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Август
2025

Strompreis-Senkung: Entlastung bei Netzentgelten doch nur befristet

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Die Bundesregierung will Stromkunden ab 2026 bei den Netzentgelten entlasten. Doch die Unterstützung soll nur für ein Jahr gelten – entgegen früherer Zusagen. Die Energiepreise in Deutschland sind hoch, das hatte die Bundesregierung selbst erkannt und deshalb angekündigt, Stromverbraucher und Unternehmen dauerhaft zu entlasten. Teil dieses Versprechens war es, die Strompreise "um mindestens fünf Cent pro Kilowattstunde" zu senken. Doch dieses Ziel rückt nun in weite Ferne: Der Gesetzentwurf zur Netzentgelt-Entlastung sieht lediglich eine zeitlich befristete Maßnahme vor – und zwar nur für das Jahr 2026. Laut Entwurf, der dem Kabinett nun in der kommenden Woche vorgelegt werden soll, will der Bund einmalig 6,5 Milliarden Euro aus dem Klima- und Transformationsfonds bereitstellen. Damit sollen die Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz, Amprion, Tennet und Transnet BW ihre Entgelte senken – theoretisch eine spürbare Entlastung für Stromkunden. Doch schon zuvor war unklar, wie viel davon tatsächlich bei Privathaushalten ankommt. Kritik aus Politik und Wirtschaft Die Befristung ruft scharfe Kritik hervor: Aus Reihen der CDU heißt es, es brauche verlässliche Rahmenbedingungen, um Investitionen in die Energiewende zu ermöglichen. Auch der Wirtschaftsrat der CDU warnt. "Für Investitionsentscheidungen, die 2025 gefällt werden, ist der Strompreis ab 2030 entscheidend. Wir brauchen also heute mutige Entscheidungen, die die langfristigen strukturellen Kosten des Energiesystems senken", sagte Wolfgang Steiger, Generalsekretär des Wirtschaftsrats, dem "Handelsblatt". Eine kurzfristige Entlastung reiche nicht. Auch Vertreter der Opposition zeigen sich unzufrieden. Grünen-Politiker Michael Kellner fordert Nachbesserungen und Planungssicherheit für die energieintensive Industrie. Schon die Diskussion um den Stromsteuer-Rückzieher für Privatkunden hatte das Vertrauen vieler Beobachter in eine konsistente Strompreispolitik erschüttert. Finanzminister spricht von zwei bis drei Cent Entlastung Was bedeutet die Einmal-Entlastung für Stromkunden? Nach Angaben aus dem Finanzministerium vom Juni wird der Strompreis für Privathaushalte dann um zwei bis drei Cent pro Kilowattstunde sinken. Das würde für einen Zweipersonenhaushalt mit einem durchschnittlichen Verbrauch von 3.500 Kilowattstunden (kWh) im Jahr eine Entlastung von bis zu 100 Euro bedeuten. An den Zahlen des Finanzministeriums gibt es aber Zweifel. Der Plattform "Table.Media" sagte das Wirtschaftsministerium im Juli, man gehe eher von "einer Spannbreite von 1,3 bis 2,4 Cent pro Kilowattstunde" aus. Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft BDEW bestätigte t-online, dass es sich "nicht pauschal sagen [lässt], wie hoch die Entlastung jedes Kunden im Endergebnis sein wird". Und nach Berechnungen des Vergleichsportals Verivox sinkt durch den milliardenschweren Bundeszuschuss der Strompreis für Haushalte im Bundesdurchschnitt um rund 1,6 Cent pro Kilowattstunde. Am Ende dürfte die Entlastung für Stromkunden je nach Wohnort sehr unterschiedlich ausfallen. Belastbare Zahlen lassen sich nicht nennen. Tabelle zeigt mögliche Ersparnis Welchen Unterschied die jeweiligen Cent-Entlastungen bei den Netzentgelten im Geldbeutel der Verbraucher machen, kann man dieser Tabelle entnehmen. Dabei wird ein Ausgangs-Strompreis von 30 Cent/kWh angenommen: Stromverbrauch 3.500 kWh/Jahr (2 Personen) 4.000 kWh/Jahr (Einfamilienhaus) Entlastungseffekt von 3 Cent 95 Euro 120 Euro Entlastungseffekt von 2 Cent 70 Euro 80 Euro Entlastungseffekt von 1,5 Cent 53 Euro 60 Euro Entlastungseffekt von 1,3 Cent 42 Euro 48 Euro Unklar ist hingegen, ob die Netzbetreiber die Zuschüsse, die sie vom Bund erhalten, überhaupt an ihre Kunden weitergeben. Verivox-Energieexperte Thorsten Storck weist darauf hin, dass es sich "bei Zuschüssen zu den Übertragungsnetzentgelten nicht um eine Steuersenkung handelt" und Energieversorger daher zur Weitergabe an Kunden nicht verpflichtet seien. Die Versorger "könnten sich genauso dazu entscheiden, das Geld mit anderen Kosten zu verrechnen." Der Deutschen Presse-Agentur sagte Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) allerdings , sie werde sicherstellen, dass Endverbraucher profitieren: "Meine klare Erwartung an die Branche ist: Die Entlastungen müssen beim Kunden ankommen."






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