigonen mit der Eroberung Thebens, zugleich als Vollender dessen, was die Väter wollten. Bald erhob sich gegen das Goethe’sche „Weh dir, daß du ein Enkel bist“, der sozialistische Optimismus, dass es die Enkel besser ausfechten würden. Anbetung der Zukunft. Damit die Moderne und die Avantgarden. Leider auch der Zivilisationsbruch der Nazis. Auf den Literaturwissenschaftler und Philosophen Friedrich Theodor Vischer anspielend: „In unserer experimentellen Gesellschaft versteht sich alles von selbst, nur das Moralische nicht.“
Und: „Den vielfach gegensätzlichen Einflüssen vonsei
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