NRW: AfD geht in NRW leer aus – Union erobert Dortmund
Die Union gewinnt erstmals seit dem Zweiten Weltkrieg die OB-Wahl in Dortmund. In Duisburg und Gelsenkirchen setzt sich die SPD gegen die AfD durch. Erstmals nach 80 Jahren verliert die SPD den Posten des Oberbürgermeisters in Dortmund . Bei der Stichwahl am Sonntag setzte sich der CDU-Bewerber Alexander Omar Kalouti nach dem vorläufigen Endergebnis mit 52,92 Prozent gegen Amtsinhaber Thomas Westphal (SPD) durch. Kalouti, geboren in Beirut im Libanon und aufgewachsen in Deutschland, war zuletzt als Leiter der Presseabteilung im Dortmunder Theater tätig. Politisch gearbeitet hat er bisher eher im Hintergrund, etwa im Bayerischen Wirtschaftsministerium. Sein Ziel ist es, Dortmund zu einer "Modellstadt für Innovation und Zusammenhalt" machen zu wollen. Überblick: Darum geht's bei der Wahl in NRW Analyse: Warum schwache Infrastruktur die AfD befördert Die Niederlage in Dortmund wiegt schwer für die Sozialdemokraten in ihrem einstigen Stammland Nordrhein-Westfalen. Doch konnte die SPD in Gelsenkirchen und Duisburg in der Stichwahl die AfD von der Macht fernhalten. In Gelsenkirchen setzte sich SPD-Bewerberin Andrea Henze im zweiten Wahlgang mit 66,9 Prozent der Stimmen gegen Norbert Emmerich von der AfD durch. Henze tritt damit die Nachfolge der langjährigen Gelsenkirchener SPD-Oberbürgermeisterin Karin Welge an, die nach einer Amtszeit nicht erneut angetreten war. Bei der Bundestagswahl im Frühjahr war die AfD noch stärkste Kraft in der Ruhrgebiets-Stadt geworden. In Duisburg setzte sich der sozialdemokratische Amtsinhaber Sören Link in der Stichwahl deutlich gegen den AfD-Bewerber Carsten Groß durch. Er erhielt Link laut Wahlleitung 78,6 Prozent der Stimmen, Groß kam auf 21,4 Prozent. Der 49-jährige Link ist seit 2012 Oberbürgermeister von Duisburg. Zuvor war er von 2005 bis 2012 Abgeordneter im nordrhein-westfälischen Landtag. Duisburg ist auch die Heimatstadt der SPD-Chefin Bärbel Bas. Auch in Hagen zeichnete sich eine Niederlage der AfD ab. Nachdem in dort 80 Prozent der Stimmen ausgezählt wurden, liegt Dennis Rehbein (CDU) mit 69,0 Prozent der Stimmen deutlich vor seinem Kontrahenten Michael Eiche von der AfD. Die Wahlbeteiligung liegt nach aktuellem Stand bei rund 24 Prozent. Niederlagen für die Grünen In Köln zeichnete sich eine Niederlage für die Grünen ab. Dort führte der SPD-Politiker und frühere Sportfunktionär Torsten Burmester gegen die nordrhein-westfälische Landtags-Vizepräsidentin Berivan Aymaz von den Grünen. Die amtierende Oberbürgermeisterin Henriette Reker (parteilos) war nach zwei Amtsperioden nicht mehr angetreten. Sie war bei der letzten Wahl mit Unterstützung der Grünen ins Amt gekommen. In Nordrhein-Westfalens Landeshauptstadt Düsseldorf sah es für die Grünen nicht gut aus. Dort deutete sich ein Sieg der CDU ab. Der amtierende Oberbürgermeister Stephan Keller (CDU) lag vor der Grünen-Politikerin Clara Gerlach.
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