Private Krankenversicherung: Wechsel-Möglichkeiten und Kosten
In Deutschland ist eine private Krankenversicherung anstelle der gesetzlichen möglich. Das gilt jedoch nicht für alle Berufsgruppen. Ein Überblick. Im deutschen Gesundheitssystem muss jeder krankenversichert sein. Dabei sind die meisten Arbeitnehmer automatisch gesetzlich pflichtversichert. Einige Versicherte haben allerdings die Wahl zwischen einer gesetzlichen (GKV) und einer privaten Krankenversicherung (PKV). Vieles funktioniert bei den privaten Krankenversicherungen anders als bei den gesetzlichen. T-Online zeigt, wie die private Krankenversicherung funktioniert, wer diese in Anspruch nehmen kann und wie viel sie kostet. Wie funktioniert die PKV? Die Honorierung der Ärzte erfolgt nach der Gebührenordnung und nicht wie in der GKV nach einem einheitlichen Bewertungsmaßstab. Privat Krankenversicherte zahlen alle Arztrechnungen unmittelbar selbst und reichen die Rechnungen anschließend zur Erstattung bei ihrer Versicherung ein. Der Leistungskatalog wird individuell vereinbart und ist nicht gesetzlich festgelegt. Lesen Sie auch: Gehaltsabrechnung: So viel kostet die Krankenversicherung Krankenkassen in der Krise: Drohen kräftige Beitragssteigerungen? Wer kann sich privat versichern? Ein Wechsel von der gesetzlichen in eine private Krankenversicherung ist nur für Personen möglich, die nicht der Versicherungspflicht in der gesetzlichen Krankenversicherung unterliegen. Folgende Personengruppen können wählen, ob sie eine private oder gesetzliche Krankenversicherung bevorzugen: Selbstständige und Freiberufler: Bei Künstlern, Publizisten und Landwirten sind Ausnahmen möglich. Beamte Angestellte mit einem Einkommen oberhalb der Versicherungspflichtgrenze: 2024 liegt diese bei 69.300 Euro. Personen ohne eigenes Einkommen beziehungsweise mit einem Einkommen unter der Geringfügigkeitsgrenze: 2024 liegt diese bei 538 Euro im Monat. Studenten, die sich von der Versicherungspflicht in der gesetzlichen Krankenversicherung befreien lassen oder mindestens 30 Jahre alt sind. Häufig ist es nicht möglich, zurück zur gesetzlichen Krankenversicherung zu wechseln. Wie viel kostet die private Krankenversicherung? Die Versicherungen entscheiden selbst, welche Tarife sie zu welchen Konditionen anbieten und welche Leistungen sich daraus ableiten. Die Prämienhöhe in der PKV hängt vom Umfang der vereinbarten Leistungen sowie vom individuellen Krankheitsrisiko ab. Das ist das Äquivalenzprinzip. Für junge, gesunde Menschen ist die private Krankenversicherung deshalb sehr verlockend. 2024 liegt der monatliche Durchschnittsbeitrag für die PKV bei 256 Euro – wobei es große individuelle Unterschiede gibt, zum Beispiel zwischen Beamten und Selbstständigen. Falls Sie einen Wechsel zur PKV in Betracht ziehen, bedenken Sie aber, dass Ihre Beiträge steigen, je älter Sie werden.
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