Trotz Störversuchen: Zverev erreicht Halbfinale in Toronto
Ein verlorener erster Satz bringt Zverev auf der ATP-Tour in Kanada nicht aus der Ruhe. Für mehr Ärger beim Weltranglistendritten sorgen Zwischenrufe eines Zuschauers kurz vor dem Ende. Alexander Zverev hat beim Tennis-Masters in Toronto trotz mehrerer Störversuche eines Zuschauers das Halbfinale erreicht. Der 28-Jährige besiegte den Australier Alexei Popyrin mit 6:7 (8:10), 6:4, 6:3 und darf nach seinem Triumph im April in München auf seinen zweiten Turnier-Erfolg 2025 hoffen. "Ich kann mich nicht groß beschweren. Es war ziemlich gut", sagte Zerev nach seinem Erfolg. Ein Zuschauer ärgerte ihn beim Stand von 5:3 im dritten Durchgang durch Zwischenrufe vor den Aufschlägen mehrfach und wurde unter dem Applaus des Publikums vom Sicherheitsdienst aus dem Stadion geführt. Der beste deutsche Tennisspieler winkte nach seinem Sieg in Richtung des Unruhestifters mit den Worten: "bye, bye". Im Halbfinale trifft der an Nummer eins gesetzte Deutsche beim mit insgesamt rund 9,2 Millionen US-Dollar (rund 8 Millionen Euro) dotierten Hartplatz-Turnier in Kanada am Mittwoch (Ortszeit) auf den Russen Karen Chatschanow. Netzroller entscheidet ersten Satz Im ersten Satz vergab der Weltranglistendritte knapp vier Wochen nach seinem Erstrunden-Debakel in Wimbledon gegen den Titelverteidiger aus Sydney im Tiebreak zwei Satzbälle. Ein Netzroller entschied den Durchgang nach 71 Minuten zugunsten von Popyrin. "Da habe ich ein, zwei Fehler zu viel gemacht. Der letzte Punkt war natürlich unglücklich", sagte Zverev. Die Wut über die vergebenen Chancen konnte der Hamburger im zweiten Satz ablegen. Mit dem ersten Break der Partie lag Zverev mit 3:0 in Führung. Doch der Deutsche konnte den Vorsprung nicht nutzen. Ein schwaches Aufschlagspiel ohne eigenen Punktgewinn beim Stand von 4:2 brachte Popyrin wieder zurück ins Spiel. Der Australier nutzte die Schwächephase von Zverev aus und glich zum 4:4 aus. Eine schnelle Reaktion brachte aber nach 47 Minuten den 6:4-Satzgewinn. Den Rückenwind konnte Zverev im entscheidenden dritten Durchgang für sich nutzen. Immer wieder setzte der Turnierfavorit seinen Gegner unter Druck und sorgte für Fehler beim Australier. Wie im Satz zuvor nahm Zverev seinem Gegenüber das erste Aufschlagspiel ab und lag 2:0 vorn. Der Deutsche dominierte das Match vor allem von der Grundlinie und ließ Popyrin verzweifeln. Nur der störende Zuschauer ärgerte Zverev noch. Nach 2:42 Stunden entschied er das Viertelfinalspiel am Ende souverän mit 6:3 im dritten Satz für sich.
Moscow.media
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