Letztes Aufbäumen der MTB-Saison 2025: Passend zum Indian Summer ging’s für den MTB-Weltcuptross nach Nordamerika zu den letzten beiden Weltcuprennen der Saison. Unser Fotograf Andy war einmal mehr fleißig wie ein Bienchen und hat die beeindruckende Herbststimmung im zweifachen Winterolympia-Ort Lake Placid eingefangen. Und selbst verständlicherweise gibt’s auch jede Menge Race-Action. Bild ab für die vorletzte XC-Fotostory 2025!
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Der Herbst, der Herbst, der Herbst ist da – und bringt uns MTB-Spektakel, hei hussassa! Während Sturmtief Detlef hierzulande jegliche Hoffnungen auf einen goldenen Herbst am verlängerten Wochenende zunichtemachte, scheint der MTB-Weltcuptross alles richtig gemacht zu haben und zog zum letzten Aufbäumen der Rennsaison 2025 über den Atlantik in den Indian Summer: Eingerahmt in die schönsten Farben des Herbstes präsentierten die MTB-Stars der Szene zum vorletzten Mal in dieser Saison im Wintersportort Lake Placid einmal mehr ein packendes Erlebnis, das Fans, Fahrerinnen und Fahrer faszinierte.
#Bilder, die wir eigentlich nur vom Cape Epic kennen – Die Wettkämpfe in Lake Placid bei schönstem Herbstwetter hätten wohl kaum einen schöneren Rahmen besitzen können...
Am stärksten dürfte am vergangenen Wochenende die Sonne für US-Star Christopher Blevins geschienen zu haben, der sich auf heimischem Boden mit einem beeindruckenden Rennwochenende als zweiter US-amerikanischer Sieger der Gesamtweltcupserie in die Geschichtsbücher des Sports hievte. Die weniger anspruchsvollen Strecken im Short Track und in Lake Placid verhalfen dem so taktisch versierten und sprintstarken Mann der Saison ohne Zweifel, nichtsdestotrotz scheint Blevins nach einem kleinen Loch inmitten der Saison rechtzeitig zum Saisonfinale auf dem heimischen Kontinent nochmals ein Extra-Körner getankt zu haben. Ganz klar, Blevins ist der konstanteste Fahrer im Weltcup der Herren in diesem Jahr und somit verdienter Gesamtweltcupsieger 2025!
#Gesamtweltcupsieger 2025: Christopher Blevins – Was für eine Saison des US-Amerikaners!
Nicht weniger viele Sonnenstrahlen dürfte Jenny Rissveds bei ihren beiden beeindruckenden Erfolgen in der Damenklasse genossen haben: Dass die Schwedin im Verlauf der Saison zunehmend an Stärke dazugewinnen konnte, war bereits vor dem Weltcupfinale zu beobachten. Dass sie nun aber mit einer derartigen Dominanz wie in Lake Placid das restliche Damenfeld wie blutige Anfänger dastehen lässt, war nicht unbedingt zu erwarten. Sinnbildlich für ihre außergewöhnliche Stärke ein Moment in der zweiten Runde des Cross-Country-Rennens, als sich Rissveds entscheidend vom Rest des Feldes löste: Nachdem die Schwedin durch eine kleine Lücke aufreißen konnte, blickte sich die Schwedin um, und zeigte eine deutlich sichtbare Mimik der Überraschung über die Leichtigkeit, mit welcher sie der Konkurrenz enteilen konnte.
Mit ihrer abermals beeindruckenden Leistung bringt Rissveds vor dem abschließenden Weltcup in Mont-Sainte-Anne auch nochmals mächtig Spannung im Kampf um die Gesamtweltcupkrone: Samara Maxwell, die mit Rang drei mehr oder minder alles Machbare für den Erhalt ihres Leadertrikots tat, liegt nunmehr nur noch 183 Punkte vor Rissveds – alleine Lake Placid konnte Rissveds aber 140 Punkte aufholen. Patzt Maxwell also in Mont-Sainte-Anne könnte Rissveds auf den letzten Drücker noch das Führungstrikot erobern.
#Konkurrenz? Fehlanzeige – Jenny Rissveds fuhr in Lake Placid in gänzlich anderen Sphären als die Konkurrenz.
