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Neuer Reverse SeatSwitch im Test: Sitzbeschwerden adé

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Reverse SeatSwitch im Test: Moderne Trail- und Enduro-Bikes werden immer bessere Allrounder, doch ein Problem bleibt bestehen: Die Sitzposition kann immer nur auf eine Art von Steigung optimiert werden. Oder doch nicht? Der Reverse SeatSwitch kommt zwischen Sattel und Stütze und erlaubt es, die Sattelneigung während der Fahrt um 6° zu verstellen. Wir haben das Gerät getestet!

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Reverse SeatSwitch – Infos & Preise

Die Idee hinter dem Reverse SeatSwitch ist einfach: Stellt man die Sattelneigung für eine angenehme Sitzposition im Flachen ein, drückt die Sattelnase in steilen Anstiegen gerne mal in die Weichteile. Umgekehrt? Umgekehrt! Dann rutscht man im Flachen unangenehm nach vorn. Warum also nicht einen Mechanismus zur Verstellung vorsehen? Der SeatSwitch ist über Adapter mit vielen aktuellen Sattelstützen kompatibel, wiegt ca. 200 g – wobei es einen Teil der Klemmung ersetzt – und erhöht die Bauhöhe der Stütze um 23 mm. Der Verstellwinkel beträgt 6 mm, betätigt wird der Mechanismus über einen kleinen Hebel unter der Sattelnase. Der Preis liegt aktuell bei 169,90 € – ab sofort ist eine überarbeitete neue Version erhältlich.

  • Verstellwinkel
  • Aufbauhöhe +23 mm
  • Gewicht 207 g (gewogen)
  • Material Stahl / Aluminium
  • Verfügbarkeit ab sofort
  • www.reverse-components.com

Preis 169,90 € (UVP) | Bikemarkt: Reverse SeatSwitch kaufen

# Der Reverse SeatSwitch ersetzt den Kopf der Sattelstütze und ermöglicht es, den Sattelwinkel während der Fahrt anzupassen.
Diashow: Neuer Reverse SeatSwitch im Test: Sitzbeschwerden adé
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Im Detail

Ganz neu ist das Prinzip der verstellbaren Sattelneigung nicht: Die Specialized Command WU-Post hat schon vor fast 10 Jahren die Sattelnase im DH-Modus nach oben gestellt. Und mit Aenomaly gibt es einen sehr ähnlichen kanadischen Konkurrenten, der allerdings einen etwas anderen Ansatz fährt. Reverse hat sich explizit auf nur zwei Positionen festgelegt, die mit 6° auch vergleichsweise nahe beieinander liegen. Beide Systeme werden über einen unauffälligen Hebel unter der Sattelnase betätigt: Zieht man diesen zu sich, ist das System offen und man kann die Position verstellen.

# Das System wird über den Hebel unter der Sattelnase betätigt – zieht man diesen Richtung Sattel, öffnet sich der Mechanismus und man kann den Sattel vor- oder zurückkippen.

Für Kurzbeiner gilt es zu beachten, dass der Reverse SeatSwitch die Bauhöhe der Stütze um 23 mm erhöht. Außerdem wiegt das System 206 g (nachgewogen), wobei es ja auch einen Teil der originalen Klemmung ersetzt. Für die Montage benötigt es zudem einen passenden Shim – welchen genau erfahrt ihr in der bereits recht umfassenden Kompatibilitätsliste. Die Shims schlagen je nach Ausführung mit 8,90–15,90 € Aufpreis zu Buche. Sollte man die eigene Stütze auf der Liste nicht finden, kann man sich direkt an Reverse wenden.

# Ein großes Gummi-Cover soll für den entsprechenden Witterungsschutz sorgen. – In der neusten Version fällt es etwas größer aus.
# Der Hebel verfügt über Riffel auf der Unterseite.
# Vor dem Bestellen sollte man den passenden Shim für die jeweilige Sattelstütze raussuchen.

