Ignjatovic erwartet „weitere Steigerung“
Zu ihrem zweiten Vorbereitungs-Match treten die GIESSEN 46ers am Samstag (18 Uhr) bei den EPG Baskets Koblenz an
Nach zwei Wochen Training absolvieren die GIESSEN 46ers bei einem Zweitligisten ihren zweiten Test: Wenn der Altmeister am Samstag (18 Uhr, Schulzentrum Karthause) bei den EPG Baskets Koblenz antritt, dann möchte Cheftrainer „Frenki“ Ignjatovic von seinen Jungs im Hinblick auf den Saisonstart in der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProA „eine weitere Steigerung“ sehen. „Das ist zum frühen Zeitpunkt unserer Vorbereitung eine sehr gute Standortbestimmung für uns“, glaubt der 58-Jährige. „Koblenz hat sich verstärkt und wird nicht wieder zittern müssen. Sie können vielleicht sogar um die Playoffs mitmischen“, traut der Übungsleiter aus Belgrad der Truppe vom Deutschen Eck in den kommenden Monaten einiges zu.
Was Gründe hat: Mit den Deutschen Jonas Niedermanner (Tigers Tübingen), Marco Bacak (RASTA Vechta II) und Alexander Möller (Artland Dragons) haben die Baskets an den Brettern mächtig zugelegt. Und wenn Branislav Ignjatovic von „starken Ausländern“ redet, dann bezieht er dies auf Pointguard Calvin Wishart (FIT/One Würzburg Baskets), seinen US-Landsmann Antwan Walker, der aus dem Kosovo kam, den serbischen Scharfschützen Aleksa Kovacevic (Sloga KR) sowie Pointguard Garrett Hicks, den es aus Georgien an den Rhein verschlug.
Dass die EPG Baskets Koblenz mit dem Ex-Rhöndorfer Stephan Dohrn einen neuen Coach verpflichtet haben und nicht mehr auf den Ehemann der SPD-Europaabgeordneten Katarina Barley, Marco van den Berg, sowie dessen Kurzzeit-Nachfolger Venelin Berov setzen, sieht der 46ers-Coach ebenfalls nicht als Nachteil im Bestreben, Größeres als zuletzt zu erreichen.
Während Gießen in seinem ersten Test beim ProB-Ligisten TV Langen deutlich mit 126:65 die Oberhand behielt, schlug Koblenz am Sonntag ProA-Aufsteiger RheinStars Köln mit 83:63, wobei Garrett Hicks (16 Punkte) und Calvin Wishart (15) die Akzente setzten. Zwei Tage zuvor hatten die Männer aus der drittgrößten Stadt in Rheinland-Pfalz ein Benefizspiel zugunsten der Sportförderung Mainz und Rheinhessen beim Regionalligisten ASC Theresianum Mainz mit 103:51 für sich entschieden. Den 1050 Zuschauern wird jedoch weniger der klare Erfolg denn eher der drohende Spielabbruch in Erinnerung geblieben sein.
Was war passiert? Nach einem Foul an Calvin Wishart gab es laut eines Artikels in der „Allgemeinen Zeitung“ Rudelbildungen, heftige Wortgefechte, Beleidigungen, abfällige Handbewegungen und Schubsereien, auch unter den Trainern Alex Heidbrink (ASC) und Stephan Dohrn (EPG). Der ProA-Ligisten zog sich daraufhin in die Kabine zurück, die Verantwortlichen verließen die Halle, wenige Minuten später jedoch wurde die zu diesem Zeitpunkt längst entschiedene Partie ohne weitere Auffälligkeiten fortgesetzt.
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