Emscher im Ruhrgebiet: Wie Europas schmutzigster Fluss wiederbelebt wurde
Auf einem Spaziergang entlang der Emscher erinnern sich die Eheleute Tyczkowskis vor allem an den üblen Geruch, wenn sie an die dunkleren Tage des Rhein-Nebenflusses denken: „Er war voller Dreck und stank fürchterlich“, erzählt das Paar, ein Uhrmacher und eine Steuerberaterin, beide über 80. Waren sie je versucht, im Fluss zu baden? „Nein“, lachen sie angeekelt. „Da sind schon andere Sachen drin geschwommen.“
Mehr als ein Jahrhundert lang strömten aus dem „Abwasserkanal des Ruhrgebiets“ faulige Gase, die die Städte im industriellen Kernland Deutschlands mit einem stechenden Geruch überzogen. Heute hat die 83 Kilometer lange Emscher nur noch wenig Ähnlichkeit mit dem schmutzigsten Fluss Europas, der sie e
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