München: Prozess um tödlichen Auto-Anschlag auf Verdi-Demo startet
Rund ein Jahr nach dem Verdi-Attenat in München steht der Täter nun vor Gericht. Hier finden Sie alle wichtigen Informationen zum Prozess. Der 13. Februar 2025 wird vielen Münchnern noch lange in Erinnerung bleiben. Es war ein ganz gewöhnlicher Donnerstagvormittag, an dem eine Gruppe von Demonstrierenden der Gewerkschaft Verdi durch die Münchner Innenstadt zog. Rund 1.400 Teilnehmer waren gerade an der Kreuzung Seidlstraße und Nymphenburger Straße unterwegs, als ein damals 24-jähriger Afghane mit seinem Mini in die Menge fuhr. 44 Menschen wurden dabei teils schwer verletzt, eine Mutter und ihre zweijährige Tochter getötet. Am Oberlandesgericht (OLG) in München, unweit vom Ort des Geschehens, beginnt am Freitag, 16. Januar 2026, der Prozess gegen den 25-Jährigen. Die Anklage lautet auf Mord. Freitag, 16. Januar 2026 Prozessauftakt am Oberlandesgericht Knapp ein Jahr nach dem Anschlag auf eine Demonstration in München mit zwei Toten beginnt heute der Prozess gegen den Täter. Beginn der Verhandlung ist um 9.30 Uhr. Der damals 24 Jahre alte Afghane wurde noch am Tatort festgenommen, nachdem er mit seinem Kleinwagen in die Menschenmenge gerast war. Die Bundesanwaltschaft hat ihn wegen zweifachen Mordes und versuchten Mordes in 44 Fällen sowie gefährlicher Körperverletzung und eines schweren gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr angeklagt. Bis in den Sommer hinein sind Verhandlungstermine am Oberlandesgericht München angesetzt, das Urteil könnte am 25. Juni fallen. Donnerstag, 15. Januar 2026 Attentäter holt sich prominenten Verteidiger Vor dem Oberlandesgericht (OLG) wird der angeklagte Farhad N. während der 38 Prozesstage von seinem Wahlverteidiger Adam Ahmed vertreten. Ahmed hat bereits zahlreiche Schwerstkriminelle als Anwalt vor Gericht vertreten, darunter auch den Mörder von Mode-Zar Rudolph Moshammer. Flucht aus Kabul mit 15 Jahren Der angeklagte Farhad N. ist 25 Jahre alt und gebürtiger Afghane. Seit 2016 lebt er in Deutschland. Hier hatte er sich offenbar ein erfolgreiches Leben aufgebaut, wohnte in München-Solln, war Bodybuilder und zeigte sich in den sozialen Medien mit Luxusautos und Goldschmuck. Laut der Anklage des Generalbundesanwalts soll er sich spätestens ab Herbst 2024 radikalisiert haben. Nach Angaben der Deutschen Presse-Agentur soll bei N. (damals 15 Jahre alt) nach seiner Flucht aus Kabul über das Mittelmeer bis nach Deutschland eine posttraumatische Belastungsstörung diagnostiziert worden sein. Mehr zum Thema: Wie es zu dem Verdi-Anschlag kam . Seine Nachbarn beschreiben ihn auf Nachfrage der Münchner Redaktion von t-online als unauffällig, manche kannten ihn nicht mal. Ein Mann, der direkt über N. wohnt, unterhielt sich manchmal mit ihm. Einmal soll N. gesagt haben, dass Männer ihn erwarten würden, wenn er zurück nach Afghanistan ginge. Nach seiner Tat am 13. Februar 2025 soll er laut Ermittlerangaben am Tatort "Allahu Akbar" gerufen und nach seiner Tat gebetet haben. In seiner Vernehmung habe er eingeräumt, bewusst in die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Demonstrationszugs gefahren zu sein.
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