Mexiko | Chronistin der Verlorenen: Fernanda Melchor zeigt, was hinter den Schlagzeilen liegt
Die mexikanische Schriftstellerin und Journalistin Fernanda Melchor ist in Deutschland keine Unbekannte. Mit ihrem Roman Saison der Wirbelstürme erhielt sie 2019 den Anna-Seghers-Preis und den Internationalen Literaturpreis des Hauses der Kulturen der Welt. 2021 kam dieser beim Schauspiel Köln erst auf die Bühne, 2023 wurde das Buch verfilmt.
Darin verwebt Melchor Mythen und Legenden Mexikos mit Machismo und Misogynie, um von Gewalt gegen Frauen, Vergewaltigungen, illegalen Abtreibungen und Femiziden zu erzählen. In Paradais (2021), ihrem zweiten ins Deutsche übersetzten Roman, liegt der Fokus auf der sozialen Ungleichheit ihrer Heimatstadt Boca del Río.
Nun liegt mit Das hier ist nicht Miami erstmals auf Deutsch ein Band ihrer frühen Prosatexte vor. Die Or
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