Söder: Rechtsextreme wollen ARD-Interview stören – und scheitern knapp
Plötzlich tauchen schwarz gekleidete Männer im Regierungsviertel auf. Sie haben ein Ziel: das Sommerinterview der ARD mit Markus Söder. Die Polizei schreitet ein. Am Rande eines ARD-"Sommerinterviews" im Berliner Regierungsviertel ist es erneut zu einem Polizeieinsatz gekommen. 20 bis 30 Menschen hätten versucht, beim Gespräch mit dem CSU-Parteichef Markus Söder auf der Freifläche eines Bundestagsgebäudes zu demonstrieren, teilte ein Polizeisprecher auf Anfrage mit. Die Demonstranten seien "eindeutig der rechtsgerichteten Szene" zuzuordnen gewesen. Wie die Nachrichtenagentur dts berichtet, brüllten mehrere schwarz gekleidete Männer in Megaphone "Re, Re, Remigration" in Richtung des TV-Sets – das sich wie immer in Sichtweite des Reichstagsgebäudes befand. Auf großen Lettern war zu lesen: "Stärkste Kraft im Land – uns übertönt ihr nicht". Die rechtsextreme "Identitäre Bewegung" schrieb sich die Aktion zu und verbreitete ein Video auf der Onlineplattform X. Fünf Störer wurden festgenommen Allerdings sollen die mutmaßlichen Rechtsextremisten das Ende der Aufzeichnung nur um wenige Sekunden verpasst haben. Demnach war die Sendung mit Söder gerade abgedreht und das ARD-Team machte vor der Aufnahme eines weiteren Interviews mit dem CSU-Mann, das für die sozialen Netzwerke bestimmt war, eine Pause. "Wir haben eine störungsfreie Sendung aufgenommen", sagte eine Sprecherin des ARD-Hauptstadtstudios. Das "Sommerinterview" wird traditionell auf der Terrasse des Marie-Elisabeth-Lüders-Haus des Bundestags aufgezeichnet. Nach Angaben des Polizeisprechers ereignete sich der neue Vorfall gegen 12.35 Uhr. Die Demonstranten hätten auch Flyer geworfen. Polizisten hätten schnell einschreiten können, weil eine Einsatzhundertschaft vor Ort gewesen sei. Fünf Störer seien vorübergehend festgenommen worden. Die anderen Personen seien geflohen. Lesen Sie hier mehr zum Söder-Interview Lautstarker Protest bei Weidel-Interview Vorausgegangen war ein Vorfall am 20. Juli beim live im Internet übertragenen Interview mit der AfD-Vorsitzenden Alice Weidel . Damals gab es eine laute Protestaktion, die in der Übertragung stark zu hören war. Hinter der Aktion beim Weidel-Interview standen nach eigenen Angaben Politkunst-Aktivisten des "Zentrums für Politische Schönheit". Die Polizei beendete damals die nicht angemeldete Aktion. Die ARD hat danach nach eigenen Angaben ihre Sicherheitsvorkehrungen verschärft. Zudem gebe es einen engen Austausch mit den zuständigen Sicherheitsbehörden, und es seien technische sowie redaktionelle Vorkehrungen getroffen worden, um ein störungsfreies Interview führen zu können, hieß es damals vom Sender.
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