"Der mit dem Wolf tanzt" mit Kevin Costner: Nächste Woche im TV
Ende der 1990er-Jahre stagnierte das Western-Genre. Doch 1990 belebte ein Film es neu und gilt bis heute als einer der besten. Kevin Costner blickt auf über 40 Jahre Karriere zurück. Neben Filmen wie "Bodyguard" und "The Untouchables" ist er eng mit dem Western-Genre verbunden. Zuletzt erlangte er durch das Serien-Franchise "Yellowstone" Bekanntheit. Sein Versuch, mit "Horizon: An American Saga" eine epische, selbstfinanzierte Western-Geschichte ins Kino zu bringen, sorgte für Schlagzeilen. "Der mit dem Wolf tanzt" machte 1990 Kevin Costner zum Hollywood-Star und hauchte dem Western-Genre neues Leben ein. Der Erfolg des Films war außergewöhnlich. Darum geht es in "Der mit dem Wolf tanzt" 1863, während des amerikanischen Bürgerkriegs, liegt der verwundete Lieutenant John Dunbar (Kevin Costner) in einem Lazarett in Tennessee. Ihm droht die Amputation seines Beins. In einem verzweifelten Moment reitet er allein über das Schlachtfeld, um der Amputation zu entgehen und sich lieber vom Feind erschießen zu lassen. Doch sein waghalsiger Ritt bringt den Nordstaaten den Sieg. Ein beeindruckter Offizier lässt sein Bein retten. Dunbar darf sich daraufhin einen neuen Einsatzort im Westen aussuchen. Dunbar wird nach Fort Sedgwick versetzt, einem verlassenen Außenposten an der Grenze zum Indianerland. Dort lebt er zunächst allein und führt Tagebuch über seine Erlebnisse. Ein Wolf mit weißen Pfoten wird sein ständiger Begleiter. Als Sioux-Indianer in der Nähe auftauchen, sucht Dunbar vorsichtig den Kontakt. Misstrauen wandelt sich langsam in Respekt und Freundschaft. Er lernt ihre Sprache und Lebensweise kennen und taucht immer tiefer in eine fremde Welt ein, die ihn mehr verändert, als er je erwartet hätte. "Der mit dem Wolf tanzt" läuft am Sonntag, 1. März 2026, um 20.15 Uhr bei Arte. Costner gewinnt den Regie-Oscar für sein Debüt Als "Der mit dem Wolf tanzt" 1990 in die Kinos kam, galt der Western als tot. Die Höhepunkte mit Clint Eastwood und Butch Cassidy waren vorbei. Kommerziell war das Genre bis dahin erfolglos und interessierte nur ein kleines Publikum. Doch Kevin Costner ließ sich nicht beirren. Bereits in den späten 1980ern suchte er einen Verleih für seine Adaption des gleichnamigen Romans von Michael Blake aus dem Jahr 1988. Costner wollte nicht nur die Hauptrolle spielen, sondern auch produzieren. Der Western war zudem sein Regiedebüt – und das mit großem Erfolg. Bei den Oscars 1991 gewann er die Trophäe als Bester Regisseur und setzte sich gegen Hollywood-Größen durch. Mit 12 Nominierungen ging "Der mit dem Wolf tanzt" ins Oscar-Rennen und gewann 7 Trophäen. Costner setzte sich als Regisseur gegen Legenden wie Francis Ford Coppola und Martin Scorsese durch. Das ist eine echte Leistung, denn nur 5 andere Regisseure gewannen mit ihrem Debüt einen Regie-Oscar. Der Film gewann neben dem Regie-Oscar auch für "Bester Film", "Beste Kamera" und "Beste Filmmusik". Besonders der Oscar für den besten Film ist selten für Western. Neben "Der mit dem Wolf tanzt" schafften das nur "Pioniere des wilden Westens" (1931), "Erbarmungslos" (1992) und "No Country for Old Men" (2007). Das macht "Der mit dem Wolf tanzt" sehenswert "Der mit dem Wolf tanzt" ist ein klassischer Western, bricht aber mit Genre-Klischees. Anders als seine Vorgänger zeigt er Indianer differenziert und detailgetreu. Große Teile des Dialogs sind in Lakota mit englischen Untertiteln. Für einen Blockbuster ein Drahtseilakt, denn in Hollywood gelten Filme mit Untertiteln als Nischenprodukt. Der Film hinterfragt Genre-Konventionen und bietet eine vielschichtige Darstellung der Charaktere, die ein scharfes, authentisches Bild der Zeit zeichnet. Kevin Costner überzeugt durch seine ruhige Präsenz und glaubwürdige Wandlung vom isolierten Soldaten zum Freund und Beschützer der Sioux. Graham Greene bringt als Schamane "Strampelnder Vogel" emotionale Authentizität in den Film und vermittelt den kulturellen Kontext der Sioux eindrucksvoll. Kommerziell ist "Der mit dem Wolf tanzt" bis heute einer der erfolgreichsten Western. Mit einem Budget von 22 Millionen US-Dollar übertraf der weltweite Erfolg bisherige Filme desselben Genres. Über 424 Millionen US-Dollar spielte er weltweit ein und wurde der vierterfolgreichste Film des Jahres 1990. Auch heute zieht er Zuschauer in den Bann. Auf dem Bewertungsportal "Rotten Tomatoes" erreicht der Film 87 Prozent bei Kritikern und Fans. Auf der Online-Filmdatenbank "IMDb" hat der Western 8 von 10 Sternen.
Moscow.media
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