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Сентябрь
2025

Lawrow: Wir schätzen, dass Indien dem Druck der USA nicht nachgegeben hat

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Russlands Außenminister Sergei Lawrow hat die Entscheidung Indiens gewürdigt, sich dem Druck der USA nicht zu beugen und weiterhin russisches Öl sowie andere Produkte zu kaufen. Dies erklärt er in einem Interview mit der indonesischen Zeitung Kompas:

"Der Präsident der USA, Donald Trump – wie wir alle wissen –, hat nicht nur damit gedroht, die Einfuhrzölle auf Produkte einer Reihe von Russlands Handelspartnern zu erhöhen. Solche Zölle wurden bereits eingeführt, zum Beispiel gegen Indien – unseren besonders privilegierten strategischen Partner, einen großen Abnehmer russischer Waren, insbesondere von Rohstoffen aus der Energiewirtschaft. Wir schätzen, dass Neu-Delhi dem Druck nicht nachgegeben hat und den Prinzipien des freien Handels treu bleibt."

Lawrow erinnerte daran, dass die Amerikaner diese Prinzipien über Jahrzehnte hochgehalten hätten – und nun selbst davon abgewichen seien.

Zuvor hatte Trump auf der Social-Media-Plattform Truth Social erklärt, dass Indien angeboten habe, seine Zölle auf US-Waren nahezu auf null zu senken. Dieses Angebot hätte jedoch "vor vielen Jahren" umgesetzt werden müssen, jetzt sei es "schon zu spät". Er bezeichnete die Handelsbeziehungen zwischen Indien und den USA als "einseitig", da Neu-Delhi große Mengen an Waren nach Washington liefere, aber nur wenig importiere.

Ende August verhängten die USA eine zusätzliche Importsteuer von 25 Prozent auf indische Waren, womit der Gesamtsatz 50 Prozent erreichte – einer der höchsten Zollsätze Washingtons. Grund seien laut US-Angaben der starke Anstieg der russischen Ölimporte Indiens, deren Anteil seit 2022 von unter 1 Prozent auf 42 Prozent gestiegen sei, sowie das Scheitern von fünf Handelsverhandlungsrunden zwischen beiden Ländern. Indien bezeichnete die Maßnahmen als "unbegründet und unfair", betonte aber seine Bereitschaft zu Dialog und Kompromiss.

Indische Behörden wiesen zudem darauf hin, dass die US-Kritik selektiv ist, da ähnliche russische Ölimporte weiterhin nach China und in die EU fließen würden. Der Hauptstreitpunkt bleibt laut Medienberichten der Wunsch Washingtons, dass Indien den Zugang für gentechnisch veränderte Pflanzen auf seinen Agrarmarkt zulässt. Indien lehnte dies ab, mit Verweis auf mögliche Schäden für Landwirte und Risiken für die Lebensmittelsicherheit. Trotz beiderseitiger Bemühungen blockiert dieses Thema weiterhin ein endgültiges Handelsabkommen.

Vor diesem Hintergrund betonte Lawrow, dass Russland offen für eine Zusammenarbeit mit allen Partnern sei, die auf ähnlichen Prinzipien arbeiten:

"Wir werden auch weiterhin eine gleichberechtigte und für beide Seiten vorteilhafte praktische Kooperation mit allen entwickeln, die bereit sind, im Rahmen ähnlicher Prinzipien mit uns zu arbeiten."

Er fügte hinzu, dass dies vor allem Staaten des Globalen Südens und des Ostens betreffe, die ihre Handels- und Wirtschaftsbeziehungen mit Russland zum Wohl ihrer Bürger ausbauen möchten. Dazu zählten auch die BRICS-Staaten, "darunter, davon bin ich überzeugt, auch unsere indonesischen Freunde".

Lawrow kritisierte zugleich die Initiatoren westlicher Sanktionen:

"Noch schlimmer ist, dass die Initiatoren der Sanktionen jegliches Vertrauen zu sich selbst zerstört haben. In Zukunft werden sie nicht mit demselben Vorteil beim Handel mit Russland rechnen können wie in der Vergangenheit. Wir werden unsere Schlüsse ziehen. Dabei bleiben wir jedoch weiterhin offen für eine Zusammenarbeit mit allen externen Partnern auf der Grundlage von Respekt vor wechselseitigen Interessen und gegenseitigem Nutzen."

Russlands Außenminister betonte, dass der Großteil der Länder des "Kollektiven Westens", insbesondere viele EU-Staaten, den Handel mit Russland in zahlreichen Bereichen eingestellt habe, um Druck auszuüben. Dies sei ein bedauerlicher Schritt, der allen Beteiligten wirtschaftlichen Schaden zufüge.

Bei seinem letzten Treffen mit dem indischen Außenminister S. Jaishankar in Moskau im August lobte Lawrow zudem die multilaterale Zusammenarbeit zwischen Russland und Indien:

"Dies ist ein multipolares System der internationalen Beziehungen, in dem SOZ, BRICS und die G20 eine wachsende Rolle spielen."

Russlands Präsident Wladimir Putin wird voraussichtlich Ende des Jahres zu seinem jährlichen Gipfeltreffen mit dem indischen Premierminister Narendra Modi nach Indien reisen.

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