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Olympia 2026: Raimund nach Skisprung-Abbruch wegen Schneechaos sauer

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Es sah so aus, als könnte Deutschland eine Medaille im Super Team holen. Doch dann wird der Wettbewerb wegen Schneechaos abgebrochen. Es herrscht Frust. Aus Predazzo berichtet Melanie Muschong Der letzte Wettbewerb der deutschen Skispringer in Predazzo endet im Schneechaos ohne Edelmetall. Und das denkbar knapp mit 0,3 Punkten Rückstand auf die drittplatzierten Norweger. Nachdem es während des dritten Durchgangs heftig zu schneien angefangen hatte, wurde der Wettbewerb um 21.03 Uhr abgebrochen – dabei waren nur noch drei Springer oben. Es zählte die Wertung, die nach dem zweiten Durchgang feststand: Österreich vor Polen und Norwegen. Das deutsche Duo, bestehend aus Andreas Wellinger und Philipp Raimund, landete nur auf dem vierten Rang . Für Deutschland "bitter", wie DSV-Sportdirektor Horst Hüttel bilanzierte. Er zeigte in der Mixed Zone kein Verständnis für die Entscheidung des Abbruchs. "Ich bin richtig sauer, weil es keiner von uns versteht", so Hüttel rund 40 Minuten nach dem Abbruch. Als er weitersprach, war bereits keine Schneeflocke mehr am Himmel zu sehen: "Alle Wetter-Apps haben angezeigt, dass nach 10 Minuten der Schneefall aufhört." Diese Wetter-App müsse auch der Internationale Skiverband Fis haben. "Ich verstehe nicht, dass man nicht so eine gewisse professionelle Besonnenheit hat, um diese zehn Minuten noch abzuwarten. Ich bin einfach wütend, dass man allen Beteiligten nicht die Chance gegeben hat, hier diesen Wettkampf zu Ende zu bringen." "Ich bin sehr unglücklich" Auch Raimund war wütend. Er sagte auf t-online-Nachfrage: "Ich fühle mich nach heute nicht so happy. Ich bin sehr unglücklich. Jetzt, nachdem ich gesagt habe, dass eine 15-minütige Pause auch möglich gewesen wäre, realisiere ich, dass sie es auch einfach hätten machen können. Ich weiß nicht, was das Problem ist. Es kotzt mich ehrlich gesagt richtig an." Bundestrainer Stefan Horngacher betonte, dass Raimund "brutal" gesprungen sei und eine "sau starke" Leistung gezeigt habe. Vor allem der letzte Sprung im Schnee sei sehr gut gewesen. Horngacher führte aus: "Dann ist leider Schneefall gekommen. Leider der Wind aufgefrischt. Leider die Jury, die es nicht in den Griff bekommen hat." Der Bundestrainer betonte, dass er nicht wisse, warum. "Es wäre nicht so schwer gewesen, hier schneller durchzufahren oder eine kurze Pause einzulegen und zu warten, bis der Schnee weg ist", so Horngacher weiter. Der Abbruch habe die "endgültige Chance" gekostet. Fis-Renndirektor Skisprung, Sandro Pertile, sagte den anwesenden Journalisten, dass es keine leichte Entscheidung gewesen sei. Er meinte jedoch auch: "Ich ziehe es vor, die Runde abzubrechen, als unfaire Bedingungen zu haben. Wir mussten in diesem Moment eine Entscheidung treffen, da es sehr stark schneite. Nach dem Rennen ist es leicht zu sagen, man hätte warten können, aber wir mussten eine Entscheidung treffen. Wir alle wissen, dass wir nur begrenzte Sendezeit haben." Deutschland führte bei Abbruch Für Wellinger und Raimund bitter, da sie zum Zeitpunkt des Abbruchs in Führung lagen. Zuvor stand Deutschland nach dem ersten Durchgang im Super Team auf dem vierten Platz hinter Österreich, Slowenien und Polen. Während Wellinger auf 127,5 Meter kam, schaffte es Raimund auf 137 Meter. Im zweiten Durchgang ließ Wellinger dann nach und erreichte nur noch 123,5 Meter. Raimund legte jedoch noch etwas drauf und kam auf 137,5 Meter. Deutschland behielt den vierten Platz. Im dritten Durchgang schaffte Wellinger 130 Meter und Raimund bei den Bedingungen mit viel Schnee sogar 136 Meter. Wellinger meinte rund eine halbe Stunde nach dem Abbruch: "Wenn wir jetzt nach oben schauen, würde es wieder gehen. Die Spur abkehren und ab die Post. Norwegen und Japan hätten es erst einmal runterbringen müssen und ich bin mir sicher, dass Philipp mit seinem Sprung unter fairen Bedingungen uns noch die Medaille geholt hätte." Und weiter: "Es war super knapp. Mein dritter Sprung war der beste. Philipps letzter war eine Sensation. Die knappen Punkte, glaube ich, hätten wir uns ersprungen. So ist es deprimierend, weil wir es nicht mehr selbst in der Hand hatten."






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