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Depot eröffnen: Schritt-für-Schritt-Leitfaden für Einsteiger

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In einer Ratgeberserie erklärt die t-online-Redaktion Schritt für Schritt, wie ein erfolgreicher Start an die Börse gelingen kann. Heute geht es darum, wie Sie ein Depot einrichten. Wer mit Aktien oder ETFs starten möchte, kommt um einen zentralen Schritt nicht herum: ein Wertpapierdepot eröffnen . Es ist sozusagen das digitale Schließfach für Ihre Fonds , ETFs , Aktien und Anleihen – und damit die Grundlage jeder langfristigen Geldanlage. t-online erklärt, was ein Depot eigentlich genau ist, wie Sie es eröffnen und worauf Sie dabei achten sollten. Was ist ein Wertpapierdepot? Ein Depot ist kein Konto im klassischen Sinne, sondern die digitale Aufbewahrungsstelle für Ihre Wertpapiere. Früher lagerten Aktien physisch in Tresoren, heute verwalten Banken und Broker sie elektronisch. Mit einem Depot können Sie zum Beispiel Aktien und ETFs kaufen oder verkaufen, Sparpläne einrichten und Ihre Investments jederzeit online kontrollieren. Warum lohnt es sich, ein Depot zu eröffnen? Über Jahrzehnte hinweg haben sich Aktien und ETFs als renditestärker erwiesen als das Sparbuch, Tages- oder Festgeld. Historisch betrachtet lieferten globale Aktienmärkte im Durchschnitt eine Rendite von rund 6 Prozent pro Jahr. Der Geldratgeber "Finanztip" nennt ein Beispiel: Hätten Sie Ende 2019 10.000 Euro in den weltweit investierenden Aktien-ETF iShares Core MSCI World angelegt, wären daraus bis 2023 etwa 18.343 Euro geworden. Wichtig ist dabei jedoch: Renditen sind nicht garantiert, es gibt Schwankungen. Wer mindestens 15 Jahre investiert bleibt, gleicht kurzfristige Crashs erfahrungsgemäß aber gut aus. Ein Depot ist somit ein zentraler Baustein für den langfristigen Vermögensaufbau. Vermögen aufbauen: Welchen ETF für mein Depot? Warum überhaupt Börse? Diese Chancen sollten Sie kennen (Ratgeberserie, Folge1 ) Welche Voraussetzungen müssen Sie erfüllen? Formal nur wenige: Sie müssen mindestens 18 Jahre alt sein und ein Girokonto besitzen. Viele Anbieter verlangen zudem einen Wohnsitz in Deutschland. Ein bestimmtes Einkommen oder Vermögen müssen Sie für die Depoteröffnung nicht nachweisen. Viele ETFs sind bereits für rund 100 Euro pro Anteil erhältlich, und Sparpläne können je nach Anbieter sogar schon ab einem Euro pro Ausführung gestartet werden. Sie kaufen damit dann entsprechende Bruchstücke eines ETF-Anteils. Sie sehen: Geldanlage mit ETFs ist keineswegs nur für Menschen mit großem Vermögen möglich. Wo eröffnen Sie Ihr Depot am besten? Grundsätzlich können Sie ein Depot bei nahezu jeder Bank oder bei einem spezialisierten Broker eröffnen. Welche Variante für Sie geeignet ist, hängt stark von Ihren persönlichen Bedürfnissen ab. Filialbanken wie Sparkassen, Volksbanken oder die Commerzbank bieten Depots an, die Sie vor Ort in einer Niederlassung eröffnen können. Dort erhalten Sie persönliche Beratung und können Ihre Anliegen direkt mit Mitarbeitenden besprechen. Das ist jedoch häufig mit vergleichsweise hohen Kosten verbunden: Sowohl die Depotführung als auch einzelne Kauf- und Verkaufsaufträge sind meist deutlich teurer als bei anderen Anbietern. Die höheren Gebühren können Ihre Rendite langfristig stark schmälern. Onlinebanken wie die ING oder die Comdirect arbeiten ohne Filialnetz und kommunizieren stattdessen über App, E-Mail, Chat oder Telefon mit ihren Kunden. Dadurch können sie Depots oft deutlich günstiger anbieten. Viele Onlinebanken verlangen keine laufende Depotgebühr, und auch die Kosten für Käufe und Verkäufe fallen niedriger aus als bei Filialbanken. Gleichzeitig bieten sie einen soliden Service und sind daher für viele langfristige Anleger eine sehr gute Wahl. Lesen Sie auch: Einsteigen mit kleinen Beträgen – ohne großes Risiko (Ratgeberserie, Folge 4) Den passenden ETF finden: Diese Kennzahlen sollten Sie kennen (Ratgeberserie, Folge 5) Neobroker wie Trade Republic, Scalable Capital, Smartbroker, Tradegate Direct oder Finanzen.net Zero verfolgen einen besonders kostengünstigen und digitalen Ansatz. Diese Anbieter konzentrieren sich fast ausschließlich auf das Depotgeschäft und bieten Wertpapierhandel über einfach zu bedienende Apps an. Die Gebühren sind bei Neobrokern in der Regel besonders niedrig, teils sogar kostenlos, sodass sich diese Anbieter sehr gut für Einsteiger eignen. Allerdings ist die Produktpalette nicht so umfangreich wie bei klassischen Banken, und zusätzliche Bankdienstleistungen wie Girokonten werden meist nicht angeboten. Unterm Strich fahren Sie mit einem Depot bei einer Onlinebank oder einem Neobroker günstiger als mit einem Depot bei einer Filialbank. Gerade langfristige Anleger können dadurch ihre Rendite deutlich erhöhen. So eröffnen Sie ein Depot – Schritt für Schritt Die Eröffnung eines Wertpapierdepots läuft bei allen Banken und Brokern ähnlich ab, unterscheidet sich aber je nach Anbieter in Nuancen. Im Folgenden erläutern wir Ihnen den Ablauf beispielhaft: Schritt 1: Depot auswählen Rufen Sie die Produktseite des Anbieters auf und klicken Sie auf "Depot eröffnen". Schritt 2: Ihre persönlichen Daten Sie wählen zunächst, ob Sie ein Einzeldepot oder ein Gemeinschaftsdepot eröffnen möchten. Anschließend geben Sie persönliche Daten und Kontaktdaten ein. Sie werden auch nach Ihrer beruflichen Situation, Ihrer Steuer-ID und Steueransässigkeit gefragt. Die Steuer-ID können Sie bei vielen Anbietern nachreichen. Lesen Sie hier, wo Sie Ihre Steuer-ID finden . Schritt 3: Ihre Kenntnisse im Wertpapierhandel Gesetzlich vorgeschrieben fragen Banken nach Ihren bisherigen Erfahrungen mit Wertpapieren, Ihrem Wissen über Risiken und eventuell bereits getätigten Anlagen. Wenn Sie noch keine Erfahrung haben, ist das kein Problem. Klicken Sie dann einfach "Nein" an und lesen Sie die bereitgestellten Informationsblätter. Die Bank ordnet Sie daraufhin einer Risikoklasse zu, die zu Ihren Kenntnissen passt. Schritt 4: Referenzkonto und Verrechnungskonto Viele Einsteiger sind unsicher, was es mit dem Referenz- und dem Verrechnungskonto auf sich hat. Beim Referenzkonto handelt es sich um Ihr bestehendes Girokonto, von dem aus Sie Geld ins Depot überweisen. Dorthin fließt das Geld auch zurück, wenn Sie etwas auszahlen. Das Verrechnungskonto hingegen wird automatisch mit dem Depot eröffnet und dient als Zwischenkonto für Käufe, Verkäufe und Dividenden. Es besitzt eine eigene IBAN . Achten Sie darauf, genügend Geld auf dem Verrechnungskonto zu haben, bevor Sie Käufe tätigen. Es sollte zudem ausreichend gefüllt sein, wenn mit dem Jahreswechsel Steuern fällig werden und der Freistellungsauftrag dafür nicht ausreicht. Schritt 5: Identifikation Zur Verifizierung Ihrer Identität können Sie in der Regel zwischen mehreren Optionen wählen: dem Postident-Verfahren (in der Post-Filiale), Video-Ident (per Smartphone/PC) und E-Ident (mit Personalausweis und PIN). Nach wenigen Tagen erhalten Sie Ihre Unterlagen oder digitale Zugangsdaten. Schritt 6: Anmeldung und Start Mit Ihren Zugangsdaten können Sie sich nun einloggen – über App oder Website. Anschließend können Sie zum Beispiel ETF-Sparpläne anlegen, einmalig investieren und Ihr Depot verwalten. Wie sicher ist ein Depot? Ein Depot bei einer deutschen Bank oder einem deutschen Broker gilt als sehr sicher. Das liegt daran, dass zwei unterschiedliche Schutzmechanismen greifen: die Einlagensicherung für Ihr Geld und der besondere rechtliche Status Ihrer Wertpapiere. Auf dem Verrechnungskonto, das zu Ihrem Depot gehört, liegt nur das Geld, das Sie für den nächsten Kauf bereithalten oder das aus Verkäufen stammt. Dieses Guthaben ist wie bei jedem normalen Girokonto bis zu 100.000 Euro pro Person durch die gesetzliche Einlagensicherung geschützt. Sollte die Bank insolvent werden, bekommen Sie diesen Betrag also in jedem Fall erstattet. Ihre Wertpapiere im Depot – also Aktien, Fonds oder ETF-Anteile – sind juristisch als Sondervermögen eingestuft . Das bedeutet, dass sie nicht zur Insolvenzmasse der Bank gehören, wenn diese zahlungsunfähig würde. Ihre Wertpapiere bleiben immer Ihr Eigentum. In einem solchen Fall können Sie sie problemlos zu einem anderen Anbieter übertragen lassen. Lesen Sie in Folge 9 der Ratgeberserie "Ihr Weg an die Börse", wie Sie eine Order platzieren, also Fonds oder ETFs konkret kaufen können.






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