Ein Spieler des FC Augsburg verletzt sich nach dem Zusammenstoß mit einem Bayern-Profi am Kopf. Trainer Wagner prangert danach das Verhalten der Münchner an. Fast hätte der FC Augsburg dem FC Bayern am Samstagabend nach einem zwischenzeitlichen 0:3-Rückstand noch ein Bein gestellt – 2:3 hieß es am Spielende. Doch über das Spiel wollte später kaum noch einer reden. Im Mittelpunkt stand die schwere Verletzung von Augsburg-Profi Robin Fellhauer, der mit Bayern-Star Sacha Boey böse mit den Köpfen zusammengeprallt war. Wilde Schlussphase: Bayern zittert sich zum Sieg gegen Augsburg Schock-Szene: Augsburg-Profi muss auf Trage vom Platz Minutenlang war das Spiel unterbrochen, Fellhauer musste mit einer Trage vom Platz gebracht werden. Augsburgs Trainer Sandro Wagner war später am Sky-Mikrofon wenig begeistert, ärgerte sich vor allem über die Szenerie abseits des Platzes. Wagner klar: "Ich unterstelle ihm natürlich keine Absicht. Das Einzige, was ich mir gewünscht hätte, wäre, dass er nicht ganz cool weggeht, zu cool für die Welt, sondern direkt Entschuldigung sagt und nicht erst, wenn er sieht, dass der junge Mann sich nicht mehr bewegen kann." Wen Wagner meinte: Boey, der von Schiedsrichter Dr. Florian Exner auch die Gelbe Karte bekam. "Die Synapsen schneller anmachen" Der 37-Jährige monierte weiter: "Dann natürlich auch der ein oder andere auf der Bank der Bayern", von denen er sich wünsche "dass die die Synapsen schneller anmachen und sich nicht beschweren, dass es kein Foul war. Das macht man einfach nicht. Ich habe auch viele Fouls in meiner Karriere gemacht, aber kurz hingehen und Entschuldigung sagen, das macht man einfach." Fellhauer hat sich nach Aussage von Wagner eine "schwere Gehirnerschütterung" zugezogen. "Klar bewegt das einen, wenn die Familie heult und in der Kabine ist und er jetzt ins Krankenhaus muss", so der ehemalige Co-Trainer der deutschen Nationalmannschaft weiter.