Erneut hat Jannik Sinner das Achtelfinale der US Open erreicht. Mitten im Spiel gegen Denis Shapovalov kam es dabei zu einem kuriosen Zwischenfall. Mit Kampfgeist und Geduld hat sich Jannik Sinner bei den US Open in die zweite Woche gespielt. Der Titelverteidiger setzte sich in der dritten Runde mit 5:7, 6:4, 6:3, 6:3 gegen Denis Shapovalov durch, kassierte dabei aber auch seinen ersten Satzverlust im Turnierverlauf. "Es war ein hartes Match. Er hat sehr gut angefangen, ich habe einfach versucht, mental dranzubleiben", sagte Sinner nach dem Sieg. Der 24-Jährige zeigte sich zufrieden, erneut im Achtelfinale zu stehen: "Es ist immer ein gutes Zeichen, dass ich noch hier bin." Vorfall bei US Open: Millionär reißt Jungen Kappe weg – Tennis-Star reagiert Drama in fünf Sätzen: Zverev scheitert in der dritten Runde der US Open Dabei hatte Sinner, der sich in der Turniervorbereitung einen Virus eingefangen hatte, phasenweise Probleme mit seinem Spiel. Gegen den Linkshänder Shapovalov unterliefen ihm ungewohnt viele Fehler. Den ersten Satz gab er ab, auch im dritten Durchgang lag er zunächst im Rückstand. Beim Stand von 1:3 musste er dann auch noch mitten im Spiel die Schuhe wechseln. Der Grund: ein gerissener Schnürsenkel. Anschließend zog Sinner aber problemlos davon. Im Achtelfinale trifft der vierfache Grand-Slam-Sieger auf Alexander Bublik aus Kasachstan. Zu einem bereits erwarteten Halbfinal-Duell mit Alexander Zverev wird es nicht kommen. Der Deutsche flog in der dritten Runde überraschend gegen den Kanadier Félix Auger-Aliassime aus dem Turnier.