Das Wochenende der Doppelsiege komplettierte U23-Überflieger Finn Treudler mit einer abermals beeindruckenden Vorstellung, die im Rahmen seines sechsten Short Track- und siebten Cross-Country-Sieges jedoch alles andere als überraschend daherkommt. Bemerkenswert: Treudlers Rundenzeiten sind definitiv konkurrenzfähig zu den Spitzenzeiten der Elitefahrer, der Eidgenosse dürfte also ähnlich wie Specialized-Talent Adrien Boichis in Zukunft der „erwachsenen“ Konkurrenz gewisse Schweißperlen auf die Stirn treiben.
Abschließend gilt es noch den zweiten US-amerikanischen Heimerfolg zu würdigen: Vida Lopez de San Roman sicherte sich zur Freude der durchaus überschaubaren Zuschauermassen den Sieg in der U23-Klasse und ist damit nach ihrem ersten Karriereerfolg in Lenzerheide die Fahrerin der Stunde. In der Gesamtwertung der U23-Klasse fiel indes die Entscheidung zugunsten einer anderen Fahrerin: Die Italienerin Valentina Corvi ist vor dem abschließenden Short Track und Cross-Country-Rennen im kanadischen Mont-Sainte-Anne nicht mehr einzuholen.
Fotostory XC Elite Damen
#Ein Anblick, der hierzulande etwas neidisch macht – Bei besten herbstlichen Bedingungen ging's zum zweiten Mal nach 2024 in Lake Placid um Weltcuppunkte.
#Mit notwendiger Gelassenheit zum Erfolg – Jenny Rissveds scheint in diesem Jahr alle notwendigen Komponenten für ihren Erfolg zusammengeführt zu haben.
#Trotz einer bemerkenswert konstanten Saison ist Samara Maxwell der Gesamtweltcupsieg nicht gewiss – Die Neuseeländerin landete in ihrer erst zweiten Saison in der Eliteklasse bei keinem Weltcuprennen auf einer schlechteren Position als der Sechsten. Wäre da nicht eine Jenny Rissveds, die seit geraumer Zeit von Sieg zu Sieg eilt, so müsste Maxwell wohl keine Angst um den Weltcuptitel haben.
#Sina Frei überraschte im vergangenen Jahr mit einem beeindruckenden Saisonfinish#In Lake Placid musste sich die Schweizerin vor einem Jahr nur ihrer Specialized-Teamkollegin Laura Stigger geschlagen geben.
#Diese Frau ist auf einer Mission! – Jenny Rissveds setzte eher unfreiwillig zu einer überwältigenden Soloflucht an dominierte das Damenrennen in Lake Placid nach Belieben.
#Mehr als drei Minuten Vorsprung konnte Rissveds auf dem Weg zu ihrem dritten Weltcupsieg in dieser Saison herausfahren. – Am Ende ließ es die Schwedin etwas ruhiger angehen, nichtsdestotrotz betrug ihr Vorsprung im Ziel stolze 2:16 Minuten.
#Dahinter setzte sich ein Trio um die Gesamtweltcupführende Samara Maxwell (vorne), die Britin Evie Richards und die US-Amerikanerin Savilia Blunk im Verfolgerinnenfeld ab.
#Bis in die letzte Runde blieb das Trio zusammen, ehe im letzten Umlauf erst Maxwell und anschließend Richards eine Attacke setzte.#Letzten Endes setzte sich Evie Richards im Kampf um den zweiten Rang durch, knapp vor Maxwell und Savilia Blunk.
#Short Track-Weltmeisterin Alessandra Keller mischte anfangs noch im Kampf um die Podestplätze mit, musste dann aber im Verlauf des Rennens sich eingestehen, dass an diesem Tag Rang fünf das maximal Erreichbare sein würde.
#In letzter Zeit etwas wenige präsent im Kampf um die Podestplätze verschwunden, macht sich Candice Lill wieder auf, die absolute Weltspitze unsicher zu machen. – Die Südafrikanerin belegte in Lake Placid den sechsten Rang.
#Ronja Blöchlinger etabliert sich mehr und mehr im Spitzenfeld. – Die U23-Gesamtweltcupsiegerin aus dem Jahr 2023 belegte in Lake Placid den siebten Rang und schaffte damit ihr bis dato bestes Resultat in einem Cross-Country-Rennen in der Eliteklasse.
#Weiter geht’s mit dem Kampf um den Gesamtweltcup im Herrenfeld. – Christopher Blevins hatte nach seinem Sieg im Short Track beste Voraussetzungen vor heimischem Publikum den Sieg in der Weltcupgesamtwertung vor dem letzten Rennen der Saison vorzeitig für sich zu entscheiden.
