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Mittelmeer: Hunderte Menschen auf der Flucht gestorben seit Jahresbeginn

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Hunderte Menschen sterben bei dem Versuch, über das Mittelmeer in Richtung Europa zu flüchten. Jetzt melden internationale Organisationen einen neuen Höchststand. Mindestens 606 Menschen sind seit Anfang 2026 bei der Überfahrt über das Mittelmeer gestorben oder werden vermisst. Das teilte die Internationale Organisation für Migration (IOM) am Montag mit. Nach Angaben der UN-Behörde ist es der höchste Wert für diesen Zeitraum seit Beginn der systematischen Erfassung im Jahr 2014. In die Zahl fließen auch mindestens 30 Menschen ein, die nach einem Bootsunglück vor der griechischen Insel Kreta als tot oder vermisst gelten. Das Boot war laut IOM am 19. Februar im libyschen Tobruk gestartet und kenterte am Samstag bei schwerem Wetter rund 20 Seemeilen südlich von Kali Limenes. 20 Menschen, darunter vier Minderjährige, wurden demnach gerettet. Drei Männer und eine Frau seien tot geborgen worden. Schüler finden Leiche an kalabrischem Strand Auch an Italiens Küsten wurden in den vergangenen Tagen mehrere Leichen angespült. Nach Berichten italienischer Behörden und Medien handelt es sich um insgesamt 15 Tote, die vermutlich bei Überfahrten im Januar ums Leben kamen. Ihre Boote waren während schwerer Stürme von Nordafrika aus in See gestochen. Unter anderem fanden Schüler die Leiche eines Mannes mit orangefarbener Schwimmweste nahe der kalabrischen Küstenstadt Tropea, wie die sardische Zeitung "L'Unione Sarda" beschreibt. Auch auf Sizilien und der kleinen Insel Pantelleria entdeckten Einwohner und Mitglieder der italienischen Küstenwache dem Bericht zufolge Leichen. Angesichts dieser Zahlen fordert die IOM verstärkte Such- und Rettungsmaßnahmen im zentralen Mittelmeer. Zudem spricht sich die Organisation für eine engere regionale Zusammenarbeit aus, um Leben zu retten und eine Überfahrt der Geflüchteten zu gewährleisten. Bischöfe kritisieren "unmenschliche" Politik In Italien äußerten sich am Sonntag mehrere Bischöfe aus Kalabrien und Sizilien kritisch zur Migrationspolitik, worüber unter anderem die Zeitung "Il Quotidiano del Sud" berichtet. Todesfälle seien keine isolierten Tragödien, sondern Folge "unmenschlicher politischer Entscheidungen", erklärten sie. Man dürfe den Erfolg von Politik nicht allein an der Zahl der Ankommenden messen, ohne die Zahl der Toten zu berücksichtigen. Die Kritik folgt auf einen Beschluss der italienischen Regierung unter Ministerpräsidentin Giorgia Meloni. Das Parlament billigte in der vergangenen Woche ein Gesetz, das unter bestimmten Bedingungen Seeblockaden ermöglichen soll, wenn außergewöhnlich hoher Migrationsdruck besteht. Die Regierung sieht darin ein Instrument, um die Grenzen besser zu sichern. Meloni erklärte, man werde alle verfügbaren Mittel einsetzen, um die Sicherheit der Landesgrenzen zu gewährleisten. Italien geht gegen zivile Seenotrettung vor Bereits zuvor hatte die Regierung Maßnahmen gegen irreguläre Migration verschärft. Dazu zählen strengere Vorgaben für private Seenotrettungsorganisationen, höhere Haftstrafen für Schleuser sowie Programme zur beschleunigten Rückführung von Migranten. Am 11. Februar verabschiedete Italiens Regierung einen Gesetzentwurf, der der Regierung in Zukunft ermöglicht, die Einfahrt von Rettungsschiffen in die italienischen Hoheitsgewässer zu untersagen. Somit kann Italien eine Seeblockade gegen Rettungsschiffe installieren – theoretisch ist deren Dauer auf 30 Tage beschränkt, sie kann aber bis zu einer Gesamtdauer von einem halben Jahr verlängert werden. Auf europäischer Ebene hatte das Europäische Parlament kürzlich Änderungen am gemeinsamen Asylsystem gebilligt. Mehrere Mitgliedstaaten, darunter Italien, hatten sich für ein härteres Vorgehen eingesetzt. Nach Angaben des italienischen Innenministeriums erreichten im Jahr 2025 insgesamt 66.296 Menschen auf dem Seeweg das Land. Das waren etwas weniger als im Vorjahr und rund halb so viele wie 2023. In jenem Jahr hatte Italien ein Abkommen mit Libyen und Tunesien ausgeweitet, um die Zahl der Überfahrten zu begrenzen.






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