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Август
2025

Pflichtdienst für Rentner: DIW-Chef eckt mit Renten-Vorstoß an

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Marcel Fratzscher provoziert in der Rentendebatte. Nach dem "Boomer-Soli" fordert der Ökonom nun ein Dienstjahr für Ältere. Generell hat er kein gutes Bild von Rentnern. Wirtschaftsforscher Marcel Fratzscher fordert ein verpflichtendes soziales Jahr für alle Rentnerinnen und Rentner – notfalls auch im Bereich Verteidigung. "Gesundheitlich werden das manche nicht können, aber dafür gibt es auch bei jungen Leuten Regelungen. Die ältere Generation muss sich stärker einbringen, beispielsweise im Sozialbereich, aber auch bei der Verteidigung", sagte Fratzscher, Chef des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung in Berlin dem Magazin "Spiegel". Benötigt würden technische Fähigkeiten. "Warum sollten wir die nicht nutzen, gerade von Leuten, die früher bei der Bundeswehr ausgebildet wurden?" Das "Spiegel"-Interview ist Teil einer Medienstrategie zu Fratzschers neuem Buch: "Nach uns die Zukunft". "Ein Plädoyer für einen neuen Generationenvertrag, der Sicherheit, gute Arbeitsbedingungen, gesellschaftlichen Zusammenhalt sowie Absicherung", wie es im Untertitel heißt. Das marktliberale Londoner Wirtschaftsmagazin "Economist" kommentierte dazu: "Warum Menschen über 55 die neue Problem-Generation sind." Debatte: CDU-Wirtschaftsministerin Reiche dringt auf höheres Renteneintrittsalter Vorstoß: Längere Lebensarbeitszeit für Beamte Fratzscher, 54, gilt in den wirtschaftspolitischen Debatten eher als linker Ökonom. Allerdings drückt auch er an seinem mit öffentlichen Geldern finanzierten Institut in Berlin die Lohnzahlungen, indem er auf den günstigen Tarifvertrag der Länder ausweicht. Nun provoziert der Forscher mit einem neuen Vorstoß in der Rentendebatte. "Wir brauchen mehr Solidarität der Alten mit den Jungen", warb der Ökonom für einen neuen Generationenvertrag. Auf die Frage, was er den Älteren konkret vorwerfe, sagte Fratzscher: "Zu viel Ignoranz, Selbstbezogenheit und Naivität." Fratzscher fordert von älterer Generation mehr Solidarität Ähnlich wie CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann kritisierte der Forscher die mangelnde Veränderungsbereitschaft in Deutschland. "Wir wollen zu lange schon die Realität nicht sehen. So haben wir nach dem Ende des Kalten Krieges gedacht, wir müssten uns nie mehr verteidigen – und haben die Friedensdividende verfrühstückt. Deshalb müssen wir jetzt über fünf Prozent Verteidigungsausgaben reden, um die Schäden zu beheben, die in 35 Jahren entstanden sind. Oder nehmen Sie die Klimapolitik. Wir wissen seit Jahrzehnten, auf welchem explosiven Pfad wir sind", monierte der Ökonom. Die "Babyboomer" hätten zudem viel zu wenige Kinder bekommen. "In den Sechzigerjahren versorgten sechs Beitragszahler eine Rentnerin oder einen Rentner", sagte Fratzscher. "Bald sind es nur noch zwei. Wieso sollten ausschließlich die Jungen für diese Lebensentscheidungen der Babyboomer geradestehen? Die Boomer selbst verweigern sich seit 20 Jahren dieser Verantwortung." Die Last für die junge Generation müsse tragfähig bleiben. Im Juli hatte sich bereits der Soziologe und Generationenforscher Klaus Hurrelmann (81) für einen sozialen Pflichtdienst für Senioren "am Ende ihres Arbeitslebens" ausgesprochen. Gesellschaftliche Aufgaben wie die Stärkung der Verteidigungsfähigkeit sollten von allen Generationen getragen werden. Institut forderte schon "Boomer-Soli" Fratzschers Vorstoß für ein verpflichtendes soziales Jahr für alle Rentnerinnen und Rentner könnte erneut auf breite Proteste stoßen – wie ein anderer Vorschlag des DIW von Mitte Juli. Das Institut machte sich stark für einen "Boomer-Soli", eine Solidaritäts-Sonderabgabe auf sämtliche Alterseinkünfte. Dies könne ein wichtiger Baustein zur Stabilisierung des Rentensystems in Deutschland sein. Die Abgabe würde nach dem Vorschlag des DIW gezielt Personen mit hohen Alterseinkünften "moderat" zur Kasse bitten. Einkommensschwache Rentnerinnen und Rentner könnten so unterstützt werden, dass das Risiko für Altersarmut werden könne. Teilen Sie Ihre Meinung mit Was halten Sie von der Idee eines verpflichtenden sozialen Jahres für Rentner? Schreiben Sie eine E-Mail an Lesermeinung@stroeer.de . Bitte nutzen Sie den Betreff "soziales Jahr" und begründen Sie.






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