#Mathis Azzaro hat sich in den vergangenen eineinhalb Jahren zu einem der beständigsten Fahrer im Spitzenfeld der Herren entwickelt. – Die Bilanz des Franzosen in dieser Saison: Entweder DNF / DNS oder Top 7!
#Marcel Guerrini macht sich einmal mehr auf am Saisonende für Furore zu sorgen. – Der Schweizer war in den vergangenen Jahren stets ein prominenter Faktor bei den letzten Rennen der Saison.
#Back im Business: Nach einer Saison voller Verletzungen und Krankheiten, fand Max Brandl zuletzt recht gut in Schwung. – In Lake Placid liefs für den Wahl-Freiburger nicht gänzlich perfekt, aber auch nicht besonders schlecht. Rang 22 für Brandl!
#Get ready for the number 1! – Christopher Blevins rollt an die Startlinie.
#Während im Feld der Damen besonders früh klare Verhältnisse vorherrschten ging’s bei den Herren umso enger zu. – Rund zehn Fahrer kämpften über weite Strecken des Rennens um den Sieg.
#Scott-SRAM Neuzugang Fabio Püntener drückte immer wieder mächtig aufs Tempo und sorgte schließlich dafür, dass die Spitzengruppe eingangs der letzten Runde nur noch auf fünf Mann schrumpfte.
#Es folgte schließlich ein weiteres Meisterstück der taktischen Raffinesse gepaart mit physischer Power von Christopher Blevins. – Eine Attacke seines Specialized-Teamkollegen Adrien Boichis konterte Blevins gekonnt und fuhr schließlich mit Boichis gemeinsam auf die Zielgerade.
#Der junge Franzose glänzt indes in den letzten Wochen mit einer beeindruckenden Formstärke. – Das blieb nicht unbeobachtet: Erst vor wenigen Tagen hatte das deutsche Straßenteam RedBull-Bora-hansgrohe die Verpflichtung von Boichis für ihr Profi-Team bekanntgegeben.
#Während sich das Specialized-Duo an der Spitze um Platz eins und zwei stritten, bliebe dem Rest der ehemaligen Spitzengruppe nur noch der Kampf um Rang drei. – Mathis Azzaro setzte sich schließlich knapp im Zielsprint durch und wurde Dritter.
#Aller guten Dinge sind drei – Martin Vidaurre belegte als dritter Fahrer der Specialized Factory Racing Teams das erweiterte Podium der Top Fünf: Der Chilene belegte Rang vier.
#Rang fünf ging schließlich an Simon Avondetto. – Der Italiener besticht seit geraumer Zeit mit konstanten Leistungen in der Weltspitze. Unter anderem konnte sich Avondetto auch in Crans-Montana die WM-Silbermedaille sichern.
#Alle Jahre wieder taucht Marcel Guerrrini zum Saisonfinale in der Weltspitze auf. – Der Schweizer fuhr bereits im Vorjahr auf den vierten Rang in Lake Placid, heuer belegte er den siebten Rang, knapp hinter seinem Landsmann Fabio Püntener.
#Das Sprint-Spektakel in zwei Akten – Christopher Blevins sprintet knapp vor Adrien Boichis ins Ziel.
#Und Mathis Azzaro setzt sich hauchdünn gegen Martin Vidaurre im Kampf um Rang drei durch.
#Entspannter Social Ride am Sonntagnachmittag? – Den Anschein macht es bei der entspannten Stimmung der Top-Stars.
#Für unseren XC-Blogger Luca Schwarzbauer liefs in Lake Placid nicht gänzlich zufriedenstellend, aber auch keineswegs miserabel. – Rang 15 für den deutschen Meister und damit die beste Platzierung eines deutschen Fahrers.
#Anspannung vor dem vorletzten Rennen der Saison bei Valentina Corvi – Die Führende der Gesamtweltcupwertung in der Nachwuchsklasse stand kurz davor den Sieg in der Serienwertung perfekt zu machen.
#Zweiter Sieg in Folge für Vida Lopez de San Roman – Die US-Amerikanerin scheint das Momentum in der U23-Klasse auf ihrer Seite zu haben. In einem packenden Rennen setzte sich Lopez de San Roman gegen die beiden Italienerinnen Sara Cortinovis und Valentina Corvi durch.
#Zu dritt bestritten Cortinovis (im Bild), Lopez de San Roman und Corvi einen Großteil des Rennens.#Erst in der letzten Runde konnte sich schließlich die US-Amerikanerin absetzen und Cortinovis und Corvi (im Bild) zurücklassen.
#Zweiter Weltcupsieg für Vida San Lopez de San Roman!
#Bühne frei für eine weitere Super-Show des U23-Weltmeisters – Finn Treudler rollt als großer Favorit nach sechs vorherigen Saisonsiegen in der Cross-Country-Disziplin an die Startlinie.
#Unangenehme Bodenprobe für Benjamin Krüger – Der junge Deutsche lag aussichtsreich im Rennen, ehe ihn dieser Sturz wertvolle Zeit kostete. Am Ende landete Krüger dennoch auf einem sehr respektablen sechsten Rang.
#Finn Treudler macht Finn Treudler-Dinge – Der U23-Weltmeister zog zur Rennhälfte von seinen letzten Begleitern davon und fuhr ungefährdet zum siebten Sieg im neunten Cross-Country-Rennen der Saison.
#Der Spanier Thibaut Francois Baudry erwischte den wohl besten Tag im Weltcup seiner Karriere. – Zumindest hielt der Canyon CLLCTV-Fahrer als einziger Fahrer im U23-Feld ganz lange mit Finn Treudler mit, am Ende fuhr er als Zweitplatzierter sein bestes Weltcupergebnis ein.
#Rang drei ging hinter Finn Treudler und Thibaut Francois Baudry an den Niederländer Rens Teunissen van Manen. – Er überquerte mit 1:28 Minuten Rückstand den Zielstrich.
#Werfen wir zu guter Letzt einen Blick zurück auf die Short Track-Rennen am Freitagabend – Sammie Maxwell hinterlässt einen konzentrierten Blick vor dem anstehenden Rennen. Kann sich die Neuseeländerin wichtige Punkte im Kampf um den Gesamtweltcup sichern?
#Die Frau der Stunde ist aktuell aber zweifelsohne eine andere – Jenny Rissveds dominiert in den vergangenen Wochen fast nach Belieben. Fast schon verwunderlich, dass die Schwedin im Short Track nur das EM-Trikot tragen darf. Bei der WM in Zermatt musste sie sich nämlich knapp Alessandra Keller geschlagen geben.
#Die schnellsten Damen im XCC-Rennen von Lake Placid – Glückwunsch Jenny Rissveds, Evie Richards und Alessandra Keller
#Bei den Herren liegt der Fokus natürlich auf Chris Blevins – zum einen ist der US-Amerikaner in Top-Form, zum anderen kann er in seiner Heimat den Gesamtweltcup sowohl im Short Track als auch im Cross-Country klar machen. Logisch, dass die Kameras auf den Specialized-Fahrer gerichtet waren.
#Der Kurs war schnell und das Rennen noch schneller – die Top-Favoriten hielten das Tempo extrem hoch, sodass Überholmanöver nur schwer möglich waren.
#Am Ende kam es wie es kommen musste – Blevins kam auf Rang zwei liegend auf die Zielgerade, sprintete seinen Teamkollegen Adrien Boichis aber gekonnt ab. Einen derartigen Antritt gibt es momentan kein zweites Mal im Weltcup. Chapeau!
#Die Top 3 des Tages – wenn auch in verkehrter Reihenfolge: Blevins auf der Eins, Boichis auf der Zwei und Mathis Azzaro auf der Drei.
#Wie üblich im Short Track ging es auch bei den U23-Damen äußerst eng zur Sache – Tyler Jacobs führt das Feld an und drückt dem Rennen ihren Stempel auf.
#Weltcupsieg Nummer eins für die Südafrikanerin – verdient!
#Tyler Jacobs vor Line Burquier, die erfreulicherweise zurück auf dem Weltcuppodium ist, und Anina Hutter – Glückwunsch an die schnellsten U23-Damen im Short Track!
#In der U23-Klasse der Herren gibt's praktisch nichts neues – Finn Treudler dominiert nach Belieben. Der Schweizer ist in dieser Saison schlichweg zu stark für die Konkurrenz.
#Erfreulich aus deutscher Sicht ist der zweite Platz von Paul Schehl – der Lexware-Pilot (im Hintergrund) musste sich nur Treudler geschlagen geben und ist damit zurück auf dem Weltcuppodium.
#Die Top 3 der U23-Herren – Paul Schehl, Finn Treudler und Gustav Pedersen (von links)
Welche Leistung hat euch am vergangenen Wochenende am meisten beeindruckt?
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