Exil-Autorin | Sie musste ihre Prosa vor den Nazis verstecken: Die Wiederentdeckung von Maria Lazar
Für Liebhaber der kurzen Erzählung ist gerade im Wiener Verlag Das vergessene Buch der Band Gedankenstrahlen mit 30 Short Stories und einer Novelle von Maria Lazar (1895 – 1948) erschienen. Sie bieten dramatische Geschichten mit kraftvollen Figuren, in Sprache gesetzt, die genau ist, niemals selbstverliebt, und schließen fast immer mit einer Pointe.
Zum Beispiel Herr Prinz kommt ins Gerede. Herr Prinz lebt in einem Haus, auf dessen Hinterhof kürzlich ein Mord geschehen ist. Der Täter sitzt bereits hinter Schloss und Riegel. Trotzdem entwickelt eine Clique von Studenten den makabren Gedanken, dass es möglich ist, jeden verdächtig zu machen. Selbst die unsinnigste Verleumdung setzt sich durch. Das glaubt Herr Prinz nicht. Bis zum Ende der Geschichte mu
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