Ich konnte bereits die neue Version des SeatSwitch testen, die in einigen Aspekten leicht verbessert wurde. So ist das Kunststoff-Cover, welches das mechanische Innenleben vor Umwelteinflüssen schützen soll, nun größer geworden und weiter seitlich heruntergezogen. Sämtliche Schrauben sind jetzt unauffällig schwarz und der unterste Bolzen ist nun ebenfalls eine Schraube – dies kann sogar nachgerüstet werden. Die innere Mechanik soll zudem weniger Spiel erlauben und es gibt einen zusätzlich erhältlichen Adapter für ovale Sattelrails.

# Alle Schrauben sind nun unauffällig schwarz – zudem wurde ein Bolzen durch eine Schraube ersetzt.

Auf dem Trail

Die Montage des Reverse SeatSwitch ist relativ einfach. Man entfernt die alte Sattelklemmung, bringt den passenden Spacer an und installiert den SeatSwitch mit den mitgelieferten Schrauben. Anschließend kann der Sattel montiert werden, der nun seitlich geklemmt wird. Beim passenden Winkel ist definitiv etwas Ausprobieren gefragt: Ich habe vor der Demontage meinen alten Sattelwinkel gemessen und zunächst wieder eingestellt. Allerdings war der bereits ein Kompromiss, mit eher weit nach unten geneigter Sattelnase, um im Uphill noch angenehm zu sitzen. Den kann man sich mit dem SeatSwitch nun sparen.

Bewege den Slider, um die beiden Positionen zu vergleichen:

Beim ersten Betätigen ging der Mechanismus tatsächlich sehr steif und straff. Das hat sich nach ein paar Mal Hin- und Herbewegen allerdings getan – seitdem lässt sich der Hebel leichtgängig während der Fahrt bedienen. Dafür muss man allerdings den Hintern leicht heben und sich etwas merkwürdig in den Schritt greifen. Man gewöhnt sich schnell dran, allerdings ist die Sattelverstellung nichts, was man an jeder kleinen Welle machen möchte. In diesem Sinne halte ich den 6° Verstellweg für sehr gelungen: Es ist genug, um einen signifikanten Unterschied in der Sitzposition zu machen, aber nicht so viel, dass man direkt vom Sattel rutscht, wenn das Gelände mal kurz flacher wird.

Außerdem empfinde ich die Verstellung zwischen zwei Positionen als sinnvoll, da man den Sattel während der Fahrt einfach ganz zu sich ranzieht oder wegschiebt und den Hebel loslässt. Sind es mehrere Positionen, muss man eventuell doch absteigen und rumfummeln, bis man in der jeweils gewünschten Mittelposition gelandet ist.

Seine größte Stärke spielt das System sicherlich in technischen Anstiegen aus. Ich bin kein riesiger Fan ultra steiler Sitzwinkel, da ich die Sitzposition damit überall anders als im steilen Anstieg als sehr unangenehm und ineffizient empfinde. Der SeatSwitch löst dasselbe Problem, aber nur dann, wenn man es will. Der Hintern rutscht damit ein gutes Stück nach vorn, man sitzt sicher im Sattel und kann viel Druck aufs Vorderrad geben. Doch auch auf langen Anstiegen – gerade mit dem langsameren, umotorisierten Bike – habe ich es deutlich entspannter im Sattel ausgehalten. Ich konnte jeweils eine gute Sattelneigung für flache Passagen und moderate bis steile Anstiege finden, was den Rücken spürbar entlastet hat.

# Mit nach unten geneigter Sattelnase sitzt man spürbar weiter vorn, ohne unangenehm im Becken abzukippen.

Theoretisch ist es natürlich möglich, das System so zu nutzen, dass das nach vorn gekippte Setting fürs Pedalieren ist und man den Sattel für die Abfahrt 6° nach hinten dreht, um das Sattelheck abzusenken – ähnlich wie die Command WU-Sattelstütze. Darin habe ich jedoch wenig Sinn gesehen, schließlich baut der Reverse SeatSwitch ja auch ein ganzes Stück in der Höhe auf. Und obwohl ich selbst viel Zeit auf dem DH-Bike verbringe und gern die Sattelnase mit den Oberschenkeln hin- und herdrücke in der Abfahrt, kann ich keinen großen Vorteil an einer anderen Sattelneigung erkennen. Ich bin sogar mehrfach versehentlich mit total nach unten geneigter Sattelnase Trails gefahren und habe es nicht gemerkt.

Das ist uns aufgefallen

  • Bauhöhe 23 mm sind nicht wenig – Kurzbeiner, die möglichst viel Hub aus ihrer Variostütze holen möchten, werden deshalb kaum zum SeatSwitch greifen.
  • Haltbarkeit Trotz winterlicher Bedingungen war der Testzeitraum nicht lang genug – vor allem, da ich wegen Schnee einige Wochen lang nicht fahren konnte –, um zu sagen, wie es um die Dauerhaltbarkeit bestellt ist. Es traten allerdings keinerlei Probleme auf und das System wirkt hochwertig verarbeitet und gut abgedichtet.

Fazit – Reverse SeatSwitch

Der Reverse SeatSwitch hält, was er verspricht: Das System erlaubt es, sowohl auf flachen Transfers als auch in steilen, technischen Anstiegen eine möglichst entspannte Sitzposition einzunehmen. Absteigen muss man dafür nicht – der Sattelwinkel lässt sich während der Fahrt verstellen, auch wenn man dabei nicht immer ganz elegant wirkt. Die Verarbeitung wirkt hochwertig und dank großem Gummi-Überzug haben auch größtenteils schlammige Bedingungen im Testzeitraum dem Winkelversteller nichts anhaben können. Zu beachten gilt jedoch, dass der SeatSwitch ganze 23 mm zur Bauhöhe der Sattelstütze addiert!

Reverse SeatSwitch – Pro / Contra

Stärken

  • guter Einstellbereich mit 6° Winkel
  • lässt sich während der Fahrt betätigen
  • gute Verarbeitung

Schwächen

  • addiert 23 mm Bauhöhe auf Stütze
# Wer an Sitzbeschwerden leidet oder nie mit seiner Sitzposition zufrieden ist, sollte sich den Reverse SeatSwitch genauer anschauen.

Was sagst du zur Idee einer verstellbaren Sattelneigung – unnötig oder genau, was du gesucht hast?


Preisvergleich

Reverse SeatSwitch
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Maciag Offroad
130,95 €
ROSE Bikes
133,95 €
Bike24
149,99 €

Testablauf

Ich konnte den Reverse SeatSwitch im Winter 2025/2026 mehrere Monate lang an einem Specialized Stumpjumper Evo sowie Cannondale Moterra-E-Bike testen.

Hier haben wir den Reverse SeatSwitch getestet

  • Graz, Österreich: Hometrails mit 150–350 Höhenmetern und einer Mischung aus moderaten Asphaltanstiegen und technischen Singletrail-Uphills.
  • Schöckl, Österreich: Große Trail-Tour mit 1.200–1.600 Höhenmetern – davon 1.100 hm am Stück. Größtenteils moderate Steigungen, vorwiegend auf Schotter- und Asphalt-Straßen.
  • Queenstown, Neuseeland: Teilweise extrem steile Singletrails-Anstiege über lange Zeiträume – belohnt mit epischen Abfahrten.
Tester-Profil: Gregor Sinn
Körpergröße 183 cm
Schrittlänge 85,5 cm
Oberkörperlänge 60 cm
Armlänge 61 cm
Gewicht 80 kg
Gregor fährt gerne Fahrräder jeglicher Kategorie – sitzt meistens aber auf dem Mountainbike. Downhill- und Enduro-Bikes bewegt er gerne im Renneinsatz, dreht aber auch große Runden auf Touren- und Trail-Bikes.
Fahrstil
verspielt
Ich fahre hauptsächlich
Downhill, Trail Bikes
Vorlieben beim Fahrwerk
ausbalanciert, Gegenhalt über die Feder, Druckstufe eher offen, mittelschneller Rebound
Vorlieben bei der Geometrie
eher kurz, hoher Stack, ausgewogener Sitz- und Lenkwinkel






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