Irini Ioannidou kämpft gegen eine unheilbare Krankheit. Ein Jahr nach Bekanntgabe des Befunds hat sie sich nun mit einer Nachricht gemeldet – und startet einen Spendenaufruf. Im November 2024 hatte Irini Ioannidou mit einer bestürzenden Nachricht Aufsehen erregt: Die langjährige Bundesligaspielerin gab damals ihre Erkrankung an Amyotropher Lateralsklerose (ALS) bekannt und kündigte an, gegen die noch immer unheilbare Krankheit zu kämpfen. Dazu postete Ioannidou einen Spendenaufruf, um die teure Behandlung gegen die degenerative Krankheit finanzieren zu können. Innerhalb von nur zwei Tagen war das Ziel von 90.000 Euro erreicht. "Die ersten Symptome begannen im Januar 2023. Von da an wurde es immer schlimmer", berichtete Ioannidou damals im Gespräch mit t-online . "Alltägliche Dinge, wie Kochen, sich Anziehen oder Spazierengehen, sind für mich nicht mehr möglich." Wenn der Körper erstarr t : Was sich hinter der Nervenkrankheit ALS verbirgt Nun hat sich die 34-Jährige, die von 2010 bis zu ihrem Karriereende 2021 für die SGS Essen spielte, mit einem Update gemeldet – und einen neuen Spendenaufruf gestartet. "Das vergangene Jahr war nach dem 1. Spendenaufruf sehr wild, verrückt, mit Höhen und Tiefen", schrieb Ioannidou am Freitag auf gofundme.com . "Allerdings konnte ich in diesem Jahr sehr viele Menschen kennenlernen, die mich auf ihre Art und Weise positiv beeinflussten und mir Möglichkeiten und Erfahrungen aufzeigten, die ich wohl sonst nicht gemacht hätte." "Ich weiß nun, was für mich der richtige Weg ist" Sie berichtete weiter: "Ich habe das Jahr durch eure Hilfe sehr viele Therapiemaßnahmen ausprobieren können. Daher weiß ich nun, was für mich der richtige Weg, der richtige Ansatz und die richtigen Therapien sind, die ich nun längerfristig durchführen möchte." Ioannidou erklärte: "Das ist auch der Grund für den erneuten Aufruf, um die bereits positiven Effekte größer werden zu lassen, auch wenn sie ggf. noch so klein erscheinen mögen." Mit dem neuen Ziel von 99.999 Euro erhofft sie sich bessere Möglichkeiten zur Behandlung, unter anderem durch Chiropraktiker, Infusionstherapie und Kernspinresonanz-Therapie. "Ich weiß eure Hilfe sehr zu schätzen und kann mich nicht oft genug dafür bedanken", schloss Ioannidou ihre Nachricht mit emotionalen Worten. "Ich kann nicht in Worte fassen, wie gesegnet ich bin, solche Menschen, bekannt oder auch unbekannt, um mich zu haben."