Glasfaserfirma Phoenix Engineering insolvent: Ex-Mitarbeiter obdachlos
Die Subunternehmer einer Glasfaserfirma warten nach deren Insolvenz auf Zahlungen in Millionenhöhe. Die Verantwortlichen sind nicht auffindbar. Das Büro ist leer, die Geschäftsführung nicht erreichbar – und viele Subunternehmer stehen vor dem finanziellen Ruin: Die Insolvenz der Phoenix Engineering GmbH sorgt im Rhein-Lahn-Kreis für große Verunsicherung. Die Geschäftsführer des Unternehmens, das im Auftrag der "Unsere Grüne Glasfaser" (UGG) den Glasfaserausbau in der Region vorangetrieben hat, sind laut Angaben von Betroffenen und Recherchen des SWR und des "BEN Kuriers" offenbar spurlos verschwunden. Die Phoenix Engineering GmbH mit Sitz in Köln und Griechenland hat sich in den vergangenen Jahren als Generalunternehmer an zahlreichen Glasfaserprojekten beteiligt, unter anderem in den Verbandsgemeinden Bad Ems-Nassau und Loreley. Zahlungen in Millionenhöhe stehen noch aus Jetzt berichten Subunternehmer von hohen ausstehenden Zahlungen. Allein der Garten- und Landschaftsbauer Murat Yaman aus Bad Ems wartet nach eigenen Angaben auf über 200.000 Euro. Weitere Unternehmer wie Ferhat Ekinci, Marko Schlegel und Sascha Göppert berichten von ähnlichen Erfahrungen. Die Gesamtsumme der bislang bekannten Außenstände soll über 2,6 Millionen Euro betragen. 30 Millionen Euro Schulen: Autozulieferer aus Österreich insolvent Bekannt aus Stadionwerbung: Kranfirma ist insolvent Hinweise auf die Geschäftsführung von Phoenix gibt es derzeit keine. Das Büro in Köln ist vollständig geräumt, weder telefonisch noch per E-Mail ist das Unternehmen erreichbar. Ob sich Verantwortliche ins Ausland abgesetzt haben, ist unklar. Auch auf eine Anfrage des SWR hat Phoenix bislang nicht reagiert. Ex-Mitarbeiter sind obdachlos Der Fall trifft nicht nur regionale Betriebe hart. Auch viele ausländische Arbeiter, überwiegend aus Rumänien und Griechenland, berichten, seit Monaten keinen Lohn erhalten zu haben. Einige von ihnen sind mittlerweile laut SWR obdachlos, nachdem Phoenix auch Mieten für Unterkünfte nicht mehr beglichen habe. Zwar wurde mittlerweile ein vorläufiger Insolvenzverwalter durch das Amtsgericht Köln eingesetzt, doch dieser verweist auf das frühe Stadium des Verfahrens. Vorrang haben zunächst die direkten Angestellten, die Insolvenzgeld erhalten sollen. Forderungen von Subunternehmen werden erst nach Eröffnung des Regelverfahrens geprüft. Ob und wann es zu Auszahlungen kommt, ist offen.
Moscow.media
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