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Октябрь
2025

7. Oktober: Israel-Gaza-Krieg – Zoff zwischen Trump und Thunberg

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Gaza-Aktivistin Greta Thunberg und Donald Trump haben Streit. Friedrich Merz warnt vor einer neuen Welle des Antisemitismus. Alle Nachrichten im Newsblog. Steinmeier gedenkt der Opfer des Hamas-Überfalls Am zweiten Jahrestag des Hamas-Überfalls auf Israel hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier der Opfer gedacht. Gemeinsam mit seiner Frau Elke Büdenbender besuchte er in Leipzig eine Synagoge. Dort traf er sich unter Ausschluss der Öffentlichkeit mit Vertretern der Jüdischen Gemeinde zum Gespräch. Mit dabei waren auch Sachsens Sozialministerin Petra Köpping und Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung (beide SPD). Zuvor hatte sich Steinmeier über das jüdische Erntedankfest Sukkot informiert, das derzeit gefeiert wird. Hamas: Wollen Einigung bei Verhandlungen erzielen Die Hamas will nach eigenen Angaben bei den Gesprächen in Ägypten über ein Ende des Gaza-Krieges eine Einigung erzielen. Die Delegation versuche, alle Hindernisse zu überwinden, sagt der Vertreter der radikalislamischen Gruppe, Fausi Barhum. Die Verhandlungen basieren auf einem Plan von US-Präsident Donald Trump . Wadephul in Kairo: Müssen schnell zu Ergebnissen kommen Bundesaußenminister Johann Wadephul mahnt mit Blick auf die Verhandlungen in Scharm el Scheich zur Eile. "Es geht jetzt darum, das Tempo nicht zu verlieren und schnell zu Ergebnissen zu kommen, damit das Vertrauen in den Prozess nicht verlorengeht", sagt Wadephul nach einem Treffen mit dem ägyptischen Außenminister Badr Abdelatty in Kairo . Zugleich brauche es Ideen für die Zeit nach einem Waffenstillstand. "Und hier teilen wir die Perspektive. Wir arbeiten für eine Zwei-Staaten-Lösung." Für die Zeit nach einer Waffenruhe brauche es Sicherheitskräfte im Gazastreifen . "Ich teile die Auffassung, dass es sinnvoll ist, dafür eine Resolution des UN-Sicherheitsrates anzustreben." Die Bundesregierung wolle alles dafür tun, dass der Plan ein Erfolg werde. Amsterdamer Königspalast mit roter Farbe beschmiert Der Königliche Palast in Amsterdam ist mit roter Farbe beschmiert worden. Eine propalästinensische Aktivistengruppe übernahm die Verantwortung und bezog sich dabei auf eine Demonstration, die zuvor untersagt worden war. Auf Bildern ist der Slogan "Fuck Israel" auf einer Mauer des Palastes zu sehen. Die Farbe war am frühen Morgen entdeckt worden. Der Palast befindet sich am Dam, dem zentralen Platz der niederländischen Hauptstadt. Die Polizei untersucht den Vorfall. Die Bürgermeisterin von Amsterdam, Femke Halsema, verurteilte die Aktion als "skandalös und inakzeptabel". "Gerade heute ist es auch ein Schlag ins Gesicht all jener Menschen, die um den schrecklichen Anschlag der Hamas vor zwei Jahren trauern." Neuer Zoff zwischen Thunberg und Trump Gaza-Aktivistin Greta Thunberg liefert sich erneut einen verbalen Schlagabtausch mit US-Präsident Donald Trump. Nachdem Trump ihr abermals unterstellt hatte, ihre Aggressionen nicht im Griff zu haben, keilte die junge Schwedin auf Instagram zurück. "Ich habe gehört, dass Donald Trump sich erneut sehr schmeichelhaft über meinen Charakter geäußert hat, und ich weiß seine Sorge um meine psychische Gesundheit zu schätzen", schrieb die 22-Jährige mit einem für sie typischen ironischen Unterton. An Trump gerichtet ergänzte sie: "Ich würde mich sehr über Empfehlungen freuen, die Sie mir zur Bewältigung dieser sogenannten 'Aggressionsbewältigungsprobleme' geben könnten, da Sie – Ihrer beeindruckenden Bilanz nach zu urteilen – auch darunter zu leiden scheinen." Trump hatte sich zuvor erneut abfällig über Thunberg geäußert, der er bereits in der Vergangenheit Probleme mit der Kontrolle ihrer Emotionen vorgeworfen hatte. "Sie ist bloß eine Unruhestifterin", sagte er im Weißen Haus vor Journalisten. "Sie hat ein Problem mit der Aggressionsbewältigung. Ich denke, sie sollte einen Arzt aufsuchen." Weiter sagte er über die Aktivistin: "Sie ist so wütend, sie ist so verrückt." Frankfurt akzeptiert Pro-Palästina-Demo mit Einschränkungen In Frankfurt darf eine propalästinensische Demonstration nun doch am Jahrestag des Terrorangriffs der Hamas auf Israel stattfinden. Die Stadt verzichtet auf eine Beschwerde beim Verwaltungsgerichtshof, wie sie mitteilte. Stattdessen erließ die Stadt eine Beschränkungsverfügung. Die Route für die Demonstration am Dienstagabend sei angepasst worden, außerdem würden die Teilnehmer auf strafrechtlich problematische Äußerungen hingewiesen. Die Polizei werde mit Entschlossenheit gegen antisemitische Auswüchse und strafbare Handlungen vorgehen. Katar: Noch viele Details bei Gaza-Plan zu klären Beim 20-Punkte-Plan von US-Präsident Donald Trump für den Gazastreifen müssen nach Angaben des katarischen Außenministeriums noch viele Details geklärt werden. Es gebe noch zahlreiche Punkte, die ausgearbeitet werden müssten, teilt das Ministerium mit. "Zunehmender Judenhass": Hamburgs Zweite Bürgermeisterin in Sorge Hamburgs Zweite Bürgermeisterin Katharina Fegebank (Grüne) hat zum zweiten Jahrestag des Hamas-Massakers in Israel der Opfer gedacht. Die Politikerin äußerte ihre Anteilnahme in einer Mitteilung. "Meine Gedanken sind heute bei den Opfern des brutalen Überfalls der Hamas auf Israel vor zwei Jahren", schrieb sie. Fegebank zeigte sich zudem besorgt über gesellschaftliche Entwicklungen: "Der zunehmende Judenhass und die starke Polarisierung in den Debatten machen mir große Sorgen." Menschen in Hamburg können sich am Dienstag gemeinsam erinnern und trauern: Auf dem Rathausmarkt ist mittags eine Mahnwache unter dem Motto "Hamburg zeigt Flagge" geplant. Lesen Sie hier mehr dazu. Gedenken an Opfer des Hamas-Terrorüberfalls in Israel Zwei Jahre nach dem Massaker der Hamas in Israel gedenken Menschen dort der Opfer des Terrorangriffs. Rund 3.000 Radfahrer erinnerten am Morgen laut Organisatoren und israelischen Medien mit einer Tour im Grenzgebiet an den 7. Oktober 2023 und die noch immer im Gazastreifen festgehaltenen Geiseln. Hunderte Menschen versammelten sich Medien zufolge zudem auf dem Gelände des Nova-Festivals, auf dem damals rund 400 Menschen getötet und Dutzende entführt wurden. Auch in mehreren Grenzorten, die islamistische Terroristen damals überfielen, finden Gedenkveranstaltungen statt. Vielerorts wurde an die Opfer mit einer Schweigeminute erinnert. Etliche Israelis protestieren zudem vor den Häusern einiger Minister und Koalitionsmitglieder für eine Rückkehr der Geiseln, die noch immer in den Händen der Terrororganisation Hamas sind. Die israelische Nachrichtenseite "ynet" berichtete, Hunderte Demonstranten seien insgesamt gekommen. "Bedingungslos und unverzüglich": Guterres fordert Freilassung der Hamas-Geiseln Am zweiten Jahrestag des Hamas-Überfalls auf Israel hat UN-Generalsekretär António Guterres die sofortige Freilassung der noch immer von der islamistischen Palästinenserorganisation festgehaltenen Geiseln gefordert. "Ich habe es wiederholt gesagt und wiederhole es heute mit noch größerer Dringlichkeit: Lasst die Geiseln bedingungslos und unverzüglich frei. Beendet das Leiden aller", erklärte Guterres am Dienstag. Die Gefangenschaft der Geiseln sei eine "humanitäre Katastrophe unvorstellbaren Ausmaßes". Wadephul trifft ägyptischen Kollegen Außenminister Johann Wadephul hat seine Vermittlungsreise vor dem Hintergrund des Gaza-Friedensplans von US-Präsident Donald Trump in Ägypten fortgesetzt. In der Hauptstadt Kairo wurde der CDU-Politiker am Vormittag von seinem Kollegen Badr Abdel-Atti empfangen. Im Zentrum des Gesprächs soll der Stand der Verhandlungen stehen, die im ägyptischen Badeort Scharm el-Scheich über Vermittler zwischen Israel und der islamistischen Hamas geführt werden. Wadephul hatte seine ursprünglich auf die Golf-Emirate Katar und Kuwait beschränkte Nahostreise zunächst um einen Aufenthalt in Israel und anschließend um einen Besuch in Ägypten erweitert. Pro-Palästina-Demonstranten blockieren Kreuzung in Berlin In Berlin haben am Montagmorgen 37 Pro-Palästina-Demonstranten eine Kreuzung an der Warschauer Straße in Friedrichshain blockiert. Das teilt die Polizei auf dem Kurznachrichtendienst X mit. Demnach sollen sich die Personen gegen kurz nach 8 Uhr an der Kreuzung zur Mühlenstraße auf die Fahrbahn gesetzt und verbotene, israelfeindliche Parolen gerufen haben. Zudem sollen sie Transparente hochgehalten und Pyro gezündet haben. 16 Menschen seien wegen des Ausrufs verbotener Parolen festgenommen worden. Die Polizei stelle derzeit deren Identitäten fest. Es werde abgeklärt, ob weitere Vorwürfe zu Straftaten gegen diese Personen vorliegen. Lesen Sie hier mehr dazu. EU ruft "alle Parteien" zu "konstruktiver" Beteiligung an Gesprächen auf Anlässlich des zweiten Jahrestags des Hamas-Großangriffs auf Israel haben EU-Spitzenvertreter ernsthafte Friedensverhandlungen zur Beendigung des Gaza-Kriegs gefordert. "Wir rufen alle Parteien auf, sich konstruktiv an den Gesprächen in Scharm el-Scheich zu beteiligen", erklärten EU-Ratspräsident António Costa und Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen am Donnerstag in einer gemeinsamen Stellungnahme im Onlinedienst X. "Die sofortige Freilassung aller Geiseln und ein Waffenstillstand sind nun in greifbarer Nähe", schrieben Costa und von der Leyen. "Diese Chance darf nicht vertan werden." Der Moment müsse genutzt werden, "um den Weg für einen dauerhaften Frieden in der Region auf der Grundlage der Zwei-Staaten-Lösung zu ebnen", forderten sie. Weimer erinnert an "Tag des Schmerzes" in Israel Kulturstaatsminister Wolfram Weimer hat am zweiten Jahrestag des Terrorangriffs der Hamas auf Israel den Angehörigen der Opfer sein Mitgefühl ausgedrückt. "Der 7. Oktober ist für Israel und für Jüdinnen und Juden weltweit ein Tag des Schmerzes", sagte Weimer. Er denke auch an die Menschen, die weiterhin als Geiseln festgehalten werden. Auch "für ihre Angehörigen sind dies zwei unerträgliche Jahre der Angst und Verzweiflung", fügte Weimer hinzu. In seiner Botschaft erinnerte er "an die zumeist sehr jungen Menschen", die beim Nova Music Festival unweit des Gazastreifens von der Hamas angegriffen wurden. "Diese jungen Menschen kamen friedlich zusammen, um das Leben und die Musik zu feiern", und sie seien zu Opfern geworden. Gastbeitrag: Mit keinem anderen Staat vergleichbar Die Anschläge der Hamas vor zwei Jahren haben auch in Deutschland tiefe Spuren hinterlassen. Die ehemalige Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger mahnt zu mehr Differenzierung bei Betrachtung des Konfliktes im Nahen Osten. Lesen Sie hier mehr dazu. Gedenken in Hamburg: Juden wünschen sich mehr Solidarität Die jüdische Community in Hamburg fühlt sich im Stich gelassen. Sonja Lahnstein , Leiterin des Förderkreises der Universität Haifa wünschte sich in einem Interview mit dem "Hamburger Abendblatt" mehr Unterstützung für die jüdische Gemeinschaft. Ihre Kritik: Während sich in München Ministerpräsident und Bürgermeister beim Gedenken an das Hamas-Massaker vom 7. Oktober "an die Spitze stellen", gebe es in Hamburg "nichts Vergleichbares". Mehr dazu lesen Sie hier. Berlin gedenkt – und schweigt? Scharfe Kritik zum Jahrestag Mit Gedenkveranstaltungen und einer Projektion am Brandenburger Tor erinnert Berlin am Dienstag an den Terrorangriff der islamistischen Hamas auf Israel vor zwei Jahren. Doch was als "Nie wieder ist jetzt" beschworen wurde, hat sich nach Ansicht des SPD-Abgeordneten Alexander Freier-Winterwerb in eine bittere Realität verwandelt: ein gebrochenes Versprechen. Mehr dazu lesen Sie hier. Antisemitismusbeauftragter beklagt antisemitische Straftaten auf Allzeithoch Felix Klein, der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung, hat die geplante Demonstration unter dem Motto "Until Total Liberation" am 7. Oktober auf dem Berliner Alexanderplatz scharf kritisiert und die Behörden zum Handeln aufgefordert. Eine solche Veranstaltung an diesem Tag sei höchst problematisch, das sei eine Provokation, die keinen Respekt zeige. "Im Gegenteil zeigt die ja wirklich, dass diese Menschen, die das organisieren, auf Konfrontation aus sind, keine Friedenslösungen und Kompromisse eingehen, sondern Hass und Hetze schüren wollen", sagte Klein in der Sendung Frühstart von RTL/n-tv. Klein hofft zudem, dass eine Beruhigung der Lage im Gazastreifen positive Effekte für Deutschland hat. Der 7. Oktober 2023 habe den Antisemitismus in Deutschland stark ansteigen lassen. "Solidarität und Zustimmung wäre ja eigentlich das normale Menschliche, stattdessen sind antisemitische Straftaten und Vorfälle in einem Allzeithoch", sagte Klein. Er sei aber optimistisch, dass es sich positiv auswirkt, wenn sich die Lage im Gazastreifen beruhigt. Wenigstens die Zahl der Straftaten sollte sinken. Zugleich warnte Klein vor einem "Milieu", das weiter gefährlich sein könnte. "Wir dürfen es nicht zulassen, dass die Spannungen im Nahen Osten als Rechtfertigung dienen, um Menschen in Deutschland anzugreifen." Merz warnt vor neuer Welle des Antisemitismus in Deutschland Bundeskanzler Friedrich Merz warnt angesichts des 2. Jahrestags des Hamas-Überfalls auf Israel vor Antisemitismus in Deutschland. "Seit dem 7. Oktober 2023 erleben wir in Deutschland eine neue Welle des Antisemitismus. Er zeigt sich in altem und neuem Gewand – in den sozialen Medien, an den Universitäten, auf unseren Straßen; immer lauter, immer unverschämter und immer öfter auch in Form von Gewalt", sagte der CDU-Politiker in einer Videobotschaft. Merz richtete eine Bitte an alle Menschen in Deutschland: "Gehen Sie heute, gehen Sie morgen und übermorgen auf unsere jüdischen Bürgerinnen und Bürger zu, wo immer es Ihnen möglich ist. Gehen Sie auf die jüdischen Gemeinden zu." Alle sollten zeigen, dass sie an der Seite der Jüdinnen und Juden stehen. "Und dass wir gemeinsam alles dafür tun werden, dass Jüdinnen und Juden hier in Deutschland ohne Angst leben können, dass sie mit Zuversicht leben können", sagte Merz. Gaza-Hilfsflotte: Israel schiebt 14 Deutsche ab Die 14 Deutschen, die als Mitglieder der Gaza-Hilfsflotte in israelischem Gewahrsam waren, sind mittlerweile abgeschoben worden. Wie eine Sprecherin des Auswärtigen Amts mitteilte, wurden sie nach Griechenland gebracht und dort von Mitarbeitern der deutschen Botschaft in Empfang genommen. Die israelische Marine hatte im Mittelmeer mehr als 40 Boote mit Hilfslieferungen für den Gazastreifen abgefangen. Mehr als 400 Besatzungsmitglieder aus Dutzenden Ländern wurden in Gewahrsam genommen. Unbekannte besprühen Kieler Landtag mit Pro-Gaza-Parolen Unbekannte haben in der Nacht die Fassade des Kieler Landtags in Schleswig-Holstein mit antiisraelischen Parolen wie "From the River to the Sea", "Free Gaza" und "Free Greta" besprüht, wie ein Polizeisprecher am Morgen der Deutschen Presse-Agentur mitteilte. Die 15 Graffiti seien wohl gegen Mitternacht aufgesprüht worden. Die Sprühereien fallen mit dem zweiten Jahrestag des Terrorangriffs in Israel zusammen. Am 7. Oktober 2023 verübten Terroristen der Hamas gemeinsam mit anderen islamistischen Gruppen das schlimmste Massaker in Israels Geschichte. Etwa 1.200 Menschen wurden damals getötet, mehr als 250 in den Gazastreifen verschleppt. Israel reagierte darauf mit einer Militäroffensive. Gedenken in Berlin: Namen der Opfer vom 7. Oktober verlesen Zwei Jahre nach dem Terrorangriff der islamistischen Hamas auf Israel ist in Berlin an die Opfer erinnert worden. Am Brandenburger Tor wurden am frühen Morgen die Namen der rund 1.200 Todesopfer verlesen. Abends sollen die Worte "Bring them home now" auf das Wahrzeichen projiziert werden. Damit wird gefordert, die verbliebenen Geiseln freizulassen. Deutschlandweit sollen Flaggen zum 7. Oktober auf halbmast wehen. An mehreren Orten wird an das Massaker erinnert. So ist etwa auf dem Berliner Bebelplatz eine Mahnwache gegen Antisemitismus geplant. Der Gedenktag wird in der Hauptstadt von rund 1.400 Polizisten begleitet. Bei Kriegsende: Experten rätseln über Reaktion von Hamas-Verbündeten Bei einem möglichen Ende des Gaza-Kriegs sind die Reaktionen des Iran sowie der mit der islamistischen Hamas verbündeten proiranischen Milizen nach Ansicht von Militärexperten offen. Das Institut für Kriegsstudien (ISW) in Washington schreibt in seinem Lagebericht, sowohl der Iran und die libanesische Hisbollah hätten die Zustimmung der Hamas zu einer Waffenruhe sowie deren "implizite Ablehnung des US-Plans als Ganzes" unterstützt. Sie hätten zudem den Einspruch der Hamas gegen die späteren Phasen des Friedensplans von US-Präsident Donald Trump zur politischen Verwaltung des Gazastreifens befürwortet. Dies deute darauf hin, dass beide für eine Fortsetzung des Krieges durch die Hamas seien. Nach Beginn des Gaza-Kriegs hatten auch pro-iranische Milizen wie die Hisbollah im Libanon und die Huthi im Jemen in Solidarität mit der Hamas Israel mit Raketen und Drohnen angegriffen. Diese Gruppierungen gehören zur "Achse des Widerstands", einem regionalen Bündnis des Iran. Die Hisbollah gilt seit einem offenen Krieg mit Israel inzwischen als stark geschwächt. Die israelische Luftwaffe greift auch immer wieder Ziele der Huthi im Jemen an. Schweitzer: Jeglichem Judenhass entschieden entgegentreten Die Situation jüdischer Menschen hierzulande hat sich nach Ansicht des rheinland-pfälzischen Ministerpräsidenten Alexander Schweitzer nach dem Hamas-Angriff auf Israel vor genau zwei Jahren dramatisch verschlechtert. "Antisemitische Vorfälle und Straftaten haben um ein Vielfaches zugenommen", sagte der SPD-Politiker am Jahrestag des Angriffs vom 7. Oktober 2023. Damals wurden rund 1.200 Menschen getötet, mehr als 250 weitere wurden als Geiseln in den Gaza-Streifen verschleppt. "Statt Empathie mit den Opfern gab es auch in Deutschland Stimmen, die das Massaker als Befreiungstat gefeiert haben", sagte Schweitzer weiter. "Das ist unerträglich." Jede Bürgerin und jeder Bürger sei hierzulande aufgerufen, jeglichem Judenhass entschieden entgegenzutreten. Frieden zwischen Israel und den Palästinensern müsse das Ziel bleiben. Das verlange Mut, Geduld und Menschlichkeit. Hamas-Kreise: Indirekte Gespräche mit Israel in Ägypten gehen am Mittag weiter Die indirekten Gespräche zwischen Israel und der Hamas im ägyptischen Scharm el-Scheich sollen nach Angaben der Hamas am Dienstag weitergehen. Die erste Gesprächsrunde am Montagabend sei "positiv" verlaufen und habe vier Stunden gedauert, erfuhr die Nachrichtenagentur AFP aus dem Umfeld der Hamas-Delegation. Die Verhandlungen sollen demnach am Dienstag gegen Mittag fortgesetzt werden. Der israelische Botschafter in Deutschland, Ron Prosor, forderte zum Jahrestag des brutalen Hamas-Großangriffs auf Israel am 7. Oktober 2023 größeren Druck auf die Islamisten bei den Verhandlungen. "Der Hamas darf nicht erlaubt werden, diese Angelegenheit in die Länge zu ziehen", sagte Prosor den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Die Verhandlungen müssten "kurz und entschlossen" sein. "Nur anhaltender Druck bringt Ergebnisse – jedes Zögern spielt der Hamas in die Hände", warnte Prosor. Der nächste Schritt sei klar: "Zunächst müssen unsere Geiseln freigelassen werden. Dann wird die Hamas entwaffnet und der Gazastreifen entmilitarisiert." Wüst: NRW steht "unverrückbar" an der Seite aller Juden Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst hat zum zweiten Jahrestag des Hamas-Überfalls auf Israel die Solidarität des Landes mit den Jüdinnen und Juden in NRW betont. "Für uns in Nordrhein-Westfalen gilt weiterhin: Wir stehen unverrückbar an der Seite aller Jüdinnen und Juden", sagte Wüst der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Es sei inakzeptabel, dass Angriffe und Straftaten gegen sie zunähmen. "Es ist gleichermaßen unsere Pflicht und unsere Überzeugung, dass wir uns jeder Form von Antisemitismus mit allen Mitteln entgegenstellen." "Der menschenverachtende Angriff der Terroristen der Hamas vor zwei Jahren war der alleinige Anfang der schlimmen Entwicklung in der Region seither", so Wüst. Es liege in erster Linie an der Hamas, zu einer Beruhigung zurückzukommen. Alle Geiseln müssten sofort freigelassen werden. "Nur so besteht die Aussicht, weiteren Terror und Tod zu verhindern, die humanitäre Versorgung in Gaza sicherzustellen und die Gewalt zu durchbrechen." Trump geht weiter von baldigem Gaza-Deal aus US-Präsident Donald Trump zeigt sich zuversichtlich, dass sein Gaza-Friedensplan bald umgesetzt werden kann. "Wir haben enorme Fortschritte gemacht", sagte der Republikaner in Washington und wiederholte damit ähnliche Aussagen aus den Vortagen. "Alle sind auf unserer Seite, um diesen Deal abzuschließen. So etwas hat es noch nie gegeben, niemand hat je so etwas gesehen", fügte er hinzu. Es gebe kein Land, das sich dagegen stelle. "Alle wollen, dass es passiert – sogar, denke ich, die Hamas", so Trump. Er habe mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan gesprochen, der sich stark für eine Einigung einsetze und bei der islamistischen Palästinenserorganisation Hamas ebenso hohes Ansehen genieße wie Katar, die Vereinigten Arabischen Emirate und Saudi-Arabien, führte Trump aus. Auch aus dem Iran habe es ein "sehr starkes Signal" gegeben.






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