Schwerin | 40 Prozent AfD, arm und reich gespalten wie nirgends: Und doch gibt dieser Garten Hoffnung
„Also, das ist Petra, sie hat einen Nudelsalat gestiftet.“ Anerkennendes Gemurmel am Tisch. „Und das ist Katja, Gärtnerin, Malerin, unsere gute Seele. Übrigens, Katja hat jetzt eine Arbeit, am Theater, als … als was genau eigentlich?“, fragt Birte Rathsmann. „Theatermalerin“, sagt die junge Frau mit den braunen Locken und strahlt. Applaus.
Die Kälte hat Norddeutschlands größte Plattenbausiedlung fest im Griff, den Dreesch hier in Schwerin. Die Gegend ist ohnehin nicht unbedingt das, was man beschaulich nennt, doch bei diesig-eisigem Wetter wirkt die Tristesse geradezu bedrückend. Hier in der kleinen Kirche aber ist es warm rund um Birte Rathsmann und Katja, die Gärtnerin. Zwei Dutzend Menschen sind zusammengekommen
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