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Июль
2025

Keir Starmer: Seltsame Reaktion auf Donald Trumps Beleidigung

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Bei einem Treffen mit Großbritanniens Premier beleidigt Donald Trump den Londoner Bürgermeister Sadiq Khan. Die Fehde der beiden hat eine delikate Vorgeschichte. US-Präsident Donald Trump hält sich derzeit auf seinem Golfkurs in Turnberry, Schottland , auf – zum Golfspielen und um dort hochrangige europäische Politiker zu empfangen. Am Sonntag war Ursula von der Leyen zu Gast. Die EU-Kommissionspräsidentin kehrte mit der Vereinbarung eines 15-Prozent-Zolls auf europäische Waren zurück nach Brüssel – was von Kommentatoren weithin als krachende Niederlage für die Staatengemeinschaft gewertet wurde . Am Montag war dann Großbritanniens Premier Keir Starmer an der Reihe. Trump empfing den 62-jährigen Labour-Politiker und dessen Frau Victoria am Eingang des pompösen Clubhauses und wies die beiden zunächst einmal auf die Schönheit der Anlage hin. "Wenn Sie sich die Fenster in den verschiedenen Speiseräumen ansehen, die sind einfach überragend“, sagte Trump und zeigte mit dem Finger auf die Einrichtung. "Ja, die sind absolut großartig", pflichtete Starmer bei. "Sowohl innen als auch außen – auch wenn man sich die Golfplätze selbst und das Gebäude anschaut". Der britische Premier hat sich früh um die Gunst Trumps bemüht und unternimmt große Anstrengungen, um sein gutes Verhältnis zum US-Präsidenten nicht zu beschädigen. Eröffnet wurde der Golfkurs 2019, während der ersten Amtszeit des Republikaners. Trump postete damals: "Bin sehr stolz auf die womöglich schönste Golfanlage der Welt. Stärkt die Beziehungen zwischen den USA und Großbritannien ." Vor allem füllt sie auch die Kassen der Trump-Organisation, wie kritische Beobachter anmerken . Denn das luxuriöse Golf-Resort ist Teil von Trumps Immobilien-Imperium. Trump: "Der Bürgermeister … ist eine üble Type" Die anschließende Pressekonferenz trug allerdings eher wenig zur Völkerverständigung bei. Unter anderem machte Trump mit einer Tirade gegen den Londoner Bürgermeister Sadiq Khan von sich reden. "Ich bin wirklich kein Fan von ihrem Bürgermeister", sagte der US-Präsident auf die Frage eines Journalisten, ob er auch London besuchen werde, wenn er im September zum angekündigten Staatsbesuch nach Großbritannien kommt. "Ich denke, er macht einen ganz fürchterlichen Job … der Bürgermeister von London, er ist eine üble Type. Wie gesagt, er macht einen furchtbaren Job. Aber ich würde London trotzdem besuchen, ja." Starmer fiel es offensichtlich schwer, in dem Moment die Fassung zu bewahren. Er lächelte verlegen, wand sich auf seinem Stuhl. Dann entschloss er sich zu einer Art Intervention. "Nun, er ist ein Freund von mir", warf er mit Blick auf seinen Labour-Kollegen Khan ein. Mehr sagte er nicht dazu. Vorfall im Jahr 2019: Trump in Windeln Teile der britischen Presse kommentierten die Reaktion des Premierministers umgehend. Das Verhalten des 62-Jährigen sei "seltsam" gewesen, hieß es dort. Widerspruch sehe anders aus. "Starmer hat Großbritannien gerade im Angesicht des mächtigsten Mannes der Welt blamiert", schrieb der "Telegraph". Der Auftritt habe gezeigt, dass das Königreich nicht nur "ein kleines Land sei, sondern auch eines, das zunehmend an Bedeutung einbüßt". Trumps Fehde mit Khan reicht schon länger zurück. Der US-Präsident hatte Khan einst als "gnadenlosen Verlierer" und "sehr dumm" beschimpft. Zuvor hatte Londons Bürgermeister Trump zu den "Faschisten des 21. Jahrhunderts" gezählt. Auch erlaubte Khan es, dass im Jahr 2018 ein Flugzeug über das britische Parlament fliegen durfte, das ein Banner hinter sich herzog, auf dem Trump als jammerndes Baby in Windeln dargestellt war. Die Aktion hatten Anti-Trump-Aktivisten im Vorfeld von Trumps damaligen Staatsbesuch angemeldet. Khan konterte die Aussagen Trumps wenig später. Er sei "hocherfreut", dass der US-Präsident "eine der großartigsten Städte der Welt" besuchen wolle, ließ sein Pressesprecher ausrichten. "Da kann er sich selbst davon überzeugen, dass Vielfalt uns stärker macht, nicht schwächer. Dass sie uns sogar reicher macht, nicht ärmer". Ein unmissverständlicher Seitenhieb auf Trumps Anti-Diversitäts-Kampagnen. Und Khan ging noch weiter. So wies er in seinem Statement darauf hin, dass derzeit viele US-Amerikaner das Land verließen und nach London zögen. "Vielleicht ist das auch der Grund, warum so viele US-Bürger neuerdings die britische Staatsbürgerschaft beantragen – unter seiner Präsidentschaft". "Post" wirft Trump Vetternwirtschaft vor Trump hingegen stellte Starmer beim Treffen der beiden Staatschefs in eine Reihe mit seinem Rivalen, dem rechtspopulistischen Brexit-Politiker Nigel Farage. "Er ist ein Freund von mir", sagte der US-Präsident mit Blick auf Starmer zu den anwesenden Journalisten. "Und Nigel (Farage) ist auch ein Freund von mir." Im gleichen Atemzug räumte Trump ein, nicht viel von der britischen Politik zu verstehen. Er wisse lediglich, dass Starmer "irgendwie ein Liberaler sei und Farage eher ein Konservativer". Beide seien aber "gute Leute." Starmer ließ das so stehen und fügte lediglich hinzu, dass Trump und er die gleichen Werte teilten: "Wir lieben unser Land, unsere Familien, insofern haben wir doch schon beide sehr viel erreicht." Die britische Presse sah das offenbar anders. John Grace vom "Guardian" nannte Starmers Auftritt einen Moment von "verstörender Peinlichkeit". Zwar sei die Pressekonferenz als bilaterales Statement der beiden Regierungschefs angekündigt gewesen, doch Starmer habe dabei wie eine blasse Nebenfigur gewirkt. Grace beschrieb Starmer als Stichwortgeber zum "Fremdschämen", der nur die Funktion hatte, Trump bei dessen "Serie von weitschweifigen, selbstbeweihräuchernden Monologen, die vollkommen inhaltsleer waren" gelegentliche Verschnaufpausen zu verschaffen. Später fuhren Trump und Starmer nach Aberdeenshire, wo sich zwei weitere luxuriöse Golfanlagen der Trump Organization befinden. Eine vierte soll bereits in Planung sein. Diese ungewöhnliche Praxis, Immobilien aus dem Bestand der Präsidentenfamilie für offizielle Anlässe zu nutzen, rufen nicht zum ersten Mal Kritik hervor. Der Vorwurf der Bereicherung und Vetternwirtschaft steht im Raum. So schrieb die "Washington Post" zu Trumps Europareise: "Die Treffen sind das jüngste Beispiel dafür, wie Trump seine präsidialen Befugnisse nicht nur zur Regierungsführung nutzt, sondern auch zugunsten seiner Familienunternehmen. Die Veranstaltungen sorgen für öffentliche Aufmerksamkeit für die Golfanlagen. Zudem profitiert die Trump Organization von Steuergeldern der amerikanischen Bürger, da die US-Regierung für die Unterbringung von Personal und Sicherheitskräften auf Trumps Anwesen zahlt."






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