Ein aktueller Vergleich zeigt: Viele Politiker setzen weiter auf klimaschädliche Dienstwagen. Besonders Markus Söder fällt negativ auf – die Grünen wundert das nicht. Der Dienstwagen von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) verursacht laut einer neuen Analyse der Deutschen Umwelthilfe (DUH) mehr CO₂-Emissionen als jeder andere im Bundesvergleich: 292 Gramm pro Kilometer. Das geht aus dem aktuellen "Dienstwagen-Check 2025" hervor, den die DUH am Dienstag veröffentlicht hat. Damit liegt Söder am Ende der Vergleichsliste der Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten. Deutlich besser schneidet etwa der Regierungschef Winfried Kretschmann (Grüne) aus dem benachbarten Baden-Württemberg ab – er nutzt laut der Auflistung bundesweit als einziger ein Elektroauto. Grüne kritisieren mangelnden Einsatz Söders Für die Grünen ist der CO2-intensive Dienstwagen des Ministerpräsidenten kein Einzelfall, sondern Teil eines größeren Problems. Fraktionsvorsitzende Katharina Schulze erklärte gegenüber t-online: "Das reiht sich ein in Markus Söders Unwillen, Klimaschutz zu betreiben." Sie erklärte weiterhin, Söder nehme die Folgen der Klimakrise nicht ernst genug – das zeige sich auch an "untauglichen bayerischen Gesetzen" und an "nach hinten verschobenen Klimaschutzzielen". Leidtragende seien letztlich die Bürgerinnen und Bürger. Staatskanzlei: "Unseriöse Stimmungsmache" Die Bayerische Staatskanzlei wies die Kritik zurück. In einer schriftlichen Stellungnahme hieß es, die DUH betreibe "unseriöse Stimmungsmache". Der Ministerpräsident nutze zwei Dienstfahrzeuge – einen Benziner mit 292 Gramm CO₂ pro Kilometer sowie ein Hybridmodell mit geringeren Emissionen von 26 Gramm. Ob es sich bei der Zahl von 26 Gramm um den realen CO2-Ausstoß handelt, blieb offen. Letzteres sei in der Auswertung "völlig unterschlagen" worden. DUH-Bundesgeschäftsführerin Barbara Metz sagte dem Bayrischen Rundfunk (BR), dass bei Angabe mehrerer Dienstwagen immer der höchstmotorisierte aufgelistet werde. Sie verteidigte zudem, das Auto mit den negativsten Klimaauswirkungen zu nennen. Politiker seien in einer Vorbildrolle und man müsse davon ausgehen, dass sie mit diesem Wagen auch unterwegs sind. Außerdem sei der nicht gelistete Dienstwagen Söders, ein Plug-in-Hybrid-Auto, auch kein besonders klimafreundliches Auto. Beide Fahrzeuge kämen regelmäßig im Dienstgebrauch zum Einsatz. Aus Sicherheitsgründen machte die Staatskanzlei keine konkreten Angaben. Eine Nachfrage, wie oft das Hybridfahrzeug tatsächlich genutzt werde und ob es überwiegend elektrisch fahre, blieb bis zum Nachmittag unbeantwortet.
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