Der American-Bully-Mischling des Schalke-Stürmers Moussa Sylla lebt aktuell im Essener Tierheim. Der Spieler wehrt sich gegen Vorwürfe, er habe das Tier ausgesetzt und fordert die Rückgabe. Ein Hund verursacht derzeit Streit zwischen Schalke-Profi Moussa Sylla und einer Hundesitterin. Der American-Bully-Mischling des Fußballspielers, der den Namen "Ghost" trägt, befindet sich inzwischen im Tierheim in Essen . Zuvor war das Tier bei einer Hundebetreuerin in Mülheim an der Ruhr untergebracht gewesen. Medienberichten zufolge soll der malisch-französische Fußballspieler den Hund, der in NRW als gefährlicher Listenhund gilt, aus den Niederlanden nach Deutschland mitgebracht haben, als er im Sommer 2024 zu Schalke 04 wechselte. Die Einfuhr solcher Hunde ist in Nordrhein-Westfalen verboten und darf nur mit Vorlage bestimmter Papiere erfolgen. Diese sollen Sylla jedoch nicht vorliegen, heißt es. Der Fußballer riskierte damit eine Freiheitsstrafe von bis zu zwei Jahren oder eine Geldstrafe. "Leider keine Verwendung mehr": Schalke-Profi lässt Hund zurück – Klub reagiert Hund vernachlässigt? Schalke-Stürmer wehrt sich Die Hundebetreuerin gibt an, dass Sylla das Tier in der Vergangenheit teilweise über Wochen bei ihr abgegeben habe. Irgendwann habe er das Tier gar nicht mehr bei ihr abgeholt, woraufhin sie den FC Schalke 04 kontaktiert habe. Der Verein habe ihr daraufhin mitgeteilt, sie solle ein neues Zuhause für den Hund suchen. Sylla wehrt sich und spricht von Erpressung Sylla wehrt sich über seinen französischen Anwalt gegen diese Darstellung. In einer Stellungnahme, die er auch auf seinem Instagramprofil veröffentlicht hat, betont der Schalke-Profi: „Es muss unbedingt betont werden, dass Ghost niemals ausgesetzt wurde." Die Hundebetreuerin halte den Hund sowie alle offiziellen Dokumente unrechtmäßig zurück. Zudem habe die Betreuerin eine Geldsumme als Bedingung für die Rückgabe des Hundes verlangt, was auch Syllas Partnerin auf ihren Social-Media-Profilen behauptet. Das Ordnungsamt in Düsseldorf , wo Sylla wohnt, ermittelt nun in dem Fall. Wie der WDR berichtet, werden unter anderem die Besitzverhältnisse geklärt. Bis der Fall abgeschlossen ist, muss "Ghost" in Notobhut des Essener Tierheims bleiben. Dort trägt der Hund inzwischen den Namen "Food". Der neue Name habe nahegelegen, weil der Mischling so verfressen ist, erklärt eine Mitarbeiterin dem WDR. Im Tierheim gehen die Pfleger davon aus, dass der Hund an andere Besitzer vermittelt werden kann, wenn der Fall abgeschlossen ist. Laut "Bild "soll der neue Name später dabei hilfreich sein. Sylla dagegen betont auf Instagram, dass er die Hoffnung noch nicht aufgegeben hat. "I want my dog back", heißt es dazu in seiner aktuellen Story.