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Kommunale Verkehrsbetriebe: Wo Bus und Bahn beim Warnstreik stillstehen – und wo nicht

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Zehntausende Pendler müssen improvisieren: Während viele Busse und Bahnen wegen des Warnstreiks zum Wochenstart stehen, gibt es überraschende Ausnahmen. Wo Fahrgäste trotzdem ans Ziel kommen.

Keine Busse, keine Bahnen - zumindest fast. Weil ein Warnstreik seit den Morgenstunden den kommunalen Nahverkehr in den größeren baden-württembergischen Städten lahmlegt, heißt es für viele Pendler: Auto, Taxi, Fahrrad - oder zu Hause bleiben. Auch Schülerinnen, Schüler und Eltern müssen Alternativen finden. Aber es gibt Ausnahmen in dem einen oder anderen Verbund.

Die Gewerkschaft Verdi hat zur ganztägigen Arbeitsniederlegung aufgerufen, weil sie sich bessere Arbeitsbedingungen erhofft. Hunderttausende Menschen sind betroffen. Gestreikt wird in Stuttgart, Karlsruhe, Heilbronn, Freiburg, Baden-Baden, Esslingen und Konstanz. In den bestreikten Städten bleiben Busse und Straßenbahnen nach dem Willen der Gewerkschaft weitgehend in den Depots.

Wer wegen des Warnstreiks mit dem Auto fährt, muss laut Prognose des Deutschen Wetterdienstes (DWD) nach wie auf den vernebelten und teils glatten Straßen aufpassen. Das gilt vor allem für Oberschwaben und das Umfeld der Mittelgebirge. Von Westen her zieht außerdem etwas Regen durch. 

Verdi fordert höhere Zuschläge

In der baden-württembergischen Landeshauptstadt wird die SSB bestreikt - die S-Bahn fährt hingegen regulär, da sie von der Deutschen Bahn betrieben wird. Auch Buslinien, die im Auftrag der SSB von Privatunternehmen befahren werden, fahren normal. 

Ausnahmen gibt es auch im Gebiet des Karlsruher Verkehrsverbunds. Während nahezu alle Linien der Verkehrsbetriebe Karlsruhe (VBK) sowie die Stadtwerke Baden-Baden und die Verkehrsbetriebe Baden-Baden (BBL) bestreikt werden, ist die Albtal-Verkehrs-Gesellschaft (AVG) nicht betroffen. Das bedeutet, dass die Stadtbahnen regulär verkehren. Sie bedienen zahlreiche Trambahn-Haltestellen und können von Fahrgästen als Alternative genutzt werden. 

Nicht bestreikt werden auch die Züge der Deutschen Bahn (DB), SWEG und Go-Ahead. Auch Fernzüge, Regionalzüge und S-Bahnen dieser Unternehmen verkehren planmäßig.

Wo gestreikt wird - und wo nicht

In Esslingen fahren keine Busse auf sämtlichen Linien der Städtischen Verkehrsbetriebe. Es gibt auch keinen Notfallverkehr für Schulen. Ähnlich sieht es im Stadtbus- und Stadtbahnverkehr durch Heilbronn aus, wie der Heilbronner-Hohenlohger-Haller-Nahverkehr mitteilt. Der Regionalbusverkehr fährt planmäßig. 

In Freiburg sind Halte der Breisgau-S-Bahn in der Innenstadt nicht betroffen. Auch in Konstanz bleiben die Busse stehen - und die meisten Fähren. "Die Stadtwerke Konstanz setzen alles daran, sowohl bei Bus als auch Fähre einen Notfahrplan aufrechtzuerhalten", hieß es vorab.

Verdi will Druck machen

Der Warnstreik ist Teil der laufenden Tarifverhandlungen für die Beschäftigten im kommunalen Nahverkehr. Verdi will mit dem Ausstand den Druck auf die Arbeitgeber erhöhen. In Baden-Württemberg arbeiten rund 6.700 Menschen in diesem Bereich. Für sie verhandelt Verdi mit dem hiesigen Kommunalen Arbeitgeberverband (KAV).

Dieses Mal geht es nicht um höhere Löhne, sondern um den Manteltarifvertrag und damit um die Arbeitsbedingungen. Verdi fordert unter anderem höhere Zuschläge für Überstunden, Nacht- und Wochenendarbeit sowie Zulagen entsprechend der jeweiligen Entgeltstufe. Die Gewerkschaft argumentiert, dass Überstunden derzeit günstiger seien als Neueinstellungen und die Belastung der Beschäftigten stetig steige.

Die Arbeitgeber reagierten mit Unverständnis auf die Ankündigung der Warnstreiks und verwiesen auf die angespannte Finanzlage. Die Streiks seien unverantwortlich und schadeten dem Vertrauen der Fahrgäste in einen verlässlichen Nahverkehr. Am 9. Februar sollen die Tarifverhandlungen in Stuttgart fortgesetzt werden.







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