Krieg in Nahost: Hamas und Israel tauschen Listen für Freilassungen aus
In Ägypten verhandeln Israel und die Hamas über eine Waffenruhe für den Gazastreifen. Jüngst ausgetauschte Listen bergen politischen Sprengstoff für die Gespräche. Bei den Gaza-Verhandlungen in Ägypten hat die radikalislamische Terrororganisation Hamas am Mittwoch nach eigenen Angaben "Listen der zur Freilassung angeforderten Gefangenen" mit Israel ausgetauscht. Damit dürften einerseits die noch in Gaza festgehaltenen Geiseln gemeint sein und andererseits die Palästinenser, die im Gegenzug aus israelischer Haft entlassen werden sollen. Laut einem Bericht des arabischsprachigen Senders Al-Arabiya birgt besonders die Hamas-Liste Brisanz: Demnach sollen nicht nur sechs Hamas-Anführer freigelassen werden, darunter die seit mehr als 20 Jahren inhaftierten Marwan Barghuti und Ahmad-Sa'adat. Ihre Freilassung lehnte Israel bislang ab. Sondern die Hamas fordert auch die Freilassung von Kämpfern der Elitetruppe Nukhba. Israel wirft der Einheit vor, den Terrorangriff vom 7. Oktober 2023 angeführt zu haben. Friedensgespräche in Ägypten: Ihm könnte ein historischer Durchbruch gelingen "Attackiert und abgefangen": Israels Marine stoppt weitere Gaza-Hilfsflotte Trumps 20-Punkte-Plan für einen Frieden in Nahost Der Friedensplan von US-Präsident Donald Trump sieht vor, dass sich Israels Armee auf eine zu vereinbarende Linie zurückzieht und im Gegenzug die Geiseln freigelassen werden. Zudem soll Israel im Austausch für die Geiseln rund 250 zu lebenslanger Haft verurteilte Palästinenser freilassen sowie rund 1.700 weitere, die nach dem 7. Oktober 2023 inhaftiert wurden. Die Verhandlungen im ägyptischen Scharm El-Scheich laufen seit Montag. Arabischen Medienberichten und informierten Kreisen zufolge sind sie am Mittwochmittag fortgesetzt worden. Bis zu einem Ergebnis könnten noch mehrere Tage vergehen. Streitpunkte bleiben "Die Vermittler unternehmen enorme Anstrengungen, um alle Hindernisse für die Umsetzung eines Waffenstillstands zu beseitigen", sagte Hamas-Medienkoordinator Taher al-Nunu laut einer Mitteilung. Alle Beteiligten seien optimistisch. Streitpunkte bleiben aber – unter anderem die Details zum teilweisen Truppenabzug Israels im Fall einer Einigung. Die israelische Nachrichtenseite "ynet" berichtete unter Berufung auf palästinensische Quellen, dass die Frau des inhaftierten Barghuti am Dienstagabend aus Ramallah nach Kairo gereist sei. Vor dem Hintergrund der Verhandlungen über eine mögliche Freilassung Barghutis sei ihre Reise in das Gastgeberland der laufenden Gaza-Gespräche bemerkenswert, hieß es.
Moscow.media
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