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Июль
2025

Unglück in Baden-Württemberg: Regionalexpress in Oberschwaben entgleist – drei Tote

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Chaos in Oberschwaben: Dort kam es nach einem Unwetter zu einem Zugunglück. Es gibt mehrere Verletzte und Tote. Baden-Württembergs Innenminister ist auf dem Weg zur Unglücksstelle.

Es sind schlimme Szenen, die sich im sonst beschaulichen Oberschwaben im Südosten Baden-Württembergs abspielen: Einsatzkräfte knien auf einem halb umgestürzten Waggon, versuchen die Fahrgäste aus dem Zug zu retten. Im Hintergrund sind Schreie zu hören.

Bei dem Zugunglück sind drei Menschen ums Leben gekommen. Zudem seien 30 Menschen verletzt worden. Einige der insgesamt 100 Reisenden seien schwerst verletzt.

Der Zug war auf dem Weg von Sigmaringen nach Ulm. Der Unfall ereignete sich dem Sprecher zufolge gegen 18.10 Uhr bei Riedlingen rund 45 Kilometer südöstlich vom Zielbahnhof.

Heftige Unwetter in Oberschwaben

Zuvor hatte es in der Region ein Unwetter gegeben. Ob der Unfall damit im Zusammenhang steht, ist noch nicht bekannt. Ein möglicher Zusammenhang werde geprüft, sagte eine Sprecherin des Polizeipräsidiums Ulm. Die Ermittler untersuchen, ob ein Erdrutsch die Ursache für das Unglück sein könnte. Auf Fotos sind abgebrochene Äste zu sehen, auch eine Achse des Zuges ist offenbar bei dem Unglück abgerissen worden und liegt einige Meter entfernt am Rande des Gleisbetts.

Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes zogen in den frühen Abendstunden unwetterartige Gewitter über die Region. Lokal seien in kurzer Zeit 30 bis 40 Liter pro Quadratmeter gefallen, sagte Meteorologe Dominik Smieskol in München. Allerdings habe der DWD am genauen Unglücksort keine Messstation, um für dort konkrete Angaben machen zu können.

Polizei, Feuerwehr und Bayerisches Rotes Kreuz im Einsatz

Die Leitstelle Reutlingen meldete einen sogenannten "Massenanfall von Verletzten" – das bezeichnet im Rettungswesen eine Situation, bei der eine große Zahl von Verletzten oder Erkrankten versorgt werden muss. Am Unfallort waren auch mindestens vier Rettungshubschrauber im Einsatz. 

Auch Einheiten des Bayerischen Roten Kreuzes unterstützen im Nachbar-Bundesland. Weitere Einheiten könnten bei Bedarf nach Baden-Württemberg verlegt werden, hieß es in einer Mitteilung.

Auf Videoaufnahmen vom Ort des Geschehens war zu sehen, wie Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst auf den entgleisten Waggons arbeiteten, um sich Zugang zu den Fahrgästen zu verschaffen. Zudem ist lautes Geschrei zu hören. Auf den Aufnahmen sind mehrere entgleiste Waggons zu sehen, mindestens einer ist umgestürzt. Zu sehen sind außerdem umgestürzte Bäume am Unfallort.

Politiker zeigen sich bestürzt und bekunden Beileid

Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl (CDU) machte sich am Abend auf den Weg zur Unfallstelle. Er werde sich einen Eindruck von den Rettungsarbeiten machen, sagte sein Sprecher.

Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU), der nicht selbst in Riedlingen war, erklärte: "Die Lage vor Ort ist erschütternd." Aktuell lasse sich das gesamte Ausmaß des Zugunglücks nur erahnen. "Meine Gedanken sind bei den Verletzten, den Angehörigen und Rettungskräften. Wir stehen im engen Austausch mit der Bahn und unterstützen, wo wir können." Experten seien unterwegs, um mit den Ermittlungsbehörden die Unfallursache zu untersuchen.

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) schrieb auf dem Portal X: "Wir trauern um die Opfer. Ihren Angehörigen spreche ich mein Mitgefühl aus." Mit dem Innenminister und dem Verkehrsminister stehe er im engen Kontakt und habe sie gebeten, die Rettungskräfte mit allen Mitteln zu unterstützen.

Tweet Friedrich Merz

Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) zeigte sich erschüttert. "Mein tief empfundenes Beileid gilt den Angehörigen der Opfer. Allen Verletzten wünsche ich eine rasche und vollständige Genesung", sagte Kretschmann einer Mitteilung zufolge.

Noch sei das gesamte Ausmaß des Unglücks nicht vollständig absehbar. Man werde aber alles tun, um die Rettungskräfte zu unterstützen und die Ursachen des Unglücks umfassend aufzuklären, versprach der Ministerpräsident. "Ich danke allen Einsatzkräften und Helferinnen und Helfern, die sich mit unermüdlichem Einsatz um die Versorgung der Betroffenen kümmern."

Hinweis: Dieser Beitrag wird laufend aktualisiert